Pressemitteilung vom 11.09.2017

Monika Graaff war als PPP-Stipendiatin zehn Monate in den USA: Erfahrungsbericht im Rathaus


Monika Graaff ist aus den USA zurück: Von ihren Erfahrungen berichtete sie
Bürgermeister Marc Venten (l.) und dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling.

"Willkommen in der Heimat.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Marc Venten jetzt die 16-jährige Monika Graaff nach ihrem zehnmonatigen Aufenthalt in den USA.

Die Korschenbroicher Schülerin hat in der Zeit eine High School in der Kleinstadt Sidney im Bundesstaat Ohio besucht und mit einer Gastschwester aus Georgien das Zimmer bei Gasteltern geteilt. Monika Graaff hatte sich für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) beworben und ein Stipendium für ihren Aufenthalt erhalten. Pate der Stipendiatin war in dieser Zeit der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling.

Über ihre Erfahrungen in den Vereinigten Staaten konnte Monika Graaff während ihres Besuches im Rathaus anschaulich erzählen: über das gute Verhältnis zu ihrer Gastschwester, über das alltägliche Leben, das sich insbesondere an der Schule abspielte, über ihre langen Schultage, an denen sie auch viel Sport getrieben hat: Neben Volleyball spielte sie Basketball und war als Leichtathletin aktiv. Die Zeit der Präsidentschaftswahl hat sie während ihres Aufenthaltes erlebt („die Mehrzahl der Leute vor Ort war für Trump“) und auch an den Festivitäten an der High School teilgenommen. Reisen mit ihren Gasteltern führten sie nach Chicago und New York. Und auch die Niagara-Fälle hat sie gesehen.

Mehr Freiwilligen-Stunden geleistet als gefordert

Eine Vorgabe ihrer Austausch-Organisation waren Freiwilligen-Stunden, die sie unter anderem im Tierheim, in einer Kita und in der Schule sowie für eine caritative Organisation geleistet hat. Daran fand sie so viel Gefallen, dass sie rund 100 statt der geforderten 50 Stunden absolviert hat. Positiv ist ihr auch die Offenheit der Menschen vor Ort in Erinnerung. Das amerikanische Bildungssystem dagegen hat die Schülerin trotz freundschaftlicher Kontakte zwischen Lehrern und Schülern und einem starken Schulgeist nicht überzeugt.

Durch ihren Aufenthalt habe sich auch ihr Blick auf Deutschland verändert, erzählte Monika Graaff. Sie habe jetzt ein differenzierteres Bild, nehme manche Dinge nicht mehr als selbstverständlich wahr – etwa die historischen Gebäude. Auch ihr Politik-Verständnis habe sich verändert.

Das Bewerbungsverfahren für ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms für das Schuljahr 2018/19 läuft zurzeit. Bewerbungen können noch bis zum 15. September eingereicht werden. Weitere Infos unter www.bundestag.de/ppp.



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