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Kunst gegen Bares: Die Show in der Kunst auf Kapital trifft

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Lennard Rosar, Nina Nierwetberg (Kulturamt), Michaele Messmann (Amtsleitung Bildung, Kultur und Sport), Thomas Dückers (Beigeordneter)

„Kunst gegen Bares“ ist ursprünglich ein Bühnenkonzept des Kölner Künstlers, Autor und Regisseurs Gerd Buurmann. Im Jahr 2007 fand die erste „Kunst gegen Bares“ Veranstaltung in Köln statt. Mittlerweile ist das Konzept in 40 Städten und Dörfern etabliert und im Februar erstmalig auch in Korschenbroich zu sehen.

Die Idee dazu hatte der Kabarettist und Poetry Slammer Lennard Rosar, der die Show moderieren wird. Aufgewachsen in Korschenbroich, lebt er heute in Köln und trat selber bereits bei „Kunst gegen Bares“ auf. Das Konzept hat Rosar etwas verändert, das Prinzip bleibt aber gleich. Vier Künstler präsentieren auf der Bühne des Gymnasiums ihre Talente, eigentlich eine typische Offene Bühne Show, nur das die Künstler im Vorfeld schon feststehen. Mit dabei sind der Stand-Up-Comedian Tobi Freudenthal, der Musiker Melchi, der Musik-Comedian Sebo Sam und der Poetry-Slammer Eric Jansen. Das Besondere ist zudem die Form, wie die Kunst entlohnt wird. Das Publikum entscheidet selbst, wie viel Bares die jeweilige Kunst wert ist. Jeder Künstler bekommt ein eigenes Sparschwein, in das nach Gutdünken für die gebotene Leistung Geld geworfen werden kann. Das Geld in den Sparschweinen geht zu 100 % an die Künstler. Wer das meisten Geld in seinem Sparschwein hat wird zum „Kapitalistenschwein des Abends“ gekürt. Der Eintrittspreis ist mit 8 Euro für einen Kabarett-Abend bewusst gering gehalten. Rosar wünscht sich natürlich, dass die Zuschauer auch ein wenig Geld mitbringen, um es nachher auf die Künstler verteilen zu können: denn dies ist die Künstler-Gage für den Abend!

Die Karten sind erhältlich im Kulturamt bei Nina Nierwetberg (02161 613-107 oder kultur@korschenbroich.de). Mehr zum Format gibt es auf www.korschenbroich.de/freizeit-tourismus/kultur/kunst-gegen-bares.html