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Trog offiziell eröffnet

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Bürgermeister in einer Gruppe Radfahrer auf dem neuen Radweg im Trog Kleinenbroich

Die neue Unterführung am Holzkamp in Kleinenbroich ist gut gelungen. Vor allem gibt sie Radfahrern und Fußgängern Sicherheit. Davon konnte sich gestern eine Gruppe des ADFC, angeführt von Bürgermeister Marc Venten, beim offiziellen Eröffnungstermin überzeugen.

Im Zuge der rund einjährigen Bauarbeiten wurden mehrere Aufgaben parallel bewältigt. „Wir mussten handeln“, erklärte der Bürgermeister seinen Gästen, die sich am Presse-Pavillon auf dem Parkplatz der Asia-Therme eingefunden hatten. Darunter Geschäftsleute der anliegenen Unternehmen, Peter Sprinke vom Planungsbüro Schüßler-Plan, Stefanie Bössem vom Amt für Wirtschaftsförderung, Bauamtsleiter Christoph Herchner und weitere am Bau Beteiligte sowie Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs.

Der Handlungsbedarf am Holzkamp war entstanden, weil sich die Unterführung Ende 2018 als stark sanierungsbedürftig darstellte. Sie wies zu dem Zeitpunkt noch keinen richtigen Fuß- und Radweg auf. Das ist nun ganz anders: Der 275 Meter lange Trog hat eine Fahrbahnbreite von 5,90 Metern, so dass Pkw und Lastwagen ihn passieren können. Daneben ist ein höher liegender, barrierefreier Rad- und Gehweg mit einer Breite von 2,65 Metern entstanden. In dieser Ausgestaltung konnte das insgesamt 3,3 Millionen Euro teure Projekt zu rund 80 Prozent aus Fördergeldern finanziert werden.

Mehrere Gewerke wurden zusammengeführt. So konnten Entwässerungsprobleme im Rahmen der Bauarbeiten direkt mit gelöst werden. Zudem wurde eine großräumige Kanalsanierung auf einer Strecke von 1,2 Kilometern, also auch vor und hinter dem Trog, für rund 1,7 Millionen Euro durchgeführt. „Hier haben wir direkt großräumig gedacht und sind komplett im Zeitfenster fertig geworden“, betonte der technische Beigeordnete Georg Onkelbach beim Ortstermin. Bürgermeister Marc Venten bedankte sich bei allen Beteiligten für die Geduld, denn es liegt in der Natur der Sache, dass große Baumaßnahmen mit Sperrungen und Unannehmlichkeiten einhergehen. Am Ende zählt das gute Ergebnis. „Wir sind uns sicher, dass das absolut gelungen ist“, so Venten.

  • abgestellte Räder vor dem Presse-Pavillon, dahinter Gästegruppe
  • Fahrradgruppe testet den Radweg vor der Asia-Therme