Friedhöfe

Die Friedhöfe der Stadt Korschenbroich sind neben ihrer Hauptfunktion als Bestattungsplätze auch Teile des städtischen Grünsystems. Sie bieten neben Freiräumen zur Erholung auch innerstädtische Rückzugsgebiete für gefährdete Pflanzen und seltene Tierarten. Korschenbroich leistet mit seiner Friedhofsfläche von ca. 17 ha einen bedeutenden Beitrag zu dieser naturorientierten Entwicklung.

Auf dem Friedhof besteht auch die Möglichkeit, durch Kontakte mit Freunden und Bekannten sowie durch Ruhe, Besinnung und innere Einkehr, zu trauen und neue Kraft für das Leben zu gewinnen.

Alle Verwaltungsaufgaben, die mit den acht kommunalen Friedhöfen der Stadt Korschenbroich verbunden sind, werden von der Friedhofsverwaltung, welche ihren Sitz im Verwaltungsgebäude Wankelstraße 21 im Stadtteil Glehn hat, wahrgenommen.

Zu den kommunalen Friedhöfen gehören:

 

Zu den Aufgaben der Friedhofsverwaltung gehören:

Die Friedhofsverwaltung befindet sich an der Wankelstraße in Glehn.

 

Folgende Grabarten sind im Stadtgebiet Korschenbroich möglich:

Wahlgräber, Urnenwahlgräber, Erdreihengräber, Urnenreihengräber, anonyme und teil-anonyme Urnengräber sowie besondere Begräbnisformen für Kinder (Kindergräber und "Schmetterlingsfeld").

Ergänzend hierzu gibt es folgende neuere Bestattungsformen:

