Inhalt

Corona-Virus: Häufig gestellte Fragen und Antworten


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Regeln gelten für die Gastronomie?
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Welche Einzelhändler dürfen öffnen?

  1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkte
  2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien
  3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  4. Reinigungen und Waschsalons
  5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  6. Tierbedarfsmärkten
  7. Einrichtungen des Großhandels

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal.

Was gilt für Handwerker und Dienstleister?
Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Hält die Stadt Korschenbroich Kita-Betreuungsangebote vor?                                             
Grundsätzlich sind alle Einrichtungen geschlossen, Es ist eine Notbetreuung gewährleistet, wenn ein Elternteil oder Alleinerziehende in den systemrelevanten Berufsgruppen (Medizin, Pflege, Polizei,...) tätig sind. Die Betreuung erfolgt dann in der regulären Kita in Kleinstgruppen mit maximal fünf Kindern.

Was muss ich tun, wenn mein Kind Anspruch auf seinen Kita-Platz hat?                                          
Sie nehmen telefonisch Kontakt zu Ihrer regulären Kita auf und belegen Ihren Anspruch mit einem entsprechenden Formular, das Ihr Arbeitgeber ausgefüllt hat. Die Kita-Leitung entscheidet, ob Ihr Kind betreut werden kann. Im Notfall kann eine Mail des Arbeitgebers vorgelegt und das unterschriebene Formular später nachgereicht werden.

Was ist mit der Betreuung in der Schule/OGTS?                                                                                 
Hier gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Kitas. Kinder von Alleinerziehenden oder Elternpaaren, die beide in relevanten Berufsgruppen arbeiten, haben Aunspruch auf Betreuung in Ihrer Einrichtung vor Ort. Ausgenommen ist der Standort Pesch, Kinder werden am Hauptstandort Korschenbroich betreut. Die Schulleitungen müssen erreichbar sein. 

Fährt der Bürgerbus noch?
Der Bürgerbus hat vorübergehend den Betrieb eingestellt (seit dem 23. März). Wir informieren, sobald der Betrieb wieder aufgenommen wird.

Ich möchte gerne helfen. An wen kann ich mich wenden?
Die Ehrenamtsbörse kann eingeschaltet werden, wenn man Hilfe benötigt oder helfend tätig werden möchte. Zählen Sie beispielsweise zur Gruppe älterer oder vorerkrankter Menschen und möchten das Haus nicht mehr verlassen? Dann melden Sie sich bei der Ehrenamtsbörse und es findet sich jemand, der die Einkäufe für Sie erledigt. Sind Sie fit und gesund und möchten helfen? Auch dann wählen Sie bitte die Nummer der Ehrenamtsbörse und stellen Sie sich als Helferin oder Helfer zur Verfügung. Die Koordinatorin im Rathaus  ist Petra Köhnen, erreichbar unter 02161 613-169 und per Mail an Petra.Koehnen@korschenbroich.de

Finden noch Trauungen statt?
Bereits vereinbarte Termine finden noch statt. Jedoch wird die Teilnehmerzahl auf 3 Personen (Standesbeamter/ Standesbeamtin und das zu trauendePaar) begrenzt. Derzeit werden keine neuen Termine vergeben. In dringenden Fällen können Sie über die Rufnummer 02161-6130 Kontakt aufnehmen.

Welche Veranstaltungen werden abgesagt?
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender. Dort sind alle abgesagten Veranstaltungen gekennzeichnet.

Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus?
Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem Corona-Virus ist laut dem Robert-Koch-Institut eine gute Händehygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und zu möglicherweise erkrankten Menschen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Einzelheiten dazu finden sich unter www.infektionsschutz.de.

Was ist zu tun, wenn man sich krank fühlt?
Wer sich selber krank fühlt und unsicher ist, was mit ihm los ist, sollte zunächst mit seinem Hausarzt telefonieren. Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner, nicht die Krankenhäuser oder die Gesundheitsämter. Alle Hausärzte sind von der Kassenärztliche Bundesvereinigung darüber informiert worden, was sie zu tun haben. Menschen mit Symptomen, die auf eine Viruserkrankung hindeuten, sollten nicht spontan ohne vorherige telefonische Ankündigung zum Arzt fahren, um die Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden.

