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Corona-Virus in Korschenbroich und dem Rhein-Kreis Neuss

Ärzte, Kliniken und der Rhein-Kreis Neuss arbeiten eng zusammen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen und die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 

Das Kreisgesundheitsamt, die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte bitten Sie, mit Erkältungssymptomen nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufzusuchen oder die Notfallnummern (110/112) zu blockieren. Die Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02181 601-7777 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.
Hier finden Sie auch Informationen in englischer, arabischer, farsirussischer und türkischer Sprache. 

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Daten aus dem Rhein-Kreis Neuss


Meldungen zum Corona-Virus

Update 02.06.2020 - 15.30 Uhr

669 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 42 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 42 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 669 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 13 in Neuss, 8 in Dormagen, 6 in Kaarst, je 5 in Grevenbroich und Meerbusch, 4 in Jüchen sowie 1 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 731 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,1. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 923 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 132 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 01.06.2020 - 15.30 Uhr

664 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 47 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 47 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 664 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 15 in Neuss, 8 in Dormagen, 7 in Kaarst, 6 in Grevenbroich, 5 in Meerbusch, 4 in Jüchen sowie 2 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 731 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 923 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 143 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 29.05.2020 - 16.00 Uhr

Aktuell 42 mit demCoronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 42 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 661 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 13 in Neuss, 8 in Dormagen, 7 in Kaarst, 5 in Grevenbroich, je 4 in Jüchen und Meerbusch sowie 1 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 723 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 892 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 189 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 28.05.2020 - 15.30 Uhr

657 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 42 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 42 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 657 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 10 in Dormagen und Neuss, 7 in Kaarst, 6 in Jüchen, je 4 in Meerbusch und Grevenbroich und 1 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 719 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4,7. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

3 876 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 146 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 27.05.2020 - 15.30 Uhr

651 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 43 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 43 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 651 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 12 in Dormagen, 10 in Neuss, 7 in Kaarst, 5 in Jüchen, 4 in Meerbusch, 3 in Grevenbroich und 2 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 714 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 3,5. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 849 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 158 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 26.05.2020 - 15.30 Uhr

646 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 42 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 42 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 646 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 12 in Dormagen und Neuss, 5 in Meerbusch, je 4 in Grevenbroich und Jüchen, 3 in Kaarst und 2 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 708 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 3,5. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 847 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 151 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 25.05.2020 - 15.15 Uhr 

Aktuell 43 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 43 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 644 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 12 in Dormagen, 11 in Neuss, 6 in Grevenbroich, 5 in Meerbusch, 4 in Jüchen, 3 in Kaarst und 2 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 707 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4,0. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.
3 837 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 157 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 24.05.2020 - 19.45 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf zwanzig
Eine 88 Jahre alte Frau aus Kaarst ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf zwanzig. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 47 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 640 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 13 in Dormagen und Neuss, 7 in Grevenbroich, 5 in Meerbusch, 4 in Jüchen, 3 in Kaarst und 2 in Korschenbroich. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 707 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4,7. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.
3 825 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 167 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 20.05.2020 - 16.00 Uhr

Aktuell 53 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 53 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 626 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 13 in Neuss, 15 in Dormagen, 8 in Grevenbroich, 8 in Meerbusch, 4 in Jüchen, 3 in Kaarst sowie 2 in Korschenbroich. Unverändert 19 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 698 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 6. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.
3 707 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 191 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 19.05.2020 - 15.20 Uhr

621 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 52 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 52 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 621 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 14 in Neuss, 13 in Dormagen, 9 in Grevenbroich, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 3 in Kaarst sowie 2 in Korschenbroich. Unverändert 19 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 692 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,1. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

3 695 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 254 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Es gilt weiter, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Schützen Sie sich zusätzlich beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen.

Update 19.05.2020 - 14.55 Uhr

Fieber-Notfallpraxis in Neuss stellt ihre Arbeit vorerst ein
Die von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein mit Unterstützung von Rhein-Kreis Neuss und Stadt Neuss im Zuge der Corona-Maßnahmen gestartete Fieber-Notfallpraxis. Für den Fall eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen bleibt die Einrichtung im Neusser Norden aber im Stand-by-Modus, so die Betreiber. Am 1. April hatte die Fieber-Notfallpraxis unter der Leitung des Neusser Lungenfacharztes Dr. Johannes Uerscheln ihre Arbeit aufgenommen, um insbesondere niedergelassene Ärzte, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu entlasten. Seither wurden dort 172 Patienten untersucht.

Update 19.05.2020 - 13 Uhr

Kreis unterstützt Heilberufe mit 100.000 Masken
Seit Ausbruch der Corona-Krise verteilt der Rhein-Kreis Neuss Schutzausrüstung. Versorgt werden in erster Linie Pflegeheime und ambulante Pflegedienste oder der Rettungsdienst und die Corona-Teststellen, aber auch Einrichtungen der medizinischen Heilberufe. Für Heilberufe wie Physiotherapeuten und Hebammen ist die Pandemie besonders belastend: Einerseits ist ihre Tätigkeit meist durch Körperkontakt geprägt, andererseits fehlt es hier - auch wenn sich der Markt etwas entspannt hat - oft an der nötigen und preislich nicht überhöhten Schutzkleidung. Der Rhein-Kreis Neuss stellt daher für dieses Berufsfeld 100 000 Mund-Nase-Schutzmasken aus dem kreiseigenen Pandemie-Lager zu Verfügung.

"Die Heilberufe sind ein wichtiger Baustein unseres Gesundheitssystems. Die Sonderzuteilung aus kreiseigenem Bestand ist daher auch ein Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung", sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Insgesamt werden 100 000 Mund-Nasen-Schutzmasken aus dem Kreisbestand kostenlos an mehr als 800 Praxen gehen. 100 sind für jede kleinere Praxis vorgesehen; ab 20 Mitarbeitern gibt es ein größeres Kontingent. Der jeweilige Bedarf in den größeren Praxen wird jetzt vom Kreisgesundheitsamt abgefragt. "Das Masken-Paket des Kreises für die Heilberufe wird den tatsächlichen Bedarf nicht decken können. Wir haben daher das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales angeschrieben und um Mitteilung gebeten, ob künftig eine teilweise Berücksichtigung der Heilberufe bei der landesweiten Verteilung von Schutzausrüstung möglich ist", so Kreisdirektor und Corona-Krisenstabsleiter Dirk Brügge. Eine Antwort steht noch aus.

Update 18.05.2020 - 15.40 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf neunzehn
Aktuell 53 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Eine 58 Jahre alte Frau aus Dormagen ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf neunzehn. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 53 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 618 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 15 in Dormagen, 14 in Neuss, 8 in Grevenbroich, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 3 in Kaarst sowie je 1 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 689 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 6,0. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

3 685 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 259 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Es gilt weiter, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Schützen Sie sich zusätzlich beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Ich danke jedem Einzelnen, der sich hieran hält. Wir dürfen aber nicht nachlassen und die hart erarbeiteten Lockerungen in den Einschränkungen im öffentlichen Leben wieder gefährden. Gemeinsam werden wir diese Ausnahmesituation gut überstehen.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Update 17.05.2020 - 18.45 Uhr

Aktuell 55 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 55 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 613 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 15 in Dormagen und Neuss, 8 in Grevenbroich, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 4 in Kaarst sowie je 1 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unter den Infizierten sind 3 Mitarbeiter eines Paketzentrums in Hückelhoven im Kreis Heinsberg. Bei weiteren 15 im Rhein-Kreis Neuss wohnhaften Mitarbeitern war das Testergebnis negativ. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 686 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.
3 679 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 264 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 15.05.2020 - 15.45 Uhr

Aktuell 51 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss - Nur eine Infektion in Korschenbroich
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 51 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 606 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 13 in Dormagen, 12 in Neuss, 8 in Grevenbroich, 6 in Jüchen, je 5 in Meerbusch und Kaarst sowie je 1 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 675 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,5. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.
3 648 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 232 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 14.05.2020 - 15.30 Uhr

592 Erkrankte wieder genesen

Aktuell 61 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 61 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 592 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 16 in Neuss, 15 in Dormagen, je 8 in Jüchen und Kaarst, 7 in Grevenbroich, 5 in Meerbusch sowie je 1 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 671 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 7,8. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 610 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 255 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Es gilt weiter, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Schützen Sie sich zusätzlich beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Ich danke jedem Einzelnen, der sich hieran hält. Wir dürfen aber nicht nachlassen und die hart erarbeiteten Lockerungen in den Einschränkungen im öffentlichen Leben wieder gefährden. Gemeinsam werden wir diese Ausnahmesituation gut überstehen.
“Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Update 14.05.2020 - 10.30 Uhr

Marc Zellerhoff über die Auswirkungen der Corona-Pandemie:

„Rettungsdienste bekommen mehr Anerkennung als früher“
Marc Zellerhoff begleitet die Arbeit des Rettungsdienstes im Rhein-Kreis Neuss seit 2011 als dessen Ärztlicher Leiter. Er ist für die medizinische Qualität des Rettungsdienstes verantwortlich und dabei Ansprechpartner für Sanitäter, Ärzte, Krankenhäuser, Ärzte, Verwaltung, Bezirksregierung und Ministerium. Er erläutert, weshalb dies insbesondere jetzt während der Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung ist.

Sie sind im Rhein-Kreis Neuss für rund 600 Mitarbeiter im Rettungsdienst verantwortlich. Was war in den letzten Wochen besonders?Zellerhoff: Alle Kräfte im Rettungsdienst mussten zu Beginn der Pandemie speziell geschult werden. Dabei ging es insbesondere um Handlungs-Anweisungen für den Alltag: Im normalen Einsatz brauchen z.B. zurzeit alle einen Mund-Nasenschutz; bei einem Patienten mit Corona-Verdacht ist weitere Schutzkleidung erforderlich. Außerdem haben wir sechs zusätzliche Fahrzeuge in den Einsatz geschickt, um das Personal zu entlasten.

Steht ausreichend Schutzmaterial für die Kräfte der Rettungsdienste zur Verfügung?
Zellerhoff:
Wir sind mittlerweile gut ausgestattet, und dies verdanken wir dem Rhein-Kreis Neuss als Träger des Rettungsdienstes. Zum einen hat der Kreis selbst inzwischen ein großes Lager mit Schutzmaterial eingerichtet. Zum anderen erhalten wir regelmäßig Lieferungen von der Bezirksregierung, die wir wöchentlich an die Rettungswachen ausgeben.

Welche besonderen Einsätze hatten die Hilfsorganisationen zuletzt?
Zellerhoff:
Ein großer Einsatz war Ende April die Testung von 377 Bewohnern des Wabenhauses in Grevenbroich, die das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit dem DRK erfolgreich durchgeführt hat. Darüber hinaus ist das DRK permanent im Testcenter Neuss im Einsatz. Auch die Zusammenarbeit mit den Maltesern und der Johanniter Unfallhilfe verläuft sehr gut.

Sie stehen in enger Kommunikation mit den Krankenhäusern. Gab es dort in den vergangenen Wochen Kapazitätsprobleme?
Zellerhoff:
Über eine digitale Plattform haben wir bereits seit mehreren Jahren eine landesweite Übersicht über die Belegung der Betten in den Krankenhäusern. Dies kommt uns jetzt zu Gute, weil wir hier auf einen Blick alle freien Ressourcen sehen. Zum Glück hatten und haben wir bisher keine Engpässe. Dies ist zu einem sehr großen Teil den Krankenhäusern zu verdanken, die in einzelnen Bereichen ihre Kapazitäten verdoppelt haben.

Wie sah ihr Alltag in den vergangenen Wochen aus, und wie sehen die Pläne für die nächste Zeit aus?
Zellerhoff:
Als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes sitze ich an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und den am Rettungsdienst beteiligten Strukturen, und durch Corona bin ich seit nunmehr über 90 Tagen in die Arbeit unseres Krisenstabs eingebunden. Ich hoffe, dass wir jetzt schrittweise in den Alltag zurück finden. Wichtig ist zum Beispiel die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zuletzt haben wir häufig auf E-Learning zurückgegriffen, und ich hoffe, dass die Fortbildungen demnächst wieder in kleinen Gruppen stattfinden, natürlich mit Abstand und ohne Vermischung der Gruppen und Schichten.

Hat sich durch Corona etwas geändert? Wird die Arbeit der Rettungsdienste mehr wertgeschätzt?
Insgesamt hat Corona dazu geführt, dass die Menschen großes Verständnis für die Arbeit der Rettungsdienste zeigen – zum einen erhalten diese mehr Anerkennung als bisher, zum anderen sind viele Bürger geduldiger als früher. Wir wünschen uns, dass dies so bleibt.

Update 13.05.2020 - 15.15 Uhr

590 Erkrankte wieder genesen. Aktuell 63 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 63 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 590 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 16 in Neuss und Dormagen, 9 in Grevenbroich, 8 in Jüchen, 7 in Kaarst, 5 in Meerbusch sowie je 1 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 671 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 9,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 591 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 271 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 12.05.2020 - 15.50 Uhr

Aktuell 68 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 68 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 583 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 17 in Neuss, 16 in Dormagen, 11 in Grevenbroich, 8 in Jüchen, 7 in Kaarst, 5 in Meerbusch, je 2 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben.
Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 669 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 9,5. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 572 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 282 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 11.05.2020 -16.30 Uhr

576 Erkrankte wieder genesen
Aktuell 68 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 68 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 576 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 18 in Neuss, 16 in Dormagen, 9 in Grevenbroich, 8 in Jüchen, 7 in Kaarst, 5 in Meerbusch, 3 in Korschenbroich und 2 in Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 662 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 8,2. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.3 562 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 279 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Es gilt weiter, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Schützen Sie sich zusätzlich beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen.Ich danke jedem Einzelnen, der sich hieran hält. Wir dürfen aber nicht nachlassen und die hart erarbeiteten Lockerungen in den Einschränkungen im öffentlichen Leben wieder gefährden. Gemeinsam werden wir diese Ausnahmesituation gut überstehen.“ Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Update 10.05.2020 - 18.20 Uhr

Aktuell 80 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 80 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 564 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 21 in Neuss, 18 in Dormagen, 14 in Grevenbroich, 8 in Kaarst, 7 in Meerbusch und Jüchen, 3 in Korschenbroich und 2 in Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 662 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 8,6. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 528 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 230 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 10.05.2020 - 15.55 Uhr

Neuerungen Homepage
Auf der Seite "Aktuelle Fallzahlen und News" finden Sie jetzt einen Überblick über die Entwicklung der Zahlen im Rhein-Kreis Neuss. Die Zahlen werden regelmäßig aktualisiert.
Zudem wurde ein neuer Bereich für Unternehmen angelegt. Auf der Seite "Hygiene- und Infektionsschutzstandards" finden sich die Regelungen für verschiedene Bereiche wie Gastronomie, Massagestudios oder Fitnessstudios.

Update 09.05.2020 - 11.00 Uhr

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in dieser Woche Lockerungen der Coronaschutzmaßnahmen in verschiedenen Bereichen angekündigt. Seit wenigen Stunden liegen den Städten und Gemeinden auch die hierzu notwendigen Rechtsverordnungen vor. Diese finden Sie auf der Seite Aktuelle Regelungen zum Download. Die Verordnungen sind direkt an den Anfang gesetzt. Es folgen die übersichtlichen Plakate mit Regelungen in den verschiedenen Bereichen, um einen Überblick zu erhalten, da inzwischen zahlreiche Verordnungen existieren. Im Fließtext weiter unten finden Sie die wesentlichen Änderungen. Wenn Ihnen etwas fehlt schreiben Sie uns gerne eine kurze Mail.

Update 08.05.2020 - 15.30 Uhr

Aktuell 82 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 82 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 550 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 17 in Dormagen, 15 in Grevenbroich, 11 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 5 in Jüchen sowie je 2 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 650 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. In den letzten sieben Tagen sind kreisweit 29 Neuinfektionen bestätigt worden.
Sollte die Zahl der Neuinfektion innerhalb von sieben Tagen 225 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. 3 499 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 278 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 07.05.2020 - 15.40 Uhr

538 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 80 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 538 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 22 in Neuss, 19 in Dormagen, 15 in Grevenbroich, 9 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 4 in Jüchen, 3 in Korschenbroich und 1 in Rommerskirchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 636 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt im Rhein-Kreis Neuss aktuell bei 6,2. 3 486 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 251 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 07.05.2020 - 15.35 Uhr

Open Data-Portal: Rhein-Kreis Neuss veröffentlicht aktuelle Corona-Zahlen im Internet
Täglich informiert der Rhein-Kreis Neuss in Pressemeldungen und auf seiner Facebook-Seite über die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie. Weitere Zahlen zu diesem Thema finden Interessierte seit kurzem im Open-Data Portal auf der Seite „Statistiken und Zahlen zur Corona-Pandemie“. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke erläutert: „Mit diesem neuen Service halten wir die Bürger bei uns im Kreis über die tagesaktuelle Entwicklung auf dem Laufenden und bieten auch detaillierte Zahlen für alle Städte und die Gemeinde Rommerskirchen.“ Täglich um 15 Uhr werden die Daten aktualisiert. In dem Portal finden sich neben den Zahlen der bestätigten Corona-Fälle, aktuell Infizierten, Geheilten und Todesfälle für alle Kommunen im Kreis auch Informationen zur Verteilung der Fälle nach Altersgruppe und Geschlecht. Balkengrafiken und Diagramme bieten einen schnellen Überblick. Nicht nur interessierte Bürger profitieren von der Statistik – sie dient auch als Ausgangspunkt für weitere Entscheidungen im Krisenstab. Chief Digital Officer (CDO) Jürgen Brings und Tobias Schellhorn von der Stabsstelle Digitalisierung, die die Daten zusammengestellt haben, zeigen sich begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten: „Diese Plattform ist insbesondere jetzt während der Pandemie ein mächtiges Auswertungsmittel für alle Entscheidungsträger. Die Daten gehen täglich an unseren Krisenstab und an die Bürgermeister im Kreis.“ Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Auch die Presse erhält täglich automatisch aktuelle Lageberichte. IT-Dezernent Harald Vieten berichtet, dass die Kreisverwaltung bereits seit 2019 in ihrem Open Data-Portal eine Vielzahl von offenen Behördendaten und Statistiken veröffentlicht. Diese Plattform ist mit dem Geodatenportal verknüpft, so dass das Angebot von Bebauungsplänen, Verzeichnissen von Straßen und Wohnplätzen über die Ergebnisse der Schulneulings-Untersuchungen bis hin zu den im Kreis zugelassenen Kraftfahrzeugen reicht, die der Nutzer zum Beispiel nach Kraftstoffart oder Farbe sortieren lassen kann. „Die Daten sind frei verwendbar und natürlich anonymisiert. Mit diesem Service sorgen wir für Transparenz und Information und schaffen außerdem die Voraussetzung für neue Projekte“, sagt Vieten. IT-Fachmann Tobias Schellhorn fügt hinzu: „Wir liefern die Grundlage, die Nutzer können sie nach ihren Vorstellungen verarbeiten.“ Auch die Verknüpfung verschiedener Datensätze ist möglich. Wichtig: Die Datenquelle jeglicher Information muss bei Veröffentlichung klar kenntlich gemacht werden. Eine Übersicht über die aktuelle Corona-Statistik im Rhein-Kreis Neuss gibt es hier: http://rkn.nrw/c19-statistik.

 

Update 07.05.2020 - 13.40 Uhr

Fallzahlen für Korschenbroich um Kennzahl für den Kreis Neuss erweitert
Nach den Beschlüssen der Bundes- und Landesregierungen wird künftig eine Kennzahl eine zentrale Rolle spielen bei der Bewertung weiterer Maßnahmen. Es handelt sich um die Anzahl der Neuinfektion in einem Kreis. Dabei werden die Neuinfektionen der letzten 7 Tage berücksichtigt und je 100.000 Einwohner betrachtet. Für Korschenbroich ist somit die Zahl der Neuinfektionen im Rhein-Kreis Neuss relevant. Daher wird die tägliche Aufbereitung der Zahlen auf der Homepage nunmehr auch diese Kennzahl enthalten. Quelle für die Kennzahl ist das Robert-Koch-Institut.

Update 07.05.2020 - 13.30 Uhr

Kleinanlieferstelle Neuss-Grefrath öffnet wieder früher
Nachdem die Öffnungszeiten der Abfall-Kleinanlieferstelle Neuss-Grefrath im Zuge der Corona-Pandemie eingeschränkt werden mussten, gelten ab dem 11. Mai in einem ersten Schritt wieder erweiterte Zeiten für die Anlieferung: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags weiterhin von 7 bis 13 Uhr. Damit öffnet die Kleinanlieferstelle von Montag bis Freitag zwei Stunden früher als zuletzt, liegt aber noch nicht bei den ursprünglichen Zeiten. „Eine Rückkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten ist leider noch nicht möglich“, erläutert Karsten Mankowsky, Umwelt- und Gesundheitsdezernent des Rhein-Kreises Neuss. Am Entsorgungsstandort Neuss-Grefrath erfolgt der Personaleinsatz vorsorglich so, dass die Schichten getrennt und Wechsel zwischen den Abteilungen vermieden werden. „Dann muss bei einem Corona-Fall nicht die gesamte Belegschaft in Quarantäne“, so Mankowsky. Das reduziere jedoch die personellen Kapazitäten und mache daher eine Rückkehr zu den alten Öffnungszeiten derzeit noch nicht möglich.

Update 06.05.2020 - 22.30 Uhr

Die Bundesregierung hat am heutigen Mittwoch gemeinsam mit den Landesregierungen weitreichende Entscheidungen im Zuge der Corona-Pandemie getroffen. Inzwischen hat die Landesregierung den Nordrhein-Westfalen Plan vorgestellt. Diesen finden Sie auf der Seite Aktuelle Regelungen.

Update 06.05.2020 - 15.30 Uhr

529 Menschen sind wieder genesen

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 82 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 529 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 19 in Dormagen, 18 in Grevenbroich, 10 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 3 in Korschenbroich und 2 in Jüchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 629 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

3 457 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 240 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Muttertag: Pflegeeinrichtungen bitten um Terminvereinbarung

Die Corona-bedingte Isolation von alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen in Nordrhein-Westfalen wird gelockert. Ab dem 10. Mai sind wieder Besucher in Pflegeeinrichtungen zugelassen.Die Einrichtungen stehen damit, speziell am Muttertag, erneut vor großen Herausforderungen. Um einen übermäßigen, nicht mehr steuerbaren Andrang zu bestimmten Zeiten zu vermeiden, bittet der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen daher alle Angehörigen, sich vorab anzumelden und für ihren Besuch einen Termin geben zu lassen.

Nach mehr als sieben Wochen der Kontaktbeschränkung ist der Wunsch, seine Angehörigen wiederzusehen groß, dennoch steht der Infektionsschutz der Heim-Bewohner weiter an erster Stelle. So müssen die Einrichtung für die Besuchslockerungen extra Schutzmaterialien bereitstellen, Räumlichkeiten herrichten und ein Kurz-Screening aller Besucher durchführen. Damit dies reibungslos funktionieren kann, sind sie auf die Unterstützung und das Verständnis der Angehörigen angewiesen. Wer sich vor seinem Besuch zwecks Terminabsprache mit der Einrichtung in Verbindung setzt, sorgt mit dafür, dass das geplante Wiedersehen zu dem freudigen Anlass wird, den sich alle wünschen.

Update 05.05.2020 - 16.00 Uhr

 

525 Erkrankte genesen

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 83 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 525 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 21 in Dormagen, 17 in Grevenbroich, 11 in Kaarst, 6 in Meerbusch, 3 in Korschenbroich und 2 in Jüchen. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 626 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Update 05.05.2020 - 15.00 Uhr

Musikschule Rhein-Kreis Neuss: SingPause und JeKits als Online-Angebote für zuhause Rhein-Kreis Neuss.
Die Schulen geschlossen, die Kinder zuhause: Diese Situation nehmen die Lehrkräfte der Musikschule Rhein-Kreis Neuss zum Anlass, um die Projekte SingPause und „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ (JeKits) zu den Kindern zu bringen. „Weil die Kinder zurzeit nicht zu uns kommen können, bieten wir Online-Alternativen, bis der Unterricht in den Schulen weitergehen kann“, berichtet Ruth Braun-Sauerwein, Leiterin der Kreismusikschule. Die Mitarbeiter ihrer Einrichtung laden die Kinder aus den Grundschulen im Kreisgebiet dazu ein, bei Live-Sequenzen aus dem SingPause- und JeKits-Programm online dabei zu sein. Die Mädchen und Jungen erhalten über ihre Schule einen Internet-Zugang und machen mit, wenn Jessica Meffert „Schön ist die Welt“, „Üsküdara“, „What shall we do“ oder andere deutsche und internationale Lieder anstimmt. Begleitet wird sie dabei am Klavier von Martina Walbeck. Ebenfalls am Projekt beteiligt sind Susanne Tóth, Stefanie Borkenfeld-Müllers, Natalia Spehl, Friedrich Stahl, Simon Stiller und Koordinator Klaus Mader vom Fachkollegium. „Wir lassen den Kontakt zu den Kindern nicht abreißen“, betont Klaus Mader, der genau weiß, wie wertvoll dieses Projekt für die Kinder ist. „Unsere großen Konzerte müssen wir natürlich unter den momentanen Bedingungen absagen. Das ist sehr bedauerlich, doch auf diese Weise können wir das wenigstens ein bisschen kompensieren. Die Idee, dass in ganz vielen Häusern im Kreisgebiet Kinder mit unseren Singlehrern gemeinsam singen, also eigentlich ein großer Chor entsteht, das hat was!“ Die Musikschule hat ihre Termine auf der Homepage des Rhein-Kreises Neuss unter diesem Link veröffentlicht: www.rhein-kreis-neuss.de/de/freizeit-kultur/musikschule/aus_dem_musikschulleben/jekits-online.html.

Update 04.05.2020 - 16.15 Uhr

523 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 84 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 523 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 22 in Neuss, 21 in Dormagen, 16 in Grevenbroich, 11 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 4 in Jüchen und 3 in Korschenbroich. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 625 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
3 437 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 240 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 04.05.2020 - 12 Uhr

Kreisjugendamt hat Kita-Gebühren auch für Mai ausgesetzt.
Wie das Kreisjugendamt informiert, werden auch für den Monat Mai in Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen keine Elternbeiträge für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege erhoben. Dies gelte unabhängig davon, ob eine Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. „Nachdem auf Landesebene eine Einigung erzielt werden konnte, hat der Rhein-Kreis Neuss die Regelung für seinen Zuständigkeitsbereich sofort mit Hilfe einer Dringlichkeitsentscheidung umgesetzt, um alle Familien weiter zu entlasten, die durch die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen seit Wochen vor großen Herausforderungen stehen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Das bedeutet konkret: Die Eltern müssen nichts unternehmen. Der Rhein-Kreis Neuss bucht keine Beiträge ab. Beiträge, die bereits überwiesen worden sind, werden automatisch erstattet. Dies kann aufgrund der hohen Anzahl allerdings einige Tage dauern.

Update 03.05.2020 - 17.30 Uhr

522 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 83 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 522 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 20 in Dormagen, 15 in Grevenbroich, 11 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 4 in Jüchen und 3 in Korschenbroich. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben.
Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 623 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 3 424 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 239 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 02.05.2020 - 11.30 Uhr

Ab Montag, 4. Mai, können Bürgerinnen und Bürger wieder diverse Angelegenheiten im Rathaus erledigen. Unter Wahrung des Infektionsschutzes sind Besuche möglich – je nach Anliegen mit oder ohne Voranmeldung und Terminvergabe. Beim stufenweisen Hochfahren des Betriebes steht der Schutz aller Beteiligten im Mittelpunkt. Aus diesem Grund besteht Maskenpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für die Mitarbeitenden in den geöffneten Bereichen, die mit Glasabtrennungen ausgestattet sind. Dort stehen auch Hand- und Flächendesinfektionsmittel bereit.

Ein Blick in die einzelnen Rathaus-Standorte

Rathaus Sebastianusstraße:
Hier ist das Erdgeschoss in den Bereichen des Foyers/Info-Theke und des Bürgerbüros während der Öffnungszeiten zugänglich. Das Bürgerbüro arbeitet ohne vorherige Terminvergabe, ein Wartesystem und eine „Einbahnregelung“ sind vorbereitet. Für alle anderen Treffen mit Mitarbeitenden in diesem Gebäude steht – nach Terminvereinbarung - ein Einzelbüro im hinteren Bereich des Bürgerbüros zu Verfügung.

Rathaus Don-Bosco-Straße 6:
Der Eingang bleibt verschlossen, Besuche sind aber nach Terminvereinbarung möglich, dazu wurden zwei Arbeitsplätze im Erdgeschoss eingerichtet. Besucher werden an der Tür abgeholt und nach dem Gespräch wieder zum Ausgang begleitet.

Rathaus Regentenstraße:
Die Tür bleibt verschlossen, jedoch können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Terminvereinbarung über die Sprechanlage melden und werden von den Mitarbeitenden persönlich abgeholt. Auch hier ist eine „Einbahnregelung“ vorbereitet.

Gebäude Wankelstraße:
Bürgerinnen und Bürger können ohne Terminvergabe zu den allgemeinen Öffnungszeiten kommen und klingeln, die Mitarbeitenden kümmern sich um Einlass und spätere Begleitung zum Ausgang.

Schulen, KiTas und Kirchen
Das städtische Leben wird auch in anderen Bereichen in den kommenden Tagen stufenweise weiter hochgefahren. Wie landesweit festgelegt, startet die Schule in einem rollierenden System für die Viertklässler wieder am 7. Mai. Alle weiteren Jahrgänge folgen ab dem 11. Mai.

Laut Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz gemeinsam mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird die Kindertagesbetreuung ebenfalls stufenweise hochgefahren. Die Schritte lauten: 1. Aktuelle bestehende Notbetreuung, 2. Erweiterte Notbetreuung, 3. Eingeschränkter Regelbetrieb, 4. Vollständiger Betrieb. Zurzeit setzt die Stadt Korschenbroich die erweiterte Notbetreuung um. (Bereits seit dem 23. April wurden die Kriterien für systemrelevante Tätigkeiten der Eltern erweitert, seit dem 27. April können Alleinerziehende generell ihre Kinder in die Betreuung geben).

Die Kirchengemeinden arbeiten an unterschiedlichen Lösungen. Ab dem 10. Mai sollen wieder katholische Gottesdienste angeboten werden, an denen man mit vorher reservierter Eintrittskarte und bedeckt mit Mund-Nasen-Schutz teilnehmen kann. Parallel dazu bleibt der Livestream. Die evangelische Kirche möchte ihre Lockerungsmaßnahmen Anfang der Woche vorstellen. Genaue Auskunft erhält man in den jeweiligen Pfarr- und Gemeindebüros sowie auf den Homepages.

Spielplätze
Spielplätze werden in Nordrhein-Westfalen ab dem 7. Mai 2020 unter Auflagen wieder. Begleitpersonen müssen dabei im Sinne des Kontaktverbots den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Verbot von Großveranstaltungen
Mit der Überarbeitung der Coronaschutzverordnung sind bis mindestens zum 31. August 2020 alle Großveranstaltungen untersagt. Als Großveranstaltungen gelten u.a. Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Festivals und Musikfeste sowie ähnliche Festveranstaltungen. Auch alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres untersagt.

Update 01.05.2020 - 19.35 Uhr

Die neue Coronaschutzverordnung und einen Auszug der ab dem 04. Mai gültigen Regelungen finden Sie ab jetzt auf der Unterseite Aktuelle Regelungen.

Update 01.05.2020 - 19.00 Uhr

515 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 79 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 515 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen je 19 in Neuss und Dormagen, 17 in Grevenbroich, 10 in Kaarst, 7 in Meerbusch, 5 in Jüchen und 2 in Korschenbroich. Unverändert 18 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 612 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 3 391 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 245 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 30.04.2020 - 15.30 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf achtzehn. Aktuell 76 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Eine 60 Jahre alte Frau aus Jüchen ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf achtzehn. Kreisweit ist bei 76 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 510 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 20 in Neuss, 16 in Grevenbroich, 15 in Dormagen, 11 in Kaarst, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 604 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 3 369 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 251 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Es gilt weiter, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Besuchen Sie keine Freunde oder Verwandten. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch, zur Arbeit oder zum Spaziergehen im eigenen Familienverbund. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Schützen Sie sich zusätzlich beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr mit einem Alltagsmundschutz. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Ich danke jedem Einzelnen, der sich hieran hält. Wir dürfen aber nicht nachlassen und die hart erarbeiteten Lockerungen in den Einschränkungen im öffentlichen Leben wieder gefährden. Gemeinsam werden wir diese Ausnahmesituation gut überstehen.“ Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona

Update 30.04.2020 - 12 Uhr

Bei Symptomen einer Atemwegserkrankung Corona-Test machen

Wer Symptome einer Atemwegserkrankung zeigt, sollte einen Corona-Test machen. Dieser Auffassung sind die Experten des Rhein-Kreises Neuss. In den von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten betriebenen Teststellen in Neuss und Grevenbroich wurden bereits mehr als 4000 Testungen auf eine Infektion mit dem Virus durchgeführt. Hinzu kommen die Testungen der Kliniken und Arztpraxen. Dies erlaubt es allen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreisgebiet, Klarheit zu bekommen. Einschränkende Voraussetzungen für den Test wie der Kontakt zu nachweislich Corona-Infizierten gibt es nicht mehr.

Die statistische Kurve der bestätigten Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus im Rhein-Kreis Neuss ist abgeflacht. Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke liegt das an der erfolgreichen Unterbrechung von Infektionsketten, wobei die hohe Anzahl von Corona-Tests eine zentrale Rolle spielt. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, niedergelassenen Ärzten, den Kommunen und dem Kreis konnten die Corona-Testzentren leistungsfähig aufgebaut werden“, so Petrauschke. Das vorrangige Ziel sei es weiterhin, die Infektionsketten zu unterbrechen, Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen und das Gesundheitssystem stabil zu halten.

Betrieben werden die Teststellen durch die Kassenärztliche Vereinigung und die niedergelassenen Ärzte. Die Städte Neuss und Grevenbroich stellen Räume, Technik und Sicherheitspersonal für die Einrichtungen zur Verfügung. Außerdem werden die beiden Teststellen vom Rhein-Kreis Neuss unter anderem mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel ausgestattet. Darüber hinaus übernimmt der Kreis die Kosten für das erforderliche nichtärztliche Personal. Das Kreis-Gesundheitsamt zeichnet für die zentrale Zugangs- und Terminkoordinierung verantwortlich. Wer Symptome von Atemwegserkrankungen hat, kann sich für eine Testung bei der Hotline des Kreisgesundheitsamts melden. Dort werden alle erforderlichen Daten aufgenommen und die Anrufer dann für eine Terminvereinbarung zurückgerufen. Die Nummer lautet 0 21 81/601 77 77. Die Hotline ist werktags zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 9 und 18 Uhr zu erreichen.

Update 29.04.2020 - 19.30 Uhr

Das erfolgreiche Prämiensystem zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie geht in die Verlängerung. Weiterhin gilt es Bons und Quittungen (Belegdatum bis 30. Juni 2020) zu sammeln und diese bei der Stadtverwaltung einzureichen. Ein entsprechendes Formular finden Sie hier.
Und dies sind die Prämien: Wer Kassenbelege im Wert von 100 Euro vorlegen kann, erhält von der Stadt eine begehrte Boltenbier-Literflasche in limitierter Auflage. Für Bons im Wert von 250 Euro gibt es den Korschenbroicher Bildband „Stadt.Land.Heimat“ geschenkt. Für Quittungen über 500 Euro bekommt man einen Einkaufsgutschein für einen örtlichen Händler nach Wahl über 20 Euro, wer 1.000 Euro lokal ausgibt bekommt von der Stadt einen entsprechenden Einkaufsgutschein über 50 Euro. Außerdem beteiligen sich der TV Korschenbroich sowie die Korschenbroicher Bruderschaften und legen Tickets für Handballspiele und eine Schützenveranstaltung nach Wahl oben drauf.
„Wir haben uns nun dazu entschieden die Prämienaktion weiterzuführen, auch wenn viele Einzelhändler wieder ihre Geschäfte öffnen durften. Die Einzelhändler und Gastronomen verhalten sich vorbildlich und erfüllen die hohen Hygienestandards. Sowohl Gastronomie als auch der Handel sind jedoch weiterhin stark von den Einschränkungen betroffen, daher hoffen wir weiterhin auf den Einkauf vort Ort, den wir gerne belohnen wollen“, so Patrick Gorzelanczyk, Leiter Referat des Bürgermeisters.
Eine Übersicht über Gastronomen und Einzelhändler in Korschenbroich finden Sie auf dieser Seite. Hier finden sich auch Angebote für Mundschutz und Schutzausrüstung, die vor Ort gekauft werden können.

Update 29.04.2020 - 16.15 Uhr

508 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 73 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 508 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 22 in Neuss, 15 in Grevenbroich, 13 in Dormagen, 10 in Kaarst, je 5 in Meerbusch und Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Unverändert 17 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 598 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
3 359 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 234 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 28.04.2020 - 15.45 Uhr

501 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 71 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 501 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 13 in Grevenbroich, je 12 in Kaarst,  10 in Dormagen, je 5 in Meerbusch und Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Unverändert 17 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 589 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

3350 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 211 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 28.04.2020 - 10.30 Uhr

Corona-Tests in Grevenbroicher Gebäudekomplex ausgewertet. Fünf Bewohner positiv getestet

377 Bewohner eines Gebäudekomplexes in Grevenbroich wurden am Sonntag auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Bei insgesamt fünf Bewohnernwurde dabei eine Covid19-Infektion nachgewiesen. Alle anderen Testergebnisse sind negativ.

Bei den positiv Getesteten handelt es sich um eine alleinstehende Person sowie vier weitere Infizierte aus drei unterschiedlichen Familien. Das Kreis-Gesundheitsamt empfiehlt der Stadt, die Betroffenen schnellstmöglich gemeinsam mit allen im Haushalt lebenden Personen für zunächst 14 Tage anderweitig unterzubringen. Zur Verhinderung weiterer Ansteckungen wird das Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss nun alle Kontaktpersonen der Infizierten ermitteln und der jeweils zuständigen Stadt empfehlen, diese unter Quarantäne zu stellen. „Durch das schnelle und konsequente Handeln aller Beteiligten haben wir die Infektionen frühzeitig erkannt und konnten mögliche neue Infektionsketten so unmittelbar unterbrechen“, zeigt sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke erleichtert, dass nur bei wenigen Personen eine Infektion nachgewiesen wurde. „Mein Dank gilt allen Bewohnern für ihr Verständnis und allen Helfern dafür, dass sie die Testungen durch ihren großen Einsatz ermöglicht haben“, so Petrauschke. Bei allen negativ getesteten Bewohnern des Gebäudekomplexes wird die Quarantäne nun aufgehoben. Personen, die nicht getestet werden wollten, verbleiben für 14 Tage unter Quarantäne. „Wenn Bewohner Symptome einer Atemwegserkrankung bemerken, bitte ich diese, sich für einen erneuten Test bei der Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes melden“, bietet der Landrat auch weitere Unterstützung an. Die Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02181/601-7777 montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr erreichbar.

Am Sonntag wurde allen etwa 450 Bewohnern des Gebäudekomplexes in Grevenbroich eine Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus angeboten. Zuvor war am Freitag bekannt geworden, dass sich zwei dort wohnhafte Familien, bei denen eine Infektion festgestellt worden war, nicht an die Quarantäneauflagen gehalten haben.

Update 28.04.2020 - 10.15 Uhr

Fachstelle „Frühe Hilfen" ist auch in Corona-Zeiten für werdende und junge Familien da

Eltern werden, Eltern sein, als junge Familie leben – eine intensive Zeit mit sehr vielen schönen Momenten, aber auch mit Herausforderungen und vielen offenen Fragen. Um hier frühzeitig Hilfestellung anbieten zu können, wurden die Frühen Hilfen im Rhein-Kreis-Neuss ins Leben gerufen. Wie die Fachstelle für Grevenbroich, Kaarst, Jüchen, Korschenbroich und Rommerskirchen informiert, gelten ihre Angebote auch während der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen und können per Telefon oder per Mail angefragt werden.

Familien mit Kindern bis zu drei 3 Jahren, aber auch schon vor der Geburt können sich werdende Mütter und Väter mit Fragen oder Unterstützungsbedarf an die Fachstelle wenden, die ihre Arbeit als präventives und niedrigschwelliges Angebot versteht. In der Fachstelle arbeiten unter anderem eine Familienkinderkrankenschwester und eine Familienhebamme, die sich ein Bild vom Hilfebedarf machen und bis zum vollendeten 3. Lebensjahr des Kindes unterstützen können.

Zurzeit berät und unterstützt die Fachstelle Frühe Hilfen vorrangig über Telefon oder E-Mail. In dringenden Einzelfällen können - bei Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln - aber auch Hausbesuche stattfinden. Erreichbar ist die Fachstelle "Frühe Hilfen" per Mail an fruehe-hilfen@jugend-und-familienhilfe.de oder per Telefon unter 02131-925854.

Update 27.04.2020- 15.45 Uhr

495 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 69 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 495 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 24 in Neuss, 11 in Kaarst, je 10 in Dormagen und Grevenbroich, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Unverändert 17 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 581 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.
3 004 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 198 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 26.04.2020 - 16.30 Uhr

377 Bewohner eines Gebäudekomplexes in Grevenbroich auf eine Corona-Infektion getestet/ Zahl der Todesopfer steigt auf siebzehn

Ein 56-jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Grevenbroich ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf siebzehn. Bei kreisweit 68 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 493 Personen sind bereits wieder genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 23 in Neuss, 11 in Dormagen, je 10 in Grevenbroich und Kaarst, 6 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 2 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 578 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

377 Bewohner eines Gebäudekomplexes in Grevenbroich wurden heute durch das Kreis-Gesundheitsamtes, das Deutschen Rote Kreuz und Dr. Guido Pukies auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Am Freitag war bekannt geworden, dass sich zwei dort wohnhafte Familien, bei denen eine Infektion festgestellt worden war, nicht an die Quarantäneauflagen gehalten haben. Die Ergebnisse der Testungen werden voraussichtlich am Dienstag vorliegen.

2 978 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 203 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 24.04.2020 - 16.10 Uhr

477 Erkrankte wieder genesen
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 83 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 477 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 29 in Neuss, je 13 in Dormagen und Grevenbroich, 9 in Kaarst, 8 in Meerbusch, 7 in Jüchen, 3 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Unverändert 16 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 576 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 916 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 261 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 23.04.2020 - 15.30 Uhr

468 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 88 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 468 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 31 in Neuss, je 13 in Dormagen und Grevenbroich, je 9 in Meerbusch und Kaarst, 7 in Jüchen, 5 in Korschenbroich sowie 1 in Rommerskirchen. Unverändert 16 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 572 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

2 886 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 296 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 22.04.2020 - 16.00 Uhr

463 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 93 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 463 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 31 in Neuss, je 13 in Dormagen und Grevenbroich, 12 in Meerbusch, 9 in Kaarst, 8 in Jüchen, 5 in Korschenbroich sowie 2 in Rommerskirchen. Unverändert 16 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 572 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 862 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 304 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 21.04.2020 - 14.00 Uhr

Straßenverkehrsamt vergibt Termine per Mail und telefonisch 
Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss ist wieder für alle Anliegen geöffnet, allerdings wie bisher weiterhin nur nach Terminabsprache. Amtsleiterin Ulrike Holz erläutert: „Aufgrund der Corona-Krise haben wir zuletzt nur dringende Termine zugelassen, ab sofort können sich wieder alle Bürger an uns wenden.“ Wer sein Auto zulassen oder etwas anderes im Straßenverkehrsamt erledigen will, schreibt eine E-Mail mit seinem Anliegen, seinen Kontaktdaten und dem Hinweis, ob der die Dienststelle in Neuss oder Grevenbroich besuchen will, an: strassenverkehrsamt@rhein-kreis-neuss.de. Auch eine telefonische Terminabsprache ist möglich, und zwar montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr unter der Nummer 02131 928-9090. Für die Terminbearbeitung hat der Rhein-Kreis Neuss sowohl die Mailbearbeitungsstelle als auch die Hotline des Amtes personell aufgestockt. „Wir rufen unsere Kunden natürlich so schnell wie möglich zurück“, verspricht Ulrike Holz. Alle aktuellen Informationen zum Straßenverkehrsamt gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/sva.

Update 20.04.2020 - 15.45 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf sechszehn
Ein 87-jähriger Mann aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf sechszehn. Bei kreisweit 93 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 450 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 30 in Neuss, 15 in Dormagen, je 13 in Kaarst und Meerbusch, 8 in Grevenbroich, je 6 in Korschenbroich und Jüchen und 2 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 559 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 783 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 320 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 20.04.2020 - 09.00 Uhr

Gesundheitsamt des Kreises bekommt Unterstützung vom Robert-Koch-Institut
Im Kampf gegen das Corona-Virus bekommt das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss personelle Unterstützung vom Robert-Koch-Institut, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten. Andrea Ritzert, Heike Loosen, Maike Poick und Markus Morawietz heißen die neuen Mitarbeiter, genauer: „Containment Scouts“, die jetzt von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky begrüßt worden sind. „Wir freuen uns über ihr Kommen und können diese Unterstützung gut gebrauchen“, so Petrauschke. Die vier Mitarbeiter mit medizinischem Hintergrund sind über das Bundesverwaltungsamt eingestellt worden und werden in verschiedene Bereiche des Gesundheitsamts eingebunden. Zu einem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wird die Sachverhaltsermittlung. Die Sachverhaltsermittler erstellen nach ersten Informationen eine Übersicht, stufen das Infektionsrisiko eines Patienten von „gering“ bis „hoch“ ein, berechnen die Quarantänezeit und empfehlen diese auch an die zuständige Ordnungsbehörde. Dabei kann die Quarantäneberechnung unterschiedlich ausfallen. Um alle Gegebenheiten auszuloten, bedient sich das Gesundheitsamt eines sogenannten Flussschemas, das je nach Lage greift. Die „Containment Scouts“ werden bestmöglich auf die teilweise von Fall zu Fall unterschiedlichen Situationen vorbereitet und erhalten zudem anhand von Schulungen und Teambesprechungen weitere theoretische Impulse. Insgesamt stehen die vier Mitarbeiter in Vollzeit für sechs Monate zur Verfügung.

Update 19.04.2020 - 15.40 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf fünfzehn
Ein 75-jähriger Mann aus Dormagen und ein 67-jähriger Mann aus Meerbusch sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf fünfzehn. Bei kreisweit 93 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 444 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 28 in Neuss, 15 in Kaarst, 14 in Dormagen, 13 in Meerbusch, 8 in Grevenbroich, je 6 Jüchen und Korschenbroich und 3 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 552 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 760 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 288 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 17.04.2020 - 16.30 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf dreizehn 
Ein 78-jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf dreizehn. Bei kreisweit 94 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 429 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 30 in Neuss, je 15 in Dormagen und Kaarst, 13 in Meerbusch, je 7 Jüchen und Korschenbroich, 5 in Grevenbroich und 2 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 536 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 782 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 322 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 17.04.2020 - 11.30 Uhr

Mehr als 3000 Proben genommen

Die statistische Kurve der bestätigten Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus im Rhein-Kreis Neuss ist abgeflacht. Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Rainer Breuer liegt das an der erfolgreichen Unterbrechung von Infektionsketten, wobei die hohe Anzahl von Corona-Tests eine zentrale Rolle spielt - so ihre Zwischenbilanz bei einem gemeinsamen Besuch der Teststelle in Neuss.

Insgesamt 3300 Proben sind seit dem 11. März allein in den kreisweiten, von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten betriebenen Teststellen in Neuss (inzwischen mit der Teststelle Dormagen vereint) und Grevenbroich genommen worden, rund 2800 davon in Neuss. 264 der in Neuss und Grevenbroich gemachten Abstriche waren im Ergebnis positiv. Hinzu kommen noch die Testungen der Arztpraxen und der Kliniken. "Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, niedergelassenen Ärzten, Kommunen und Kreis konnten die Corona-Testzentren leistungsfähig aufgebaut werden", bewerten Petrauschke und Breuer die aktuellen Zahlen. Das vorrangige Ziel sei weiterhin, die Infektionsketten zu unterbrechen, Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen und das Gesundheitssystem stabil zu halten. 
 

Über 100 Vollzeit-Stellen beim Kreis im Corona-Einsatz

Viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind im Zuge der Corona-Krise runtergefahren oder sogar geschlossen. Für die Kreisverwaltung bedeutet die Pandemie-Situation, dass sich ihr Aufgabenfeld verändert. So sind im Gesundheitsamt 110 Vollzeit-Stellen ausschließlich im Corona-Einsatz - sieben Tage in der Woche im Zwei-Schicht-System. „Der Kreis ist stark in der Bewältigung der Corona-Krise engagiert. Die dafür erforderliche Kapazität von in Hochphasen über 100 Vollzeit-Stellen im Gesundheitsbereich wurde fast ausschließlich mit Personal aus anderen Bereichen der Verwaltung, wo jetzt zum Teil weniger Arbeit anfällt oder umverteilt werden kann, geschaffen", erläutert Petrauschke. "Die Bewältigung der Corona-Krise hat in der Kreisverwaltung absolute Priorität. Wir reagieren daher beim Personaleinsatz stets flexibel auf die jeweilige Entwicklung der Fallzahlen."

Update 16.04.2020 - 16.00 Uhr

421 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 98 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 421 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 32 in Neuss, 19 in Dormagen, 15 in Meerbusch, 11 in Kaarst, 7 in Grevenbroich, 7 in Jüchen, 5 in Korschenbroich und 2 in Rommerskirchen. Unverändert 12 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 531 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2759 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 274 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 15.04.2020 - 15.50 Uhr

411 Erkrankte wieder geheilt 
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 99 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 411 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 30 in Neuss, 19 in Dormagen, 14 in Meerbusch, 12 in Kaarst, 9 in Grevenbroich, 7 in Jüchen, 6 in Korschenbroich und 2 in Rommerskirchen. Unverändert 12 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 522 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 729 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 316 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 14.04.2020 - 15.20 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf zwölf
Ein 58-jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Jüchen ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf zwölf. Bei kreisweit 111 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 407 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 40 in Neuss, 19 in Dormagen, 16 in Meerbusch, 12 in Kaarst, 10 in Grevenbroich, 7 in Jüchen, 6 in Korschenbroich und 1 in Rommerskirchen.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 530 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 681 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 347 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 14.04.2020 - 14.15 Uhr

Kreisgesundheitsamt ändert Teststrategie
Der Rhein-Kreis Neuss setzt bei der Bekämpfung des Corona-Virus weiter auf eine Vielzahl von Testungen. Die Möglichkeiten für die Durchführung von Corona-Tests in den beiden zentralen Abstrich-Stellen in Neuss und Grevenbroich werden deshalb erweitert. So soll nun jeder getestet werden können, der Anzeichen eines Atemweg-Infekts zeigt. Einschränkende Voraussetzungen wie der Kontakt zu nachweislich Corona-Infizierten fallen weg. Der Zugang zum Test-Verfahren erfolgt weiterhin nur nach Terminvergabe durch das Kreis-Gesundheitsamt. Wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont, haben die Tests nicht nur eine wichtige Funktion für die betroffenen Menschen, auch im Kampf gegen die Ausbreitung und die Auswirkungen der Pandemie komme ihnen eine zentrale Rolle zu. So könne eine Erklärung für die in Deutschland im internationalen Vergleich eher niedrige Sterblichkeit bei Covid-19 sein, dass hierzulande viel mehr Krankheitsfälle diagnostiziert würden, in anderen Ländern gebe es möglicherweise sehr viel mehr unerkannte Infektionen. "Mit einer höheren Anzahl an Corona-Tests können wir Infektionsketten noch früher unterbrechen und die Ausbreitung der Erkrankung weiter eindämmen. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz, durch den dieses Vorgehen erst möglich wird", so Petrauschke. Um Haus- und Kinderärzte sowie Notfallambulanzen zu entlasten, wurden in Neuss und Grevenbroich zentrale Corona-Teststellen eingerichtet, die von den niedergelassenen Ärzten und der kassenärztlichen Vereinigung betrieben und durch den Rhein-Kreis Neuss sowie die Städte Neuss und Grevenbroich und das Deutsche Rote Kreuz unterstützt werden.

Für eine Terminvereinbarung ist die Hotline des Kreisgesundheitsamtes unter 02181/601-7777 an sieben Tagen in der Woche besetzt: montags – freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr. Dort werden alle notwendigen Informationen aufgenommen. Ärzte des Gesundheitsamtes nehmen dann Kontakt zu den Betroffenen auf und vereinbaren einen Termin in einem der beiden kreisweiten Corona-Testzentren.

Update 13.04.2020 - 19.30 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf elf
Eine 79-jährige Frau mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf elf. Bei kreisweit 133 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 393 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 44 in Neuss, 21 in Dormagen, 17 in Meerbusch, 15 in Kaarst, 13 in Grevenbroich, 11 in Jüchen, 9 in Korschenbroich und 3 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 537 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 609 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 407 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 11.04.2020 - 18.15 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf zehn 
Ein 85-jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf zehn. Bei kreisweit 152 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 365 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 51 in Neuss, je 21 in Dormagen und Kaarst, 17 in Meerbusch, 16 in Grevenbroich, je 12 in Korschenbroich und Jüchen und 2 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 527 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 523 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 503 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 10.04.2020 - 16.00 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf neun 
Ein 82-jähriger Mann mit Vorerkrankungen aus Grevenbroich ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf neun. Bei kreisweit 155 aktuell erkrankten Personen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 354 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 51 in Neuss, je 21 in Dormagen und Kaarst, 19 in Meerbusch, 15 in Grevenbroich, 12 in Jüchen, 11 in Korschenbroich und 5 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 518 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 462 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 519 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 09.04.2020 - 15.20 Uhr

327 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 176 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 327 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 54 in Neuss, 23 in Dormagen, je 22 in Meerbusch und Kaarst, je 19 in Grevenbroich und Jüchen, 11 in Korschenbroich und 6 in Rommerskirchen. Unverändert acht Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 511 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Update 08.04.2020 - 15.00 Uhr

321 Erkrankte wieder geheilt 
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 173 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 321 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 56 in Neuss, 24 in Dormagen, 21 in Meerbusch, 19 in Grevenbroich, 18 in Kaarst, 17 in Jüchen, 10 in Korschenbroich und 8 in Rommerskirchen. Unverändert acht Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 502 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 344 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 582 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 08.04.2020 - 11.45 Uhr

Corona-Hotline des Kreises ist auch über Ostern besetzt 
Für wichtige Fragen zum Corona-Virus hat das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Auch über die Ostertage wird die Hotline zur Verfügung stehen: Von Karfreitag bis Ostermontag ist sie von 10 bis 15 Uhr besetzt und für Anrufer erreichbar.

Update 07.04.2020 - 15.15 Uhr

Zahl der Todesopfer steigt auf acht
Eine 90-jährige Frau aus Grevenbroich und ein 94-jähriger Mann aus Neuss sind an der Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf acht. Kreisweit ist bei 184 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt 301 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 61 in Neuss, 25 in Dormagen, 23 in Meerbusch, 21 in Grevenbroich, 18 in Kaarst, 16 in Jüchen, 13 in Korschenbroich und 7 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 493 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 303 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 582 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 06.04.2020 - 16 Uhr

280 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 205 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 280 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 67 in Neuss, 32 in Dormagen, 25 in Meerbusch, 23 in Grevenbroich, 21 in Kaarst, 17 in Jüchen, 13 in Korschenbroich und 7 in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 491 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 237 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 640 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 06.04.2020 - 12 Uhr

Wenn häusliche Altenpflege wegfällt oder Coronakranke Pflegefälle betreut werden müssen
Um eine im Zuge der Corona-Epidemie möglicherweise künftig drohende Versorgungslücke in der häuslichen Pflege älterer Menschen abzufedern, hat der Rhein-Kreis Neuss in einer Seniorenwohngemeinschaft in Kaarst-Büttgen zehn Plätze angemietet. Dort sollen pflegebedürftige Senioren ohne Corona-Infektion, deren Pflege in den eigenen vier Wänden nicht mehr sichergestellt ist, vorübergehend untergebracht werden können. "Wenn zum Beispiel der ambulante Pflegedienst, die Angehörigen oder die osteuropäische Pflegekraft nicht mehr zur Verfügung stehen, werden die bestehenden Heime im Kreis das nicht alles auffangen können", sagt Kreisdirektor Dirk Brügge, der auch den Corona-Krisenstab beim Kreis leitet.

Die pflegerische Versorgung der dafür jetzt geschaffenen zehn Wohngemeinschaftsplätze erfolgt über den Betreiber Humanika, mit dem die Betroffenen die Kosten dafür direkt abrechnen. Ansprechpartner für die Vermittlung in die Wohngemeinschaft sind die Pflegesachverständigen des Kreises unter der Telefon-Nummer 02181/601-5038. Eine Vorsorgemaßnahme für den Notfall ist die Vorbereitung eines Wohnbereichs im Meridias Rheinstadtpflegehaus in Meerbusch als Isolierstation für bis zu 15 Pflegebedürftige mit begründetem Verdacht auf beziehungsweise mit einer bestätigten Corona-Infektion. Zur Sicherheit der angestammten Bewohner wird der Isolationsbereich über einen separaten Zugang verfügen, und er wird auch nicht durch das Stamm-Personal der Einrichtung betreut, sondern von externem Personal, das auch nur über den separaten Zugang auf den Wohnbereich gelangt. "Diese Station", erläutert Kreisdirektor Brügge, "ist als Reserve vorgesehen, um im Bedarfsfall insbesondere an COVID 19 erkrankte Pflegebedürftige unterzubringen, die bisher ambulant oder von Angehörigen gepflegt worden sind und zu Hause nicht mehr bleiben können, aber nicht so erkrankt sind, dass sie ins Krankenhaus müssten.“ So habe der Kreis die Meridias-Einrichtung, die noch freie räumliche Kapazitäten hatte, um die entsprechenden organisatorischen Vorkehrungen gebeten. „Ziel ist es letztlich“, so Brügge weiter, „Betroffenen zu helfen, die Unterstützung benötigen, und dafür zu sorgen, dass wir in dieser besonderen Lage gemeinsam alle Herausforderungen meistern.“

Update 05.04.2020 17.30 Uhr

263 Erkrankte wieder geheilt 
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 205 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 263 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 64 in Neuss, 30 in Dormagen, 26 in Grevenbroich, 25 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 17 in Jüchen, 14 in Korschenbroich, 17 in Jüchen und 9 in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 474 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind noch 693 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 03.04.2020 - 16.45 Uhr

230 Erkrankte wieder geheilt 
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 212 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 230 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 30 in Grevenbroich, 28 in Dormagen, 25 in Meerbusch, 18 in Kaarst, 17 in Korschenbroich, 13 in Jüchen und 10 in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 448 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 2 028 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 748 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 03.04.2020 - 10 Uhr

Beratung des Sozialpsychiatrischen Dienstes auch online möglich
Die Corona-Pandemie gefährdet nicht nur die körperliche Gesundheit; sie belastet auch das seelische Gleichgewicht und macht mit den einhergehenden Kontaktbeschränkungen das alltägliche Leben schwer. Das gilt besonders für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die ohnehin schon mit Einschränkungen zu kämpfen haben. Für sie bietet der Rhein-Kreis Neuss seit Februar eine Online-Beratung seines Sozialpsychiatrischen Dienstes an, die nun - in Corona-Zeiten - besonders wertvoll sein kann. Ausgangsüberlegung für die Online-Erweiterung der sozialpsychiatrischen Beratung war, so Stephan Düss, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, dass vielen Erkrankten die Kontaktaufnahme leichter fällt, wenn sie sich anonym beraten lassen können. "Deshalb haben wir unser Angebot um die Online-Beratung erweitert“, sagt Düss.

Er weist darauf hin, dass das Online-Angebot keine Therapie ersetzt, sondern dem Patienten Anhaltspunkte für die Lösung einer Problemsituation sowie Empfehlungen zum weiteren Vorgehen geben soll. Interessierte finden das Angebot unter dem Internet-Link "onlineberatung.rhein-kreis-neuss.de". Unter dem Motto "Wir helfen Wege finden" erhalten Betroffene und deren Angehörige über die Online-Plattform einen zusätzlichen und anonymisierten Zugang zum Beratungsangebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Rhein-Kreises Neuss.

Dieses kann per E-Mail zu den Dienstzeiten der Beratungsstelle und ohne persönlichen Kontakt in Anspruch genommen werden. Nach vorheriger Online-Terminbuchung ist auch die Beratung per Chat möglich ist. Sieben Sozialarbeiterinnen und eine Sozialpädagogin gehören zum Team von Stephan Düss, das schon seit vielen Jahren persönliche Beratung bei psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen bietet. Ihre Sprechstunden sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr. Derzeit sind Besuche allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Neben der Online-Beratung stehen die Experten auch telefonisch zur Verfügung - Rufnummer: 02131/938-5352.

Update 02.04.2020 - 16 Uhr

200 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 219 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 200 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 73 in Neuss, 32 in Dormagen, 29 in Grevenbroich, 27 in Meerbusch, 21 in Kaarst, 18 in Korschenbroich, 10 in Rommerskirchen und 9 in Jüchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 425 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 1 963 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 800 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 01.04.2020 - 15.15 Uhr

161 Erkrankte wieder geheilt
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 229 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 161 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 88 in Neuss, 32 in Grevenbroich, 31 in Dormagen, 26 in Meerbusch, 18 in Kaarst, 12 in Jüchen und je 11 in Korschenbroich und Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 396 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 1 817 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 875 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 31.03.2020 - 22 Uhr

Kreis trifft umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus 
Die Ausbreitung des Coronavirus führt aktuell zu zahlreichen Einschränkungen im öffentlichen Leben. Der Rhein-Kreis Neuss hat seit dem 26. Februar eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt und vorbereitet. Ein Erfolgsfaktor sei dabei das gute Zusammenspiel aller Akteure, ob in der Kreisverwaltung und den Kommunen, den Krankenhäusern, dem Rettungsdienst, den niedergelassenen Ärzten, den Pflegeeinrichtungen oder Hilfsorganisationen und der Politik. Folgende zentrale Maßnahmen zur Verringerung der Infektionen mit dem Coronavirus und zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems sind im Rhein-Kreis Neuss auch mit starker Unterstützung und in Zusammenarbeit mit vielen anderen Akteuren umgesetzt bzw. eingeleitet worden:

Einrichtung von Teststellen in Neuss und Grevenbroich:
Um Haus- und Kinderärzte sowie Notfallambulanzen zu entlasten hat der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit den Städten Neuss und Grevenbroich, der kassenärztlichen Vereinigung und den niedergelassenen Ärzten Teststellen in Neuss (seit dem 11. März) und Grevenbroich (seit dem 18. März) eingerichtet. Eine durch das Praxisnetzwerk Dormagen betriebene Teststelle ist seit dem 22. März in die Teststelle Neuss übergegangen. Das Test-Verfahren kann nur nach einer Terminvergabe durch das Kreis-Gesundheitsamt in Anspruch genommen werden. Der Rhein-Kreis Neuss übernimmt bei beiden Teststellen die Terminvergabe und hat diese mit Schutzmasken, -kitteln und Brillen, Desinfektionsmittel sowie IPads für das Terminmanagement ausgestattet. Die niedergelassenen Ärzte stellen das Personal und werden unterstützt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter. Der Rhein-Kreis Neuss trägt die Kosten für die Unterstützung der Hilfsorganisationen. Die Federführung der niedergelassenen Ärzte in Neuss hat Dr. Guido Pukies, in Grevenbroich Dr. Geert Buß gemeinsam mit Dr. Peter Stöcker, denen besonderer Dank für ihr Engagement gilt. Die Städte Neuss und Grevenbroich stellen die Räumlichkeiten sowie das Mobiliar. Bis heute wurden in den Teststellen insgesamt 2 091 Abstriche für einen Test auf eine Infizierung mit dem Coronavirus genommen. Hinzu kommen Tests in Arztpraxen und in Kliniken. Die Kapazitäten der beiden Teststellen wurden inzwischen auf insgesamt wöchentlich etwa 1 300 Testungen erhöht.

Kreisweite Fieber-Notfallpraxis:
Am 1. April nimmt eine durch den Kreis, die Stadt Neuss, die Kassenärztliche Vereinigung und die niedergelassenen Hausärzte initiierte Fieber-Notfallpraxis ihren Betrieb auf. Die Leitung übernimmt der Neusser Lungenfacharzt Dr. Johannes Uerscheln. In der Einrichtung erhalten Patienten Klarheit, wie ihre Krankheitssymptome zu bewerten sind. Zudem sollen hierdurch die Haus- und Kinderärzte aber auch die Notfallambulanzen der Krankenhäuser entlastet werden. Der Zugang ist nur nach einer vorherigen Überweisung durch den Hausarzt möglich. Der Rhein-Kreis Neuss stellt die Schutzausrüstung und übernimmt die Kosten für das nichtärztliche Personal, die Stadt Neuss wiederum stellt Räumlichkeiten, Einrichtung, WLAN und Security. Die Kassenärztliche Vereinigung übernimmt unter anderem Teile der Technik, das DRK unterstützt logistisch.

Station im Rheinland Klinikum Grevenbroich zur Unterstützung von Corona-Patienten:
Auf Initiative des Kreises wurde im Rheinland Klinikum Grevenbroich als Vorsorgemaßnahme eine Station eingerichtet, in der Menschen untergebracht werden können, die unter häuslicher Quarantäne stehen, nicht aufgrund einer Erkrankung in die Klinik müssen, aber in ihrer eigenen Umgebung auch mit Hilfe der karitativen Organisationen nicht zurechtkommen. Die Zuweisung in die Station erfolgt über das Kreis-Sozialamt. Das Krankenhaus sorgt für die logistische Unterstützung wie Reinigung, Hol- und Bringedienst sowie die Mahlzeiten der Patienten. Der Malteser Hilfsdienst stellt das Personal zur Betreuung der Menschen und organisiert die Abläufe. Der Kreis finanziert die Einrichtung.

Behelfskrankenhaus:
Um für den Fall stark steigender Patientenzahlen in den Krankenhäusern vorbereitet zu sein, arbeitet der Rhein-Kreis Neuss aktuell an der Einrichtung eines Behelfskrankenhauses für bis zu 300 nicht an Coronaviren erkrankte Patienten. Standort dieses „Behandlungszentrums Rhein-Kreis Neuss“ soll das Areal Böhler in Meerbusch sein. Die Mietvertragsverhandlungen mit dem Eigentümer sind auf einem guten Weg. Das Krankenhaus soll nur zum Einsatz kommen, wenn die Möglichkeiten zur stationären Versorgung der Patienten im Rhein-Kreis Neuss überlastet sind. Untergebracht werden sollen hier Patienten, die einer stationären Versorgung aber keiner intensiven Therapie bedürfen und die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Kreis hat hier die Federführung und trägt die Kosten für die Einrichtung des Krankenhauses. Hierbei wird Mobiliar im Standard der Rheinlandklinikuen gekauft, damit dieses ggfls. später durch diese übernommen werden kann. Die Stadt Meerbusch hat bei dem Abschluss des Mietvertrages vermittelt.

Zentrale Patientensteuerung
Der Kreis hat im Rahmen der Corona-Pandemie eine Zentrale Patientensteuerung eingerichtet. Hierdurch werden Patienten in der stationären Versorgung der Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss so auf die Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und Pflegeheime verteilt, damit eine Überlastung einzelner Einrichtungen vermieden wird und die Patienten eine gute medizinische Versorgung erfahren.

Krankenhaus-Kapazitäten:
Der Landrat hat auf Grundlage der Rückmeldungen aus den Krankenhäusern, die diese dem Rhein-Kreis Neuss insbesondere in einer Videokonferenz am 21. März zukommen ließen, diese angewiesen auf nicht dringend notwendige Operationen zu verzichten und so ausreichende Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten vorzuhalten. In den Krankenhäusern im Kreisgebiet konnten so bislang insgesamt 230 Plätze speziell für mit dem Coronavirus infizierte Patienten eingerichtet werden. Die Intensiv- und Beatmungsplätze konnten verdoppelt werden. Umfasst sind hierbei das Johanna Etienne Krankenhaus, das St. Alexius/Josef Krankenhaus, das Rheinische Rheumazentrum, die Mauritius Therapie Klinik, die Niederrhein Klinik sowie das Rheinlandklinikum mit den Standorten Neuss (Lukas und Rheintorklinik), Grevenbroich und Dormagen.

Beschaffung von Schutzkleidung:
Der Kreis hat frühzeitig mit der zentralen Beschaffung von Schutzkleidung, insbesondere Masken, Kittel, Brillen und Desinfektionsmittel, begonnen. Der Bestand wird fortlaufend aufgefüllt, sofern auf dem Markt Ware verfügbar ist. Hiermit kann die Ausstattung des Rettungsdienstes und der Teststellen sichergestellt werden. Zudem wird in so genannter kritischer Infrastruktur, zum Beispiel häuslicher und stationärer Pflege, bei Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder Hebammen in Notfällen unterstützt. Die Versorgung der niedergelassenen Ärzte erfolgt über die kassenärztliche Vereinigung.

Organisatorische Neuaufstellung im Gesundheitsamt
Im Gesundheitsamt des Kreises wurde eine Sonderabteilung zum Thema ‚Covid 19’ eingerichtet. Die neue Einheit arbeitet an sieben Tagen in der Woche im Zwei-Schicht-Betrieb von 6 – 22 Uhr. In einer Dispositionsstufe wird der Sachverhalt aller Eingänge für die angegliederten Fallbehandlungsteams aufbereitet. Diese übernehmen dann den direkten Kontakt zu den Verdachtsfällen, überprüfen und dokumentieren die Symptome, bewerten zum Beispiel, ob ein Test angebracht ist, und sprechen gegebenenfalls auch die Anordnung einer häuslichen Quarantäne aus. Zudem werden alle Infizierten und Personen in Quarantäne regelmäßig aktiv kontaktiert und auf ihre Symptome befragt.

Einrichtung einer Bürger-Hotline:
Zur Beantwortung von wichtigen gesundheitlichen Fragen zum Coronavirus hat der Kreis seit dem 26. Februar unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline geschaltet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 - 18 Uhr erreichbar. Bis zum 30. März wurden hier insgesamt knapp 10 000 Anrufe angenommen.

Online-Börse für Unterstützungsdienste und freiwillige Helfer
Um freiwillige Helfer und Einrichtungen, die personelle Unterstützung benötigen zusammenzubringen, hat der Rhein-Kreis Neuss eine Online-Börse geschaffen. Unter rkn.nrw/ehrenamt können sich Freiwillige melden, die im Zusammenhang mit Corona unterstützen möchten. Dies kann Hilfe bei Einkäufen, Apothekengängen, oder den Hund ausführen ebenso sein wie Unterstützung im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen. Hierbei wird auch die Qualifikation, unter anderem eine mögliche medizinische Vorbildung erfragt, so dass passgenau vermittelt werden kann. Die Daten werden dann an Hilfsorganisationen und Einrichtungen weitergegeben, die Unterstützung benötigen. Diese können sich unter rkn.nrw/hilfesuchende melden.

Einkaufshilfe für Menschen unter Quarantäne
Für Menschen, die unter Quarantäne stehen und Hilfe im Alltag, insbesondere bei Einkäufen, benötigen, hat der Rhein-Kreis Neuss eine gesonderte Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 02181/601-5738 können sie sich beim Kreis-Sozialamt melden. Dort wird alles aufgenommen und an die Aktionspartner Caritas und Diakonie weitergegeben.

Update 31.03.2020 - 15.20 Uhr

Aktuell 260 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 260 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 112 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 104 in Neuss, 40 in Grevenbroich, 33 in Dormagen, 28 in Meerbusch, 19 in Kaarst, 16 in Korschenbroich, 11 in Jüchen und 9 in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 378 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 1 468 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 171 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 30.03.2020 - 16 Uhr

Aktuell 243 am Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 243 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eine 88-jährige Frau und ein 85-jähriger Mann aus Neuss sind an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Beide litten an Vorerkrankungen und wohnten im Seniorenheim St. Hubertusstift. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf insgesamt sechs. Kreisweit 112 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell infizierten Personen wohnen 102 in Neuss, 37 in Grevenbroich, 30 in Dormagen, 25 in Meerbusch, 16 in Kaarst, 15 in Korschenbroich, 11 in Jüchen und 7 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden somit 361 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss bestätigt. 1879 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 065 Personen als begründete Verdachtsfälle in Quarantäne.

Update 30.03.2020 - 16 Uhr

Fieber-Notfallpraxis nimmt in Neuss Arbeit auf
Eine von Rhein-Kreis Neuss und Stadt Neuss gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten im Zuge der Corona-Maßnahmen vorangetriebene Fieber-Notfallpraxis nimmt am 1. April in den Räumlichkeiten der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft am Nordbad in Neuss - über der dortigen Test-Stelle - den Betrieb auf. Die Leitung übernimmt der Neusser Lungenfacharzt Dr. Johannes Uerscheln. Den Aufbau der kreisweit zuständigen Einrichtung koordiniert beim Rhein-Kreis Neuss Dezernent Harald Vieten. Neben den bereits etablierten Corona-Teststellen in Neuss und Grevenbroich soll die Fieber-Notfallpraxis zur weiteren Entlastung im stark geforderten Gesundheitssystem beitragen. "Zugang zu der Notfallpraxis bekommen nur Patienten mit fieberhaftem Infekt oder deutlichen Erkältungsbeschwerden - und dies auch nur nach vorheriger Anmeldung oder Überweisung durch eine Arztpraxis", erläutert Dr. Uerscheln. 

Update 29.03.2020 - 16 Uhr

70 Erkrankte wieder geheilt 
Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 245 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 70 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 99 in Neuss, 41 in Dormagen, 37 in Grevenbroich, 25 in Meerbusch, 14 in Korschenbroich, 12 in Kaarst, 10 in Jüchen und 7 in Rommerskirchen. Unverändert vier Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Insgesamt wurden somit 319 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss bestätigt. 1 333 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 824 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 27.03.2020 - 17.10 Uhr

Vierter Todesfall im Kreisgebiet
Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 260 erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Eine 88-jährige Frau aus Grevenbroich ist heute an den Folgen der Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf vier. Kreisweit 39 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 98 in Neuss, 42 in Dormagen, 39 in Grevenbroich, 35 in Meerbusch, 19 in Kaarst, 14 in Korschenbroich, 8 in Jüchen und 5 in Rommerskirchen. 1 162 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 062 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 27.03.2020 - 9 Uhr

Kreis plant kreisweites Diagnosezentrum für Atemwegserkrankungen in Neuss
Nach den bereits auf Hochtouren laufenden Corona-Teststellen in Neuss und Grevenbroich soll im Rhein-Kreis Neuss zum 1. April auch ein Diagnosezentrum für Atemwegserkrankungen seinen Betrieb aufnehmen. Das berichten der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Neuss, die gemeinsam mit der kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten an der Umsetzung arbeiten. Ziel ist es, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Reiner Breuer, ein Diagnosezentrum zu schaffen, das die niedergelassenen Ärzte im Kreisgebiet entlastet und vor allem auch den Patienten Klarheit darüber verschaffen soll, wie ihre Krankheitssymptome zu bewerten sind." Arztpraxen können dann Patienten mit Atemwegserkrankungen in das Diagnosezentrum überweisen, wo sie von Ärzten unter Schutzausrüstung untersucht werden. Auf diesem Wege soll auch ressourcenschonend mit Schutzkleidung umgegangen werden, die durch die Unterbrechung von Lieferketten immer knapper wird. Als Standort sind die Räumlichkeiten der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft am Nordbad in Neuss - über der dortigen Teststelle - vorgesehen.

Update 26.03.2020 - 16 Uhr

Aktuell 256 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss 
Aktuell sind im Rhein-Kreis Neuss 256 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 25 Personen sind kreisweit bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 94 in Neuss, 42 in Dormagen, 38 in Grevenbroich, 36 in Meerbusch, 22 in Kaarst, 14 in Korschenbroich, 8 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. 1 062 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 930 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 25.03.2030 - 15.35 Uhr

Aktuelle Fallzahl wie am Vortag
Unverändert zum Vortag ist im Rhein-Kreis Neuss bei 220 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit sind mittlerweile 17 Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 40 in Dormagen, 35 in Grevenbroich, 34 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 11 in Korschenbroich, 7 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen.

1 008 Personen konnten wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 919 Personen als begründete Verdachtsfälle in Quarantäne gesetzt.

Update 25.03.2020 - 15.30 Uhr

Corona-Teststelle Grevenbroich erweitert Öffnungszeiten
Die seit einer Woche arbeitende Corona-Teststelle in Grevenbroich hat den Betrieb von drei Tagen auf fünf Tage erweitert. Jeweils von 13 bis 15 Uhr führen niedergelassene Ärzte Abstrichtests im Auerbachhaus durch. Die Initiatoren der Abstrich-Stelle, Dr. Geert Buß aus Grevenbroich-Stadtmitte und Peter Stöcker aus Wevelinghoven, konnten eine Gruppe von rund 20 freiwilligen Kollegen aus Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen im Wechsel für die Aufgabe gewinnen. Neben der Corona-Teststelle in Grevenbroich gibt es eine weitere in Neuss, die inzwischen mit der Teststelle Dormagen vereint ist. 

Die Probe-Entnahmen in den Corona-Teststellen Grevenbroich und Neuss sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Getestet wird vor allem bei einem begründeten Verdacht entsprechend den RKI-Empfehlungen, zum Beispiel bei Menschen die Symptome aufweisen und mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen sind.

Für eine Terminvereinbarung ist die Hotline des Kreisgesundheitsamtes unter 02181/601-7777 an sieben Tagen in der Woche besetzt: montags – freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 9 – 18 Uhr. Dort werden alle notwendigen Informationen aufgenommen. Nach einer Prüfung des Falles durch Ärzte des Gesundheitsamtes werden begründete Verdachtsfälle für eine Terminvereinbarung zurückgerufen.

Update 25.03.2020 - 15 Uhr

Infektionsschutz-Team im Dauer-Einsatz
Das Infektionsschutz-Team des Kreisgesundheitsamts steht in diesen Zeiten besonders im Fokus. Abgesehen von den Ermittlungen in neuen Corona-Fällen müssen über 1000 Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne täglich telefonisch erreicht werden. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen unterstützen die zuständige Gesundheitsaufsicht inzwischen. Nach den steigenden Fallzahlen der vergangenen Tage wird weiteres Personal aus der Kreisverwaltung hinzugesteuert. Schnelles Handeln ist erforderlich und führt zu Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Update 24.03.2020 - 16 Uhr

Aktuell 220 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss 
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 220 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit sind zehn Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 39 in Dormagen, 37 in Grevenbroich, 32 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 12 in Korschenbroich, 7 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen. 835 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 942 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 23.03.2020 - 18 Uhr

Essensgeld wird nicht eingezogen
Die Stadt Korschenbroich wird während der Corona-Krise kein Essensgeld von Familien einziehen, deren Kinder normalerweise in den städtischen Einrichtungen verpflegt werden. 

Update 23.03.2020 - 17 Uhr

Eingeschränkte Deponie-Öffnungszeiten
An der Kleinanlieferstelle des Rhein-Kreises Neuss in Neuss-Grefrath sind wegen des Ausfalls einiger Mitarbeiter die Öffnungszeiten eingeschränkt. Die Einrichtung für die private Müllentsorgung ist jetzt montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 7 bis 13 Uhr zugänglich. Beim derzeitigen frühlingshaften Wetter und den vielen Menschen, die in Zeiten der Corona-Krise mehr Zeit zu Hause verbringen, haben sich die Anlieferzahlen an den Kleinanlieferstationen in den vergangenen Tagen verdoppelt. 

Update 23.03.2020 - 16 Uhr

Zehn Erkrankte wieder genesen
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 179 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit sind zehn Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 39 in Neuss, 36 in Grevenbroich, 33 in Dormagen, 30 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 11 in Korschenbroich, 8 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen. 447 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 226 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 22.03.2020 - 18.20 Uhr

Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch vom Land NRW angekündigte Rechtsverordnung
Die Bundesregierung und die Länder haben heute (22. März) weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens vereinbart. So soll ein umfassendes Kontaktverbot beschlossen und von den Ordnungsämtern und der Polizei konsequent durchgesetzt werden. Eine entsprechende Rechtsverordnung, die landesweit gelten soll, hat Ministerpräsident Armin Laschet noch für heute angekündigt. Sie soll bereits am Montag (23. März) in Kraft treten. Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum sind danach grundsätzlich verboten. Ausgenommen davon sind Familien, sowie die in einem Haushalt zusammen lebenden Personen, sowie dringend notwendige Zusammenkünfte geschäftlicher Art, der Öffentliche Personennahverkehr und Beerdigungen. Alle notwendigen Besorgungen und Wege wie Einkäufe, der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zur Apotheke, Spaziergänge oder der Gassigang