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Mit dem eigenen Wagen unterwegs

  • Gerade genutzte Stromtankstelle am Math.Hoeren-Platz
  • Verkehrsschild mit Ladestationshinweis am Rathaus
  • Markierung E-Ladestelle auf dem Pflaster

Korschenbroich ist eine ländliche Kommune. Dank ihrer sehr zentralen Lage sind die Wege kurz zu den umliegenden Autobahnanschlüssen Mönchengladbach-Ost (A 44), Schiefbahn (A 52), Büttgen/Neuss (A 57), Grevenbroich/Kapellen (A 46) und Mönchengladbach-Holt (A 61).

Der sogenannte motorisierte Individualverkehr –M I V-, soll in der Zukunft eine immer kleinere Rolle spielen. An der S-Bahn-Stationen stehen in Korschenbroich und Kleinenbroich Park & Ride-Anlagen mit zahlreichen Stellplätzen für den Umstieg vom Auto in die Bahn zur Verfügung.

Allgemein ist das Parkplatzangebot in Korschenbroich und den anderen Ortsteilen noch kostenfrei. Es werden keine Parkgebühren erhoben. Die Stellplätze im öffentlichen Verkehrsraum werden in Teilen über die Parkscheibenregelung bewirtschaftet. Innenstadtflyer mit den Parkmöglichkeiten in Glehn, Kleinenbroich und Korschenbroich stehen hier auf der Homepage zur Verfügung.

Für Elektrofahrzeuge bestehen Ladesäulen an folgenden öffentlichen Standorten: Matthias-Hoeren-Platz, Parkplatz Don-Bosco-Straße, P&R-Parkplatz Bahnhofstraße und Adam-Titz-Straße. Zudem bietet der Discounter Aldi auf dem Parkplatz und zu den Öffnungszeiten des Marktes in Kleinenbroich seinen Kunden die kostenfreie Nutzung einer Ladestation für die Zeit des Einkaufs (max. eine Stunde) an.

Ein größeres Straßenbauprojekt läuft zurzeit in Korschenbroich. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW baut die signalisierten Kreuzungen L 381 / L 31n / K 14 und L 31n / L 382 / An der Sandkuhle um. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Rückstausituationen an den in kurzem Abstand zueinander gelegenen Signalanlagen zu minimieren.

Die aktuelle Verkehrslage, auch für das Straßennetz außerhalb der Autobahnen, kann jederzeit über den Link www.verkehr.nrw abgerufen werden.

Für regelmäßige Fahrten lohnt ein Blick in das Pendlerportal. Unter dem Motto “Für die Umwelt, den Geldbeutel und ein gutes Gespräch“ bietet www.pendlerportal.de eine Plattform für alle Berufspendlerinnen und Berufspendler sowie Mitfahrgelegenheiten.

Errichten von Elektroladeinfrastruktur als Investor
Gerade genutzte Stromtankstelle am Math.Hoeren-Platz

Die Stadt Korschenbroich fördert die Elektromobilität, indem sie private Betreiber beim Aufbau und Betrieb von Ladesäulen im öffentlichen Raum unterstützt. Insbesondere stellt sie hierfür Flächen im öffentlichen Raum zurzeit kostenlos zur Verfügung. Interessierte Ladepunktbetreiber können diese Flächen nutzen, um in öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur zu investieren und entsprechende Förderungen in Anspruch zu nehmen.

Um die Auswahl von Flächen für Ladeinfrastruktur transparent und diskriminierungsfrei zu gestalten und das Genehmigungsverfahren zu strukturieren, wurde die Richtlinie zum Errichten von Elektroladeinfrastruktur im öffentlichen Raum in Korschenbroich erarbeitet. Der Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur soll gesamtheitlich und strategisch erfolgen. Diese Richtlinie gibt die Schritte und die technischen wie rechtlichen Details für interessierte Ladepunktbetreiber vor.

Die Stadt Korschenbroich weist in einem ersten Schritt zunächst 27 mögliche Standorte für Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum aus. Dabei ist als Standortvorgabe zunächst jeweils nur einer der fünf Stadtteile benannt. Innerhalb des Stadtteils kann von den Betreibern ein freier Wunschort genannt werden. Folgende Standorte sind zum Zeitpunkt der Herausgabe der Richtlinie verfügbar:

  • Stadtteil Glehn: 4 Standorte
  • Stadtteil Kleinenbroich: 9 Standorte
  • Stadtteil Korschenbroich: 9 Standorte
  • Stadtteil Liedberg: 4 Standorte
  • Stadtteil Pesch: 1 Standort

Anfragen können an die Stadt Korschenbroich gestellt werden. Sie sind zu richten an:

Stadt Korschenbroich
Amt 60 – Gebäudewirtschaft und Klimaschutz
Don-Bosco-Str. 6, 41352 Korschenbroich
E-Mail: julia.federer(at)korschenbroich.de

Durch einen Antragsteller können mehrere Standorte im gleichen Verfahren beantragt werden, jedoch nicht mehr als 10 Standorte auf einmal. Der Antragsteller muss die Gewähr bieten, die beantragten Ladepunkte im Falle eines Zuschlages tatsächlich auch betreiben zu können, und dies durch den Nachweis von Referenzprojekten belegen. Reine „Platzhalter-Bewerbungen“ ohne Chance auf Realisierung sind nicht zulässig.

Nach Eingang der Anfrage des Betreibers prüft die Stadt Korschenbroich, ob der gewünschte Standort für eine Ladesäule grundsätzlich verfügbar ist. Sie gibt dem Bewerber Rückmeldung über die Verfügbarkeit und macht Alternativvorschläge bei Nicht-Verfügbarkeit. Die Zusage über die Verfügbarkeit gilt auf Ebene des jeweiligen Stadtteils. Für jeden Standort, der im ausgeführten Verfahren einen Zuschlag erhalten hat, melden die Betreiber binnen eines Kalendermonats straßenzuggenaue Wunschstandorte innerhalb des Stadtteils.