  • Rasenwahlgrabstätten
    sind Wahlgrabstätten, die in einer Rasenfläche angelegt werden. Das Einsäen, die Pflege und die Gestaltung der Rasenwahlgrabstätten obliegen ausschließlich der Friedhofsverwaltung. Auf den Grabstätten sind Grabplatten aus Naturstein höhengleich durch einen von der Friedhofsverwaltung zugelassenen Steinmetzbetrieb einzulegen. Das Ablegen von Blumen, Gestecken, Schalen und anderem ist nur auf den eingelegten Grabplatten möglich.  Holzkreuze werden vorübergehend geduldet und sind nach Einlegen der Grabplatte, spätestens aber 6 Monate nach der Bestattung, zu entfernen.
  • Rasenwahlgrabstätten mit Pflanzstreifen
    sind WaEin Beispiel für eine Rasenwahlgrabfläche mit Pflanzstreifen.hlgrabstätten, die - bis auf einen an der Kopfseite liegenden Pflanzstreifen - in einer Rasenfläche angelegt werden. Das Einsäen, die Pflege und die Gestaltung der Rasenfläche obliegen der Friedhofsverwaltung. Die Pflanzstreifen sind durch die/den Nutzungsberechtigte/n zu pflegen. Das Ablegen von Blumen, Gestecken, Schalen und anderem ist nur auf dem Pflanzstreifen möglich. Sollte auch der Pflanzstreifen mit Rasen eingesät sein und sich hierauf kein Grabschmuck befinden, wird die Fläche durch bzw. im Auftrag der Friedhofsverwaltung gepflegt. Holzkreuze werden vorübergehend geduldet. Grabmale müssen in ihrer Gestaltung und Bearbeitung den Anforderungen der gültigen Friedhofssatzung entsprechen.
  • Erdrasen-Reihengrabstätten
    sind ReihEin Beispiel für Erdrasen-Reihengrabstättenengrabstätten, die in einer Rasenfläche der Reihe nach angelegt werden. Das Einsäen und die Pflege der Erdrasen-Reihengrabstätten obliegen ausschließlich der Friedhofsverwaltung. An Stelen können Edelstahl-Schriftzüge mit dem Namen der Verstorbenen kostenpflichtig im Auftrag der Stadt befestigt werden. Auf den Grabstätten werden Grabplatten aus Naturstein, ebenfalls im Auftrag der Stadt, höhengleich eingelegt.
  • Urnen-Rasenwahlgrabstätten
    Ein Beispiel für eine Urnen-Rasenwahlgrabstättesind Urnenwahlgrabstätten, die in einer Rasenfläche angelegt werden. Hier können pro Stelle bis zu vier Urnen bestattet werden. Das Einsäen, die Pflege und die Gestaltung der Urnenrasenwahlgrabstätten obliegen ausschließlich der Friedhofsverwaltung. Sollte eine Raseneinsaat nicht möglich sein, wird eine Bepflanzung gewählt, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Auf den Grabstätten sind Grabplatten aus Naturstein höhengleich durch einen von der Friedhofsverwaltung zugelassenen Steinmetzbetrieb einzulegen. Das Ablegen von Blumen, Gestecken, Schalen und anderem ist nur auf den eingelegten Grabplatten möglich. Holzkreuze werden vorübergehend geduldet.
  • Baum-Familiengrabstätten
    Ein Beispiel für eine Baum-Familiengrabstätte.sind Urnenwahlgrabstätten am Fuße von Bäumen auf dem Waldfriedhof. Die Urnen werden im Wurzelbereich von Bäumen beigesetzt. Hier können pro Stelle bis zu zwei Urnen bestattet werden. Auf einer Grabstätte ist jeweils eine Grabplatte aus Naturstein, höhengleich mit dem Erdniveau, durch einen von der Friedhofsverwaltung zugelassenen Steinmetzbetrieb einzulegen. Das Ablegen von Blumen, Gestecken, Schalen und anderem ist nur auf der eingelegten Grabplatte möglich. Angehörige haben auf die Gestaltung und Pflege der Grabstätten keinen Einfluss. Holzkreuze werden vorübergehend geduldet und sind nach Einlegen der Grabplatte zu entfernen. Sollte der ausgewählte Baum auf Grund einer Krankheit entfernt werden müssen oder ein Naturereignis hierzu führen, wird durch bzw. im Auftrag der Stadt Korschenbroich an derselben Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden.
  • Urnenkammern im „Haus der Erinnerung“
    Urnenkammern im Haus der Erinnerungsind Urnenwahlgrabstätten, die sich in Stelen oder Urnenwänden innerhalb der  Trauerhalle Liedberg-neu befinden. In eine Urnenkammer können zwei Aschekapseln mit Über-Urnen beigesetzt werden. Hierbei ist vom Bestattungsinstitut auf die Maße der Urnenkammern vor Ort zu achten. Das Ablegen von Schnittblumen und anderem Trauerschmuck ist nur auf den Platten neben der jeweiligen Urnenkammer möglich. Nicht erlaubt sind Topfblumen, Topfpflanzen, Kerzen und anderer leicht entflammbarer Trauerschmuck. Das Öffnen und Verschließen der Urnenplätze obliegt ausschließlich dem Personal des Friedhofsträgers oder den von ihm Beauftragten. Wenn im "Haus der Erinnerung" eine Beisetzung erfolgt, kann hier auch kostenfrei die Trauerfeier stattfinden. Während einer Beisetzung oder Trauerfeier ist das "Haus der Erinnerung" ausschließlich der Trauergesellschaft vorbehalten. Grundsätzlich erhalten Nutzungsberechtigte einen Schlüssel für den Besuch des "Hauses der Erinnerung". Sollte eine Urnenkammer nach Ablauf der Nutzungszeit nicht wiedererworben werden, werden die darin befindlichen Aschekapseln an einer anonymen Stelle auf dem Friedhof Liedberg-neu beigesetzt.
  • Urnenkammern in Urnenstelen
    Ein Beispiel für Urnenkammern, die sich in Stelen im Freien befinden.sind Urnenwahlgrabstätten, die sich in Stelen oder Urnenwänden im Freien befinden. Diese gibt es auf den Friedhöfen Breitacker (Kleinenbroich-neu), Glehn-alt und auf dem Waldfriedhof. In einer Kammer können zwei Aschekapseln mit Über-Urnen beigesetzt werden. Hierbei ist vom Bestattungsinstitut auf die Maße der Urnenkammern zu achten. Das Ablegen von Schnittblumen und anderem Trauerschmuck ist nur auf den Platten neben der jeweiligen Urnenkammer möglich. Das Öffnen und Verschließen der Urnenplätze obliegt ausschließlich dem Personal des Friedhofsträgers oder den von ihm Beauftragten. Sollte nach Ablauf der Nutzungszeit eine Urnenkammer nicht wiedererworben werden, werden die darin befindlichen Aschekapseln an einer anonymen Stelle auf dem jeweiligen Friedhof beigesetzt.


Ansprechpartner

Publikationen

Friedhofsatzung der Stadt Korschenbroich vom 16.05.2012
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Friedhofsgebührensatzung der Stadt Korschenbroich vom 16.05.2012
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Friedhofswegweiser
PDF ansehen (Nicht barrierefrei, PDF, 7,62 MB)


Hinweis zur Barrierefreiheit
Die Stadt Korschenbroich veröffentlicht eigene Dokumente soweit technisch umsetzbar in barrierefreier Form.


http://www.korschenbroich.de
Mittwoch, der 29.03.2017

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