Pressemitteilung vom 23.03.2017

Informationen aus der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport vom 16. März

Bedarf für Kita-Plätze wird weiter steigen

Steigende Bedarfszahlen für Plätze in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege prognostiziert das Kreisjugendamt des Rhein-Kreises Neuss für die Stadt Korschenbroich. Entsprechende Erläuterungen hat der zuständige Mitarbeiter Antonius Berheide in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport vorgetragen. Demnach werden aktuell 1.123 Mädchen und Jungen in 16 Kindertageseinrichtungen und 118 Kinder in der Tagespflege betreut.

Für das Kindergarten-Jahr 2017/18, das am 1. August beginnt, fehlten laut Berechnungen des Amtes für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur und Sport sowie des Kreisjugendamtes 33 Plätze für über Dreijährige (Ü3) und 50 Plätze für unter Dreijährige (U3). Hierauf hat die Stadt bereits mit der geplanten Erweiterung der Einrichtungen an der Pestalozzistraße in Kleinenbroich und an der Schaffenbergstraße in Herrenshoff reagiert. Die Umsetzung in Modulbauweise soll rechtzeitig vor Beginn des neuen Kindergartenjahres abgeschlossen sein. „Für das nächste Kindergartenjahr bekommen wir alle Kinder untergebracht und haben dann auch noch eine Anzahl von Überbelegungsplätzen frei“, zog Berheide im Ausschuss ein positives Fazit.

Nach jetzigem Planungsstand steigt der Bedarf an Kita-Plätzen in den kommenden Jahren weiter: 2019/20 fehlen nach den Berechnungen des Kreisjugendamtes 78 Plätze für Ü3-Kinder.

Darüber hinaus hat Berheide im Ausschuss die Grundlagen für die Berechnungen erläutert – Ansprüche und Versorgungsquoten, Erfassungszeiträume und Gruppenkonstellationen sowie insbesondere die Aspekte, die eine solche Planung beeinflussen, wie Zuzüge in Neubaugebiete oder alten Wohnungsbestand, steigende Geburtenzahlen oder auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Die kompletten Folien des Kreisjugendamtes zur „Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Korschenbroich“ gibt es hier.

 

Jugendarbeit wird weiter gefördert

Rund 11.000 Euro stehen im städtischen Haushalt 2017 für die Förderung der Jugendarbeit im Stadtgebiet zur Verfügung. Einstimmig haben die Ausschussmitglieder jetzt die Verteilungsmodalitäten festgelegt. Demnach erhält der Stadtjugendring rund 7.000 Euro zur Förderung der allgemeinen und offenen Jugendarbeit. Die Verteilung der Summe legt der Stadtjugendring mit seinen angeschlossenen Verbänden selbst fest.

Rund 4.000 Euro stehen für die sonstige Förderung von Jugendverbänden zur Verfügung. Diese werden auf Antrag vom so genannten „Kleinen Ausschuss für Jugend und Sport“ bewilligt und stehen etwa als Zuschuss zur Gruppenleiterausbildung oder zur Anschaffung von Jugendpflege-Material zur Verfügung.

 

40.000 Euro zur Förderung des Sports

Wie in den Vorjahren sind im städtischen Haushalt 2017 insgesamt 40.000 Euro für die Förderung des Sports vorgesehen. Auf einstimmigen Beschluss der Ausschussmitglieder soll der Stadtsportverband Korschenbroich e.V. 21.600 Euro für die allgemeine Vereinsarbeit erhalten, die allerdings zweckgebunden zur Förderung der Jugendarbeit eingesetzt werden soll. Die Verteilung regelt der SSV mit den angeschlossenen Vereinen.

Weitere 18.400 Euro stehen laut dem Beschluss für sonstige Förderung der Sportvereine bereit. Die Verteilung nimmt der „Kleine Ausschuss für Jugend und Sport“ auf Antrag – zum Beispiel für Zuschüsse zur Ausbildung von Übungs- oder Jugendleitern, zu Sportveranstaltungen oder für die Anschaffung von Sportgeräten - vor.

 

Anmeldezahlen für Schulen gestiegen

Die Verwaltung hat im Ausschuss einen vorläufigen Bericht zu den Anmeldezahlen und der voraussichtlichen Klassenbildung an den Schulen in der Stadt vorgelegt. Demnach werden hier künftig insgesamt 2.902 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Zum Schuljahr 2017/18 werden insgesamt 320 Kinder an den sieben Grundschul-Standorten im Stadtgebiet neu eingeschult. Das sind laut Michaele Messmann, Leiterin des Amtes für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur und Sport, 18 mehr als im Vorjahr. So werden zum neuen Schuljahr 1.249 Grundschul-Kinder in insgesamt 54 Klassen unterrichtet.

An den drei weiterführenden Schulen sind bis zum 2. März insgesamt 216 künftige Fünftklässler angemeldet worden, so dass die Gesamt-Schülerzahlen hier bei 1.653 (Vorjahr: 1.656) liegen. Davon entfallen 25 (Vorjahr: 22) Anmeldungen auf die Hauptschule Korschenbroich, so dass hier eine Eingangsklasse gebildet werden kann. Die Realschule wird demnach dreizügig mit 88 Kindern (Vorjahr: 86) in den 5. Klassen starten. Und das Gymnasium verzeichnet 103 Schulneulinge (Vorjahr: 113), die sich auf vier Klassen verteilen werden.



http://www.korschenbroich.de
Montag, der 21.08.2017

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