Wie und wo kann ich mich auf das Corona-Virus testen lassen?
Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Meist wird nur ein grippaler Infekt dahinterstecken. Getestet werden aktuell nur begründete Verdachtsfälle sowie Kontaktpersonen, die Symptome entwickeln. Wer sich auf das Corona-Virus testen lassen möchte, sollte sich erst an die Hotline des Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss unter der Nummer 02181-601 7777 oder an seinen Hausarzt wenden. Um Sicherheit zu erlangen, ob sich jemand angesteckt hat, muss ein Test gemacht werden. Dazu ist ein Rachenabstrich notwendig. Niemand sollte von sich aus Ärzte oder das Gesundheitsamt aufsuchen, bitte rufen Sie immer vorher an.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit einer als Coronavirus-Patient identifizierten Person in Kontakt gekommen ist?
Mit zunehmender Ausbreitung des Virus kann es dazu kommen, dass jemand aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz, mit dem Corona-Virus infiziert wurde. In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das zuständige Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn er keine weiteren Krankheitszeichen aufweist, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen. Häusliche Quarantäne heißt: Der Betroffene darf seine häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte der Betroffene in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss er sich zunächst telefonisch an seinen Hausarzt sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?
Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung des Betroffenen von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Corona-Virus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?
Wer mit dem Corona-Virus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit dem Betroffenen in Kontakt setzen, um seinen Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Corona-Virus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?
Wenn ein Patient mit dem Corona-Virus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt, wird er in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Er wird dort entsprechend seiner Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Gibt es im Rhein-Kreis Neuss eine zentrale Testeinrichtung?
Die Stadt Neuss, der Rhein-Kreis Neuss und die Ärzteschaft haben in einer Trägergemeinschaft eine zentrale Testeinrichtung für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet. Diese dient dazu die Haus- und Kinderärzte sowie die Notfallambulanzen der Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss zu entlasten und hat seit dem 11. März ihre Arbeit aufgenommen. Das Test-Verfahren kann nur nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss in Anspruch genommen werden.

Ich hatte Kontakt zu einer Kontaktperson eines bestätigten Corona-Falls. Muss ich mich jetzt testen lassen?
Nein. Solange die Kontaktperson nicht symptomatisch war, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Selbst wenn der Fall Symptome aufweist, ist frühestens 2 Tage nach dem Kontakt von einer Infektiosität auszugehen.

Ich hatte Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall aus einem Risikogebiet, habe aber selbst keine Symptome. Wo kann ich mich testen lassen?
Eine Testung asymptomatischer Personen ist nicht sinnvoll und wird daher nicht durchgeführt.

Wie werden die OGTS- und Kita-Beiträge bei Nichtnutzung erstattet?
Diese Frage wird in den Kommunen beraten, sobald die Zeit es zulässt.

Wo kann ich Informationen im Umgang mit dem Coronavirus in Schulen erhalten?
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen gibt es auf den Internetseiten des NRW-Schulministeriums unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Wo können Unternehmen Informationen im Umgang mit dem Corona-Virus erhalten?
Alle Informationen für Unternehmen haben wir hier zusammengefasst.

Für Arbeitgeber
Menschen, die vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, dürfen ihr Zuhause nicht verlassen. Besonders kleinere Betriebe sollten überlegen, wie sie in einer solchen Situation den Betrieb aufrechterhalten können. Wo sich mobile Arbeit anbietet, sollte sie als Lösung in Betracht gezogen werden.

Wer zahlt den Verdienstausfall für einen unter häuslicher Quarantäne stehenden Patienten?
Ein Patient, der unter Quarantäne steht ohne tatsächlich krank zu sein, kann nach Möglichkeit seiner Arbeit im "Home Office" nachgehen. Voraussetzung ist, dass sich die Arbeit auch von zu Hause aus erledigen lässt und dass die notwendigen Arbeitsmittel vorhanden sind. Wer seine Arbeit nicht von zu Hause aus erledigen kann, muss nicht auf sein Gehalt verzichten. Wird man nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, bekommt der Betroffene für die ersten sechs Wochen der Quarantäne sein Nettogehalt vom Arbeitgeber weitergezahlt. Der Arbeitgeber kann sich das Geld auf Antrag von der anordnenden Behörde erstatten lassen. Hierzu kann sich Ihr Arbeitgeber mit dem Gesundheitsamt in Kontakt setzen.

Kann ein Arbeitnehmer einfach zu Hause bleiben, weil er Angst hat, sich anzustecken?
Nein, Arbeitnehmer dürfen nicht zu Hause bleiben oder eigenständig ins Home Office gehen. Auch wer Angst hat, sich auf dem Weg ins Büro oder am Arbeitsplatz mit dem Virus anzustecken, muss seiner Arbeit nachgehen.

Weitere Fragen?
Besuchen Sie die Homepage des Robert-Koch-Instituts www.rki.de
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten.

Fehlt auf eine Ihrer Fragen eine Antwort?
Rufen Sie uns unter der Rufnummer 02161-6130 in der Zeit von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.