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Prämien für lokale Einkäufe

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Als Prämien zu sehen: Buch, Gutscheine, Flasche

„Der lokale Einzelhandel und die Korschennbroicher Geschäftswelt müssen jetzt unterstützt werden, damit wir auch nach der Corona-Pandemie noch auf das vielfältige und breite Angebot vor Ort zurückgreifen können“, sagt Bürgermeister Marc Venten. Er fordert die heimische Kundschaft auf, jetzt erst recht innnerhalb der Stadtgrenzen einzukaufen statt auf große Online-Händler zu setzen.

Viele Geschäfte haben zwar ihre Ladentüren schließen müssen - sie dürfen aber weiterhin einen Liefer- und Abholservice anbieten. Erste Hilfsmaßnahme der Stadt Korschenbroich: Sie unterstützt den Informationsfluss darüber auf ihrer Homepage. Alle ihr gemeldeten Angebote gehen online. Hier geht es zum Portal. Darum geht zunächst der dringende Appell an alle Geschäftsleute, jetzt ihre Serviceangebote und –zeiten der Stadtverwaltung zu melden an nora.osmani@korschenbroich.de. Ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

Der Bürgermeister geht aber noch weiter: „Zweitens haben wir uns ein Belohnungssystem für Kunden überlegt und werden Prämien ausgeben“,  kündigt Marc Venten an. Nun gilt es, während der Zeit der Corona-Krise die Bons und Quittungen aus jenen Geschäften zu sammeln, die regulär jetzt nicht mehr öffnen dürfen. Dies können beispielsweise Belege über Bücherkäufe, Reise- oder Geschenkgutscheine über Kleidung und Dekoartikel sein. Ausgenommen sind Kassenbons aus Läden, die auch in der Krise noch weiter verkaufen dürfen (wie Drogerien, Apotheken, Lebensmittelgeschäfte).

Und dies sind die Prämien: Wer Kassenbelege im Wert von 100 Euro vorlegen kann, erhält von der Stadt eine begehrte Boltenbier-Literflasche  in limitierter Auflage. Für Bons im Wert von 250 Euro gibt es den Korschenbroicher Bildband „Stadt.Land.Heimat“ geschenkt. Für Quittungen über 500 Euro bekommt man einen Einkaufsgutschein für einen örtlichen Händler nach Wahl über 20 Euro, wer 1000 Euro lokal ausgibt bei einem Händler, der sein Ladenlokal derzeit nicht regulär öffnen darf, bekommt von der Stadt einen entsprechenden Einkaufsgutschein über 50 Euro. 

„Wir möchten damit ein Zeichen der Solidarität setzen“, so der Bürgermeister. Auch die Stadt selbst geht mit gutem Beispiel voran und bestellt jetzt Dinge im lokalen Handel, deren Anschaffung eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt geplant war.