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KiTa Am Hallenbad: Auf dem Weg zur „FairenKITA“

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Kinder und die Leiterin der KiTa Am Hallenbad beim gemeinsamen Frühstück mit Fairtrade Produkten.

Das Projekt FaireKITA ist ein Angebot des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Seit 2016 ist es Kindertageseinrichtungen in allen Bundesländern möglich, sich für ihr Engagement in der Umsetzung von Themen des globalen Lernens und dem fairen Handel auszeichnen zu lassen.

Um eine FaireKITA zu werden, muss die KiTa Am Hallenbad mehrere Kriterien erfüllen. Zunächst musste der Beschluss gefasst werden, zukünftig eine FaireKITA zu sein. Gemeinsam mit dem Elternbeitrat konnte dies bereits im Januar beschlossen werden. Die KiTa gründet ein faires Team, das die Umsetzung und Einhaltung der Kriterien stets im Blick hat. Eine weitere Maßnahme, mindestens zwei Produkte aus fairem Handel dauerhaft zu nutzen, fiel der Einrichtung nicht schwer. Kaffee, Tee, Zucker, Bananen und Kakao kommen schon länger aus fairem Handel. Zukünftig lassen die Erzieherinnen in ihrer pädagogischen Arbeit das Thema Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit miteinfließen. Auch die Nutzung von saisonalen und regionalen Erzeugnissen, sowie die Wertschätzung von Wasser, Erde und Luft werden in der KiTa thematisiert. Abschließend stellt die Einrichtung eine Bewerbung zusammen und wird nach hoffentlich erfolgreicher Prüfung als FaireKITA ausgezeichnet.

„Unser Ziel ist zu sensibilisieren“, sagt die KiTa-Leiterin Karin Goldammer-Manolakis. „Wir wünschen uns, dass durch die Initiative ein bewussteres Konsumverhalten mit fairen, regionalen und saisonalen Produkten angeregt und mit Ressourcen verantwortungsvoller umgegangen wird. So können wir aktiv dazu beigetragen, unsere Welt auch für die nachfolgenden Generationen gerechter und hoffentlich ein wenig sauberer zu gestalten“.