Inhalt

Gespinstmotten gesichtet

Veröffentlicht am:

Mehrere Raupen der Gespinstmotte haben sich eingesponnen im Blattwerk

Im Stadtgebiet werden wieder erste Gespinstmotten gesichtet. Die Verwaltung beruhigt: Diese Tiere sind harmlos.

„Den Befall erkennt man an völlig eingesponnenen und kahl gefressenen Bäumen und Sträuchern“, erklärt Dr. Theo Verjans, bei der Stadtverwaltung zuständig für Naturschutz und Landschaftspflege. Er weist darauf hin, dass die Gespinstmotte für Menschen ungefährlich ist. Darum bestehe kein Handlungsbedarf. Im öffentlichen Raum wird bewusst auf den Einsatz von Spritzmitteln (Insektiziden) verzichtet. Nach der Verpuppung werden aus den Raupen grau-weiße Schmetterlinge mit schwarz gepunkteten Flügeln.

 „Die Gespinstmotte befällt alljährlich vorwiegend Weiden, Pfaffenhütchen und auch Kirschen sowie Obstbäume“, weiß Verjans. „Doch die Bäume und Sträucher erholen sich wieder von dem Befall. Wenn die Falter weggeflogen sind, verwittern die Gespinste rasch. In der Regel treiben die Pflanzen erneut aus.“

Hinweise beunruhigter Bürgerinnen und Bürger auf die Gespinstmotte hat es auch in den Vorjahren immer wieder gegeben. Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an Dr. Theo Verjans wenden, Telefon: 02161/613-146, E-Mail: theo.verjans@korschenbroich.de.