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Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss

Das Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss befindet sich in Neuss in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik am Neusser Hammfelddamm. Zutritt ist nur mit Terminvergabe möglich.

Update 14.04.2021

Ab Freitag können die Jahrgänge 1944 und 1945 ihre Termine buchen Rhein-Kreis Neuss 

Die Terminvergabe für die Personengruppe zwischen 70 und 80 Jahren schreitet voran. Nachdem die Impfungen bei den Jahrgängen ab 1943 bereits laufen, startet nun die Terminvereinbarung zur Impfung gegen COVID-19 für zwei weitere Jahrgänge. Ab Freitag, 16. April, um 8 Uhr können sich die Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen für einen Impftermin im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss anmelden. Sie können auch direkt einen Termin für ihren Lebenspartner – unabhängig von dessen Alter – mit buchen. Bei den Impfungen kommt der Impfstoff des Herstellers BioNTech zum Einsatz. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Corona-Virus-Pandemie. Alle anderen Menschen, die wegen ihres Alters bereits impfberechtigt sind, können natürlich weiterhin Termine buchen“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der alle Bürger aufruft, von der Impfmöglichkeit Gebrauch zu machen, um sich und andere zu schützen. Interessierte erhalten einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer (0800) 116 117-01. Die Impfberechtigten erhalten dazu per Post ein Einladungs- und Informationsschreiben von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weist darauf hin, dass im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss insbesondere neben Senioren, die ihren Termin über die KV erhalten, Angehörige berechtigter Berufsgruppen geimpft werden. „Chronisch Kranke und pflegende Angehörige sollten sich für eine Impfung zunächst an ihren Hausarzt wenden. Das Land stellt in den nächsten Wochen mehr Impfstoffdosen für die Arztpraxen zur Verfügung“, so Petrauschke. Nur mit einem gültigen Termin können die Impfzentren – auch das im Rhein-Kreis Neuss – aufgesucht werden, weil die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist. Außerdem bittet das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss alle Besucher, dass sie den Aufklärungs- und Anamnesebogen zuhause ausdrucken und diese Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben in doppelter Ausführung zum Impftermin mitbringen. Auf diese Weise verkürzen sich die Wartezeiten. Wer diese Unterlagen zu seinem Termin noch nicht über die KV erhalten hat, findet die Aufklärungs- und Anamnesebögen beim Rhein-Kreis Neuss zum Herunterladen unter diesem Link: www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung. Wer keine Möglichkeit zum Download oder zum Drucken hat, erhält die Unterlagen auch vor Ort und kann sie dort ausfüllen.

Update 13.04.2021

Noch wenige Astra-Restdosen für über 60-Jährige verfügbar

Der Rhein-Kreis Neuss weist darauf hin, dass es noch wenige Restdosen für die Impfungen für über 60-Jährige mit AstraZeneca gibt. Interessierte über 60 Jahren können bis Ende dieser Woche bei den Kassenärztlichen Vereinigungen unter Tel. 0800 116 117-01 anrufen, um einen Impftermin zu bekommen. Noch bis zum 18. April werden im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss Personen über 60 Jahren mit AstraZeneca geimpft, nachdem das Landes-Gesundheitsministerium einmalig Impfdosen mit diesem Vektor-Impfstoff für über 60-Jährige zur Verfügung gestellt hatte.

Weiterhin laufen im Impfzentrum am Hammfelddamm die Impfungen der Menschen ab 77 Jahren mit BionTech. Wer den Jahrgängen 1943 und älter angehört, kann einen Termin ebenfalls unter Tel. 0800 116 117-01 oder im Internet unter www.116117.de vereinbaren. Direkt mit angemeldet werden können die Partner der über 77-Jährigen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft alle Menschen, die impfberechtigt sind, dazu auf, einen Termin zu vereinbaren. „Wir setzen alles daran, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in der Reihenfolge der Priorisierung möglichst schnell durchzuimpfen. Denn nur durch Impfungen kann es uns gelingen, die Corona-Pandemie einzudämmen und später auch endgültig zu überwinden“, sagt Petrauschke.

