Pressemitteilung vom 14.06.2018

Das muss doch nicht sein: Tierkot auf Gehwegen und wilde Müllkippen


Der BF Kleinenbroich wird oft zur illegalen Müllentsorgung angefahren

Kaputte Gummireifen im Gebüsch, Bauschutt am Waldrand und alte Möbel an der Straßenecke: Wilde Müllkippen sind auch in Korschenbroich ein stetig wachsendes Problem. Ein weiteres Ärgernis: Tierkot bleibt auf Gehwegen, öffentlichen Grünanlagen und Straßen liegen. Seit einigen Wochen nimmt die Stadtverwaltung vermehrt Bürger-Beschwerden entgegen.

Tierkot auf Gehwegen, Straßen und öffentlichen Grünflächen ist schlichtweg ein Ärgernis und auch eine erhebliche Gefahr etwa für Kleinkinder oder Schwangere. Der Kontakt mit den Hinterlassenschaften hat Auswirkungen auf die Gesundheit, er kann infektionsfähige Entwicklungsstadien von Parasiten enthalten. Die Hinterlassenschaften von Hunden sind grundsätzlich Abfall im Sinne der Abfallgesetzgebung und deshalb immer und überall unverzüglich zu entfernen. Auch die Zahlung der Hundesteuer entbindet nicht von der Reinigungspflicht. Das Ordnungsamt begegnet Verstößen mit einem Verwarngeld von bis zu 50 Euro, im Einzelfall auch deutlich mehr. Die Entsorgungspflicht besteht übrigens auch für „Pferdeäpfel“ und jede andere Hinterlassenschaft von Haustieren.

Für die Entsorgung des Hundekots hat die Stadt Korschenbroich bereits zwei Teststrecken am Jüchener Bach bei Kleinenbroich und in Steinhausen eingerichtet und Hundekotbeutelspender aufgestellt. Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Beutel zwar rege genutzt werden, allerdings oft zweckentfremdet oder der Beutel wird samt Inhalts achtlos weggeworfen.

Nicht ordnungsgemäß entsorgter Abfall, der vorsätzlich illegal auf öffentlich zugänglichen Flächen abgeladen wird, ist ebenfalls ein wachsendes Problem im gesamten Stadtgebiet. Seit Anfang des Jahres mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpflege bereits 44 mal ausrücken, um wilde Müllkippen zu beseitigen.

Das Ablagern von Müll im Wald oder an Standorten von Altglas- oder Altkleidercontainern ist nicht nur eine Straftat, es geht auch auf Kosten der Allgemeinheit. In 2018 sind bereits Aufwendungen von 5.500 € für Personal- und Maschineneinsatz entstanden - hinzu kommen noch die Kosten für die ordnungsgemäße Entsorgung.

Um dem Problem Herr zu werden, ist die Stadt auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Die städtsichen Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes und der Stadtpflege suchen im Abfall nach Hinweisen auf den oder die Täter, leider oft erfolglos. Die wilden Kippen werden dann zulasten der Gebührenzahler entsorgt. Kann der oder die Verursacher ermittelt werden, wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet und die Ausgaben für die Entsorgung in Rechnung gestellt. Wem etwas auffällt oder wer etwas sieht, sollte dies dem Ordnungsamt oder der Polizei melden.

Dabei ist die Müllentsorgung bei der Stadt Korschenbroich bestens organisiert. Bürgerinnen und Bürger können Müll ganz leicht entsorgen lassen, ohne dass Kosten entstehen. Es gibt kostenlose Sonderabfuhrtermine für Grünabfälle und Laub, die mehrmals im Jahr angeboten werden. Sperrmüll und Elektroschrott können telefonisch unter 0800 1747474 oder online (Formular Anmeldung) bei der bei Firma Schönmackers angemeldet werden, dieser wird nach Terminvergabe ebenfalls gebührenfrei abgeholt. Weitere Informationen gibt es auf der städtsichen Homepage unter: http://www.korschenbroich.de/buergerservice/



http://www.korschenbroich.de
Mittwoch, der 14.11.2018

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