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Genehmigung Haushalt

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Die Bezirksregierung Düsseldorf hat mit Schreiben vom 31. März 2020 den Haushalt der Stadt Korschenbroich für das Jahr 2020 sowie die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes 2012 bis 2021 genehmigt.

Die Stadt Korschenbroich nimmt seit 2012 freiwillig am Stärkungspakt Stadtfinanzen des Landes Nordrhein-Westfalen teil. Dadurch erhält die Stadt Korschenbroich Konsolidierungshilfen des Landes um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die Konsolidierungshilfen werden in diesem Jahr letztmalig berücksichtigt. Ab dem kommenden Jahr wird der Haushaltsausgleich ohne Berücksichtigung der Konsolidierungshilfe ausgewiesen.

Das Haushaltsjahr 2019 kann voraussichtlich mit einem Haushaltsüberschuss abgeschlossen werden. Damit kann die Stadt Korschenbroich bereits zum dritten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis vorweisen. Auch für das aktuelle Haushaltsjahr sieht die Planung einen Haushaltsüberschuss vor.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher sieht Korschenbroich auf einem guten Weg: „Ich bin sicher, dass sich die Verantwortlichen der Stadt aus Politik und Verwaltung weiterhin mit hohem Engagement den Herausforderungen stellen werden und nicht nachlassen im Bemühen, den Haushaltsausgleich zu festigen.“

Der Beigeordnete Stadtkämmerer Thomas Dückers begrüßt die Genehmigung des Haushaltes, da die Stadt nach Veröffentlichung handlungsfähiger ist. In Übereinstimmung mit der Bezirksregierung räumt Dückers ein, dass die Folgen der Corona-Pandemie ein noch nicht bezifferbares Risiko für den Haushalt 2020 darstellen: „Die aktuelle Situation und die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben die Voraussetzungen für das aktuelle Haushaltsjahr vollkommen verändert. Der Schaden für die Wirtschaft wird sich auch negativ auf die Finanzen der Stadt Korschenbroich auswirken. Die Schwere hängt maßgeblich von der Dauer der Maßnahmen ab. Aktuell arbeiten Bund, Länder und Kommunen an der Bewältigung dieser Krise. Zu einem späteren Zeitpunkt wird erst eine finanzpolitische Bestandsaufnahme möglich sein. Klar muss sein, dass die Kommunen die finanzielle Folgen nicht alleine tragen können.“