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Kunst im Rathaus: Rita Böing

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Mit einer vielseitigen Werkschau präsentiert die Künstlerin Rita Böing bis zum 28. September ihre Ausstellung im Rahmen von „Kunst im Rathaus“. Die pensionierte Ärztin zeigt Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten und unterschiedlichsten Techniken – von Aquarell, Kohle und Gouache bis hin zu Öl-, Acryl- und Airbrushmalerei.

Zu den Blickfängen zählt das zwei mal zwei Meter große Gemälde „Südliche Stadt“, für dessen Entstehung Böing sogar auf eine Leiter steigen musste. Das großformatige Werk verbindet spontan wirkende Farbverläufe mit einer lebendigen Häuserlandschaft.

Die Ausstellung dokumentiert Böings Freude am Experimentieren. Neben frühen Aquarellen sind auch Arbeiten in der Pouring-Technik zu sehen, die sie mit Airbrush und Edding weiterentwickelte. Abstrakte Kompositionen stehen neben naturalistischen Porträts, ausdrucksstarken Tierdarstellungen und gesellschaftskritischen Werken wie dem Bilderpaar „Äskulap kennt keine Grenzen“. Ein farbenfrohes Wimmelbild, das ursprünglich für ein Kinderwartezimmer entstand, ergänzt die Ausstellung.

Einige Werke zeigen zudem Böings Auseinandersetzung mit prismatischen Farbbrechungen, inspiriert unter anderem von Lyonel Feininger. Heute arbeitet sie sowohl gegenständlich als auch abstrakt.

Eine öffentliche Führung im Rahmen der Mahlzeit | Kulturzeit mit der Künstlerin findet am 9. Juli von 12.30 bis 13 Uhr statt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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