Inhalt

Logistische Unterstützung durch die Feuerwehr

Veröffentlicht am:

Zwei Feuerwehrmänner stehen wir einem Feuerwehrauto

Die Corona-Epidemie stellt das Gesundheitssystem und die Behörden vor viele Herausforderungen gleichzeitig. Ein wichtiger Erfolgsfaktor, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, sei das gute Zusammenspiel aller Akteure, aber auch das große freiwillige Engagement im Rhein-Kreis Neuss helfe, die Situation zu meistern. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Freiwillige Feuerwehr Korschenbroich, die den Rhein-Kreis Neuss bei seiner zentralen Beschaffung von Schutzkleidung, insbesondere Masken, Kittel, Brillen und Desinfektionsmitteln unterstützt.

Der Bestand an Schutzmaterial wird vom Kreis fortlaufend aufgefüllt, sofern auf dem Markt Ware verfügbar. So muss es oft auch schnell gehen, wenn das Land NRW dem Kreis neue Kontingente zur Verfügung stellen kann. Denn die müssen dann kurzfristig an der Ausgabestelle der Bezirksregierung Düsseldorf abgeholt werden, meist gleich mehrere Paletten. In den Abendstunden oder am Wochenende ist das eine besondere logistische Herausforderung.

Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich, Frank Baum, hat mit ehrenamtlichen Kräften und einem Logistikfahrzeug der Feuerwehr Korschenbroich diese Aufgabe spontan bereits an zwei Terminen übernommen und zugesagt, dies auch weiter zu tun. Bei einer der bisherigen Touren waren allein 1800 Liter Desinfektionsmittel dabei.

"Das Engagement der Feuerwehr Korschenbroich beweist einmal mehr, dass wir uns im Rhein-Kreis Neuss in allen Gefahrenlagen auf unserer Einsatzkräfte verlassen können", betont Landrat Petrauschke. "Mein Dank gilt den freiwilligen Helfern dort, wie allen, die sich jetzt im ganzen Kreis in beeindruckender Weise zur Bewältigung der Corona-Krise einsetzen."

Auch Bürgermeister Marc Venten lobt den Einsatz seiner Feuerwehrleute: “Unsere freiwillige Feuerwehr zeigt in dieser schwierigen Phase, dass man immer auf sie zählen kann. Das große ehrenamtliche Engagement ist beispielhaft und belegt, wie wir dieser großen Herausforderung gemeinsam beikommen können.“