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Kampagne gegen Digitale Gewalt und Cybermobbing

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Palaktmotiv Cybermobbing

Mit einer landesweite Plakat-Kampagne möchten die Frauenberatungsstellen auf digitale Gewalt aufmerksam machen. Ein Plakat ist auch in Korschenbroich zu sehen, direkt am Bahnhof.

Die Digitalisierung bietet viele Vorteile, bürgt jedoch auch Gefahren und Risiken. Die schützende Anonymität der digitalen Welt setzt die Hemmschwelle herab für Angriffsformen, die auf Herabsetzung, Erpressung Rufschädigung, Nötigung und soziale Isolation abzielen. Die Erscheinungsformen sind weitreichend und gehen von Beleidigungen über das gezielte Streuen falscher Informationen bis hin zu der Verbreitung privater Aufnahmen ohne Zustimmung. Wie bei jeglicher Form von Gewalt sind die Folgen schwerwiegend und gehen einher mit Gefühlen wie Scham, Angst, Hilflosigkeit und einer Erschütterung des Selbstwertgefühls. Meike Offer und Fleur König von der Frauenberatungsstelle FhF e.V. im Rhein-Kreis Neuss und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Korschenbroich Nora Osmani hoffen, dass das Thema mit Hilfe der Plakate mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerät.

Um über digitale Risiken zu informieren, bietet die Frauenberatungsstelle FhF e.V. Neuss in lockerer Folge eine offene Sprechzeit (in der Frauenberatungsstelle, Markt 1-7, 41460 Neuss) rund um Fragen zu digitalen Risiken und präventiven Möglichkeiten an. Die genauen Termine sind auf der Homepage www.fbst-ne.de veröffentlicht. Für 2020 sind auch Sprechstunden in den Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss in Planung.

Meike Offer, Fleur König und Nora Osmani stehen vor dem Plakat zur Kamapgne der Frauenberatungsstelle

In Korschenbroich erfährt die Kampagne breite Unterstützung durch (vlnr) Meike Offer und Fleur König (Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle im RKN) sowie Nora Osmani (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Korschenbroich)