Barbara Edelhagen, Leiterin des Impfzentrums, informiert, dass neben den Ü 60-Jährigen und den Ü 77-Jährigen weiterhin Personen aus der Priorität 2 im Impfzentrum geimpft werden. „Wir schalten Termine frei, sobald wir wissen, wieviel Impfstoff wir erhalten. Daher werden Termine immer kurzfristig freigegeben. Die Codes, die wir unter anderem an die Berufsgruppen verschickt haben, sind weiterhin gültig, und wir empfehlen, regelmäßig nachzuschauen, ob Termine frei sind.“ Weitere Priorisierte werden angeschrieben, sobald Impfstofflieferungen vorliegen. Wer chronisch krank ist, sollte sich für eine Impfung an den Hausarzt wenden. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weist darauf hin, dass das Land in den nächsten Wochen mehr Impfstoff für die Arztpraxen zur Verfügung stelle und dadurch das Impftempo zunehme.

Carsten Paetau, stellvertretender Leiter des Impfzentrums, betont: „Nur wer einen Termin hat, kann bei uns geimpft werden. Denn die Zahl der Anmeldungen ist auf die Zahl der Impfdosen abgestimmt. Außerdem bitten wir alle Besucher, dass sie den Aufklärungs- und Anamnesebogen zuhause ausdrucken und diese Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben in doppelter Ausführung zum Impftermin mitbringen.“ Auf diese Weise werden die Wartezeiten verkürzt. Die aktuellen Dokumente finden sich zum Herunterladen beim Rhein-Kreis Neuss unter diesem Link: www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung.

Update 07.04.2021

Impfbrücke: Rest-Impfstoffe gehen nur an priorisierte Personen Rhein-Kreis Neuss
Das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss nutzt die Software „Impfbrücke“, um alle übrig gebliebenen Impfdosen am Ende des Tages zu verimpfen. Der Rhein-Kreis Neuss weist darauf hin, dass nur priorisierte Personen von diesem Angebot profitieren können. Barbara Edelhagen, Leiterin des Impfzentrums, betont: „Nur wer zur Gruppe mit hoher Priorität gehört und einen Antrag an den Rhein-Kreis Neus gestellt hat, wird im Rahmen der ´Impfbrücke´ per SMS angeschrieben. Eine telefonische Anmeldung für diese Liste ist nicht möglich.“ Sie weist außerdem darauf hin, dass in der Regel wenige Impfdosen übrig bleiben, denn nur bereits geöffnete Packungen werden noch am selben Tag verteilt. Da auch die Hausärzte jetzt mit dem Impfen begonnen haben, sollten sich insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen für ihre Impfung direkt an ihren Hausarzt wenden. Informationen rund um die Impfung und zur Impfbrücke finden sich auf der Internetseite des Rhein-Kreises Neuss unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung.

Update 06.04.2021

Impfzentrum empfiehlt: Ausgefüllte Unterlagen zum Impftermin mitbringen!
Das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss hat kurzfristig zusätzliche Termine für Impfungen vergeben. Ziel ist, den zur Verfügung stehenden Impfstoff schnellstmöglich zu verimpfen. Um Wartezeiten vor dem Impfzentrum zu vermeiden, empfiehlt das Team allen Besuchern, dass sie den Aufklärungs- und Anamnesebogen zuhause ausdrucken und diese Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben in doppelter Ausführung zum Impftermin mitbringen. Auf diese Weise verkürzen sich die Wartezeiten erheblich. Neben diesen Unterlagen sollten Personen zum Impftermin ihre Terminbestätigung, ihren Ausweis, ihre FFP2-Maske sowie – falls vorhanden – den Impfausweis mitbringen. Der Rhein-Kreis Neuss stellt die Aufklärungs- und Anamnesebögen zum Herunterladen unter diesem Link zur Verfügung: www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung.

Update 31.03.2021

AstraZeneca-Impfungen für unter 60-Jährige gestoppt
Schon gebuchte Termine im Rhein-Kreis Neuss bleiben bestehen und erhalten BioNTech-Impfung
Landesregierung kündigt erweitertes AstraZeneca-Angebot für über 60-jährige an

Künftig sollen in Deutschland nur noch Menschen über 60 Jahren uneingeschränkt mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca geimpft werden. Das beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstagabend. Im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss standen am darauffolgenden Mittwoch 117 Termine zur Erstimpfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin für unter 60-Jährige an. Abgesagt wurde keiner. Stattdessen wurde der BioNTech-Impfstoff verimpft. „Alle unter 60-Jährigen, die im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss bereits einen Termin zur Erstimpfung mit AstraZeneca haben, können auch kommen“, berichtet Barbara Edelhagen, Organisatorische Leiterin des Impfzentrums. Bis zum 2. April stünden noch 574 gebuchte Termine fest, die dann ebenfalls den BioNTech-Impfstoff erhalten. Gleichzeitig wird das Impfangebot mit AstraZeneca für die über 60-Jährigen erweitert. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Minister Laumann am Mittwochnachmittag an. Weil nun viele jüngere Menschen nicht mit Astrazeneca geimpft werden, soll stattdessen schon ein Teil der über 60-Jährigen mit Astrazeneca geimpft werden dürfen. Rund 380 000 Impfdosen gibt das Land dafür frei. Ab Karsamstag sollen die Termin-Plattformen der Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW für die Anmeldung zu den Impfungen – auch im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss - freigeschaltet werden. Das Land bat vorab um Verständnis, sollten die Plattformen aufgrund des erwarteten hohen Andrangs nicht immer reibungslos laufen. Wie es mit den unter 60-Jährigen weitergeht, die schon eine erste AstraZeneca-Impfung bekommen haben, aber noch keine Zweitimpfung, ist noch offen. Hierzu will die Ständige Impfkommission des Bundes (STIKO) bis Ende April eine Empfehlung abgeben. Bis dahin sollen laut STIKO Studien ausgewertet werden, ob eine Zweitimpfung auch mit einem mRNA-Impfstoff wie etwa von BioNTech möglich ist.


Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Warum sollte ich mich gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen?
Die Impfung dient dem Gesundheitsschutz und dem Schutz der Mitmenschen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat leider zu oft eine tödliche Wirkung, gerade in der Generation der Über-80-Jährigen.

Was ist der Zweck der Corona-Impfung?
Derzeit gibt es keine ausreichend wirksamen Medikamente zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Die im Zulassungsverfahren befindlichen Impfstoffe sind die erste echte Chance, die Infektionskrankheit auf medizinischem Wege beherrschbar zu machen. Die Impfung soll dafür sorgen, dass sich weniger Menschen erkranken und es so weniger schwere Krankheitsverläufe gibt. Nur so gelingt der Weg aus der Pandemie.

Muss ich mich impfen lassen?
Nein. Die Impfung ist freiwillig.

Wann geht es in Nordrhein-Westfalen los?
Die ersten Impfungen finden seit 27. Dezember 2020 zunächst ausschließlich direkt in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt und nicht in den Impfzentren. Über deren Auswahl und Reihenfolge entscheiden die Verantwortlichen vor Ort.

Wann öffnen die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen?
Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind startbereit – aber noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Dies wird ab Februar 2021 geschehen.

Welche Bevölkerungsgruppe wird in den Impfzentren zunächst geimpft?
Zunächst werden sich in den Impfzentren Personen ab 80 Jahren und Beschäftigte ambulanter Pflegedienste impfen lassen können.

Wann kann ich einen Termin für meine Impfung ausmachen?
Die Terminvergabe wird voraussichtlich ab Mitte Januar beginnen.

Wann wird das Krankenhauspersonal geimpft?
Ab dem 18. Januar 2021 können Impfungen für Krankenhauspersonal in besonders von Corona betroffenen Krankenhausbereichen durchgeführt werden (bspw. Notaufnahmen, COVID-Stationen). Der Impfstoff wird dort durch eigenes Personal verimpft.

Kostet mich die Impfung etwas?
Nein, für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.

Wann geht es in Nordrhein-Westfalen los?
Der Impfstoff des Unternehmens „BioNtech“ wurde am 21. Dezember 2020 von der Europäischen Kommission zugelassen. Nun werden zügig die verfügbaren Impfdosen auf die Mitgliedstaaten der EU verteilt. Die Bundesregierung verteilt die Impfdosen dann entsprechend der Bevölkerungszahl auf die Bundesländer. Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind startbereit. Geplant ist derzeit, dass mit den ersten Impfungen in Nordrhein-Westfalen am Sonntag, den 27. Dezember, begonnen werden kann.

Wer wird zuerst geimpft – und warum?
Es ist wichtig, dass zunächst besonders vulnerable Gruppen  (ältere Menschen oder Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen) zuerst geimpft werden. Sie sind durch das SARS-CoV-2-Virus besonders stark gefährdet, weil die Krankheit bei ihnen häufig einen schweren Verlauf nimmt und für sie eine hohe Lebensgefahr besteht. Hinzu kommt Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen – etwa in den Notaufnahmen und Intensivstationen der Krankenhäuser sowie in der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Über die genaue Reihenfolge entscheidet die „Ständige Impfkommission“ (STIKO) der Bundesregierung. Sie ist beim Robert Koch-Institut angesiedelt und entwickelt die Impfempfehlungen für Deutschland. Dabei berücksichtigt die STIKO nicht nur den Nutzen für die geimpfte Einzelperson, sondern auch für die gesamte Bevölkerung. Die genaue Reihenfolge ist durch Impfprioritäten festgelegt.  Diese Impfprioritäten bestimmt die Impfverordnung der Bundesregierung. Diese Prioritäten entsprechen den Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission“ (STIKO) . Sie ist beim Robert Koch-Institut angesiedelt und entwickelt die Impfempfehlungen für Deutschland. Dabei berücksichtigt die STIKO nicht nur den Nutzen für die geimpfte Einzelperson, sondern auch für die gesamte Bevölkerung.
 
Die Priorisierung im Einzelnen:
Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und  Transplantationsmedizin. 

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit  Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die  im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?
Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten:  der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Ist die Impfung von so vielen Menschen in kurzer Zeit überhaupt möglich?
Im deutschen Gesundheitsystem erfolgen jedes Jahr Impfungen in hoher Anzahl. Gutes Beispiel dafür sind die jährlichen Grippeschutzimpfungen. Bei der Corona-Impfung kommt es wesentlich darauf an, zügig ältere und besonders gefährdete Menschen zu impfen. Hierzu werden neben dem Aufbau von Impfzentren auch mobile Impfteams eingesetzt, die beispielsweise in Alten- und Pflegeeinrichtungen kommen, um dort die betroffenen Personengruppen (Bewohner und Personal) zu impfen. Diese Impfteams werden von den Impfzentren vor Ort koordiniert. Das Personal in Krankenhäusern kann durch Ärztinnen und Ärzte des jeweiligen Krankenhauses geimpft werden.

Reicht eine Impfung aus?
Nein, die Corona-Schutzimpfung mit dem aktuell verwendeten Impfstoff von BioNTech muss im Abstand weniger Wochen zweimal durchgeführt werden. Sonst kann sie nicht den vollen Impfschutz entfalten. Gleiches gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von Moderna.

Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?
Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in den  drei üblichen Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch.  Diese Anforderungen erfüllen alle in der EU zugelassenen Impfstoffe. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU. Auch nach der Zulassung des Impfstoffs, finden weiterhin Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (z.B. Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Warum wird es Impfzentren geben?
Impfzentren können einen guten organisatorischen Ablauf gewährleisten und sicherstellen, dass bestimmte COVID-19-Impfstoffe korrekt gelagert und angewendet werden. Manche Impfstoffe müssen beispielsweise bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert werden. Hinzu kommt, dass in Impfzentren, in denen täglich hunderte Menschen geimpft werden, Impfstofflieferungen in großen Mengen aufgebraucht werden – bevor sie verfallen. Ihre Haltbarkeit ist nach bisherigem Wissensstand sehr begrenzt. Eine Übersicht über die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf dieser Seite.

Wie ist die Terminvergabe organisiert?
Geplant ist, bundesweit die Telefonnummer 116 117 für die Vergabe von Coronaschutz-Impfterminen zu nutzen. Zudem wird es eine Internetseite und eine App für Smartphones geben, über die eine Terminvereinbarung möglich sein soll. In Nordrhein-Westfalen übernehmen die Kassenärztlichen Vereinigungen diese Aufgabe.

Kann ich mich freiwillig melden, um in einem Impfzentrum zu unterstützen?
Freiwillige sind auch in den Impfzentren willkommen. Sie können dort über die Kassenärztlichen Vereinigungen als medizinisches Personal unterstützen oder sie können bei der Organisation der Impfungen im Impfzentrum ihren Beitrag leisten. Interessierte an einer Vermittlung in ein Impfzentrum im Rahmen der Freiwilligkeit werden gebeten, sich auf der Seite www.freiwilligenregister-nrw.de zu registrieren. Dort sind auch weitere Informationen eingestellt.

Wie lange muss ich noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen?
Das ist zum heutigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Der Mund-Nasen-Schutz dient dem eigenen Schutz, aber auch dem Schutz der Mitmenschen. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird auch das öffentliche Leben wieder schrittweise zu einer Normalität zurückkehren können.

Wann ist das Coronavirus SARS-CoV-2 besiegt?
Das Coronavirus wird unser Leben noch einige Zeit bestimmen. Erst wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht und viele Menschen gegen das Virus geimpft sind, wird es sehr wahrscheinlich möglich sein, dass wir mit dem Virus genauso leben können wie mit anderen Viruserkrankungen auch.