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Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss

Das Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss befindet sich in Neuss in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik am Neusser Hammfelddamm.

 



Aktuelles

Update 23.07.2021

Impfzentrum Rhein-Kreis Neuss:

Ab 31. Juli auch Corona-Schutzimpfungen von 12- bis 15-Jährigen und geänderte Öffnungszeiten

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat unter Beachtung der geltenden STIKO-Empfehlung die Impfungen von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren gegen Covid-19 ermöglicht. 16- bis 17-Jährige konnten in den Impfzentren schon vorher geimpft werden. Der Rhein-Kreis Neuss bereitet derzeit die Kinder- und Jugendlichenimpfung in seinem gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein betriebenen Impfzentrum in Neuss vor. Ab dem 31. Juli werden dort am Wochenende und mittwochs auch Kinderarztzeiten angeboten. Gleichzeitig ändern sich die Öffnungszeiten insgesamt. Das Impfzentrum bleibt ab dem 31. Juli montags und dienstags statt wie bisher samstags und sonntags geschlossen. Von Mittwoch bis Sonntag ist es dann durchgehend von 14 bis 20 Uhr geöffnet und nicht mehr von 8 bis 20 Uhr. 12- bis 15-jährige können samstags, sonntags und mittwochs von 14 bis 18 Uhr geimpft werden. Mit den neuen Öffnungszeiten wird einer veränderten Nachfrage vor Ort Rechnung getragen und gleichzeitig das bereits ausgeweitete mobile Impfangebot des Kreises gestärkt. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich ohne vorherigen Termin im Impfzentrum in der Hammfeldhalle des Berufsbildungszentrums des Kreises in Neuss impfen zu lassen. Wer lieber vorplant, kann sich über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung anmelden: online unter www.116117.de oder telefonisch unter (0800) 116 117 01. „Die wieder steigenden Infektionszahlen zeigen, dass die Corona-Pandemie nicht überwunden ist“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Um eine vierte Infektionswelle mit schweren Erkrankungen zu vermeiden, ist es zwingend notwendig, dass alle, für die eine Impfung gesundheitlich in Frage kommt, die Impfangebote annehmen und sich auch vollständig impfen lassen“, so Petrauschke. Bei dem Weg aus der Pandemie sei eine möglichst hohe Impfquote entscheidend und es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung. „Ich appelliere an alle noch nicht Geimpften: Vereinbaren sie schnellstmöglich einen Impftermin bei ihrem Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum“, ruft der Landrat auf und bittet zudem, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen. „Je mehr geimpft sind, umso sicherer und freier können wir wieder leben. Denn mit einer Impfung schützt man sich selbst und andere wirksam vor einer Ansteckung und insbesondere auch vor schweren Verläufen“, ergänzt Petrauschke.

Update 13.07.2021

Die Stadtverwaltung informiert: Offenes Impfangebot in Korschenbroich
In Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss bietet die Stadt Korschenbroich am Wochenende eine Impfung für Bürgerinnen und Bürger ab dem 18. Lebensjahr an. Verimpft wird die Vakzine von Johnson & Johnson, bei der eine Impfung zur vollständige Immunisierung ausreicht.

Am Samstag 17. Juli von 13-16 Uhr und am Sonntag 18. Juli von 10-14 Uhr können sich alle Impfwilligen im Ratssaal der Stadt Korschenbroich (Don-Bosco-Str. 6, Nebeneingang über den Schulhof) impfen lassen. Mitzubringen sind lediglich der Personalausweis und ein vorhandenes Impfbuch. Der Anamnese- und Einwilligungsbogen für eine Vektorimpfung steht ab sofort online unter https://korschenbroich.de/heimat-leben/news/corona-virus/impfungen.html zur Verfügung und sollte ausgefüllt, in zweifacher Ausführung, zum Termin mitgebracht werden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit diesen vor Ort auszufüllen.

Thomas Dückers, Leiter des Korschenbroicher Krisenstabes, hofft mit dem niederschwelligen Angebot noch unentschlossene Bürgerinnen und Bürger abholen zu können. „Jede Impfung zählt, um sich und sein Umfeld vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen, die Infektionszahlen zu senken, das Gesundheitssystem zu entlasten, umso Schritt für Schritt wieder zur Normalität zu gelangen.“

Eine Terminvereinbarung ist an den beiden Tagen nicht erforderlich, daher ist eventuell mit kleineren Wartezeiten zu rechnen.

Update 07.07.2021

Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss: Noch Impftermine frei
Alle Einwohner Nordrhein-Westfalens ab 16 Jahren können einen Impftermin in den landesweiten Impfzentren vereinbaren. Wie der Rhein-Kreis Neuss mitteilt, sind in seinem gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein betriebenen Impfzentrum in der Hammfeld-Halle am Berufsbildungszentrum des Kreises in Neuss in der Woche ab dem 12. Juli noch zahlreiche Impftermine frei. Für die Woche ab dem 19. Juli sollen weitere Zusatz-Termine folgen. Zum Einsatz kommen mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech und Moderna. Terminbuchungen für die freien Termine sind über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung möglich: online unter www.116117.de oder telefonisch unter (0800) 116 117 01. Für besonders kurzfristige Termine können sich Impfinteressierte auch auf eine Liste für die Vergabe von Tagesrestdosen setzen lassen. Dafür genügt eine E-Mail mit dem Namen und der Mobilfunknummer an impfzentrum@rhein-kreis-neuss.de. Die so Registrierten werden bei Verfügbarkeit von nicht verbrauchten Impfdosen am Abend angerufen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft alle noch nicht Geimpften auf, sich für das Impfzentrum, aber auch bei den Haus- und Betriebsärzten um einen Impftermin zu bemühen. „Mit einem vollständigen Impfschutz schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch Familie, Freunde und Kollegen. Gerade mit Blick auf die zunehmende Ausbreitung der deutlich ansteckenderen Delta-Variante ist es noch wichtiger, alle Menschen schnellstmöglich zu impfen“, so der Landrat. Petrauschke weist auch darauf hin, dass es wichtig sei den vollständigen Impfschutz zu erlangen. Dies ist bei den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Astrazeneca nach der Zweitimpfung, bei dem Vakzin von Johnson & Johnson bereits nach einer Impfung der Fall.

Update 06.07.2021

Für Erstgeimpfte in Arztpraxen: Zweitimpfung auch im Impfzentrum möglich
Wer seine Erstimpfung gegen Corona in einer Arztpraxis erhalten hat, kann ab sofort die Zweitimpfung alternativ auch in einem Impfzentrum, wie dem im Rhein Kreis Neuss, erhalten. Die Anmeldung erfolgt über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung: online unter www.116117.de oder telefonisch unter (0800) 116 117 01.

Bei der Terminbuchung über das Online-Impfportal der Kassenärztlichen Vereinigung ist zu beachten, dass nach der Registrierung und Auswahl des Impfzentrums derzeit noch formal zwei Termine – sowohl für eine (neue) Erst- als auch für eine Zweitimpfung (!) – ausgewählt werden. Der zweite Termin muss dann zu einem späteren Zeitpunkt (nach erfolgter Impfung) separat online oder telefonisch storniert werden. Diese Funktion soll zeitnah durch entsprechende Software-Anpassungen vereinfacht werden.

Ebenfalls wichtig: Erstgeimpften mit Astrazeneca, die nun ihre Zweitimpfung in einem Impfzentrum wahrnehmen möchten, kann aus technischen Gründen vor Ort kein Impfzertifikat ausgestellt werden, da im Impfzentrum die vollständigen Datensätze aus Erst- und Zweitimpfung in diesen Fällen nicht vorliegen. Zum Ausstellen des digitalen Impfnachweises können sich Impflinge dann an eine Praxis oder Apotheke wenden. Im Impfausweis wird die Zweitimpfung auch schon im Impfzentrum eingetragen.


Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Warum sollte ich mich gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen?
Die Impfung dient dem Gesundheitsschutz und dem Schutz der Mitmenschen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat leider zu oft eine tödliche Wirkung, gerade in der Generation der Über-80-Jährigen.

Was ist der Zweck der Corona-Impfung?
Derzeit gibt es keine ausreichend wirksamen Medikamente zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Die im Zulassungsverfahren befindlichen Impfstoffe sind die erste echte Chance, die Infektionskrankheit auf medizinischem Wege beherrschbar zu machen. Die Impfung soll dafür sorgen, dass sich weniger Menschen erkranken und es so weniger schwere Krankheitsverläufe gibt. Nur so gelingt der Weg aus der Pandemie.

Muss ich mich impfen lassen?
Nein. Die Impfung ist freiwillig.

Kostet mich die Impfung etwas?
Nein, für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.

Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?
Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in den  drei üblichen Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch.  Diese Anforderungen erfüllen alle in der EU zugelassenen Impfstoffe. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU. Auch nach der Zulassung des Impfstoffs, finden weiterhin Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (z.B. Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Kann ich mich freiwillig melden, um in einem Impfzentrum zu unterstützen?
Freiwillige sind auch in den Impfzentren willkommen. Sie können dort über die Kassenärztlichen Vereinigungen als medizinisches Personal unterstützen oder sie können bei der Organisation der Impfungen im Impfzentrum ihren Beitrag leisten. Interessierte an einer Vermittlung in ein Impfzentrum im Rahmen der Freiwilligkeit werden gebeten, sich auf der Seite www.freiwilligenregister-nrw.de zu registrieren. Dort sind auch weitere Informationen eingestellt.

Wie lange muss ich noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen?
Das ist zum heutigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Der Mund-Nasen-Schutz dient dem eigenen Schutz, aber auch dem Schutz der Mitmenschen. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird auch das öffentliche Leben wieder schrittweise zu einer Normalität zurückkehren können.

Wann ist das Coronavirus SARS-CoV-2 besiegt?
Das Coronavirus wird unser Leben noch einige Zeit bestimmen. Erst wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht und viele Menschen gegen das Virus geimpft sind, wird es sehr wahrscheinlich möglich sein, dass wir mit dem Virus genauso leben können wie mit anderen Viruserkrankungen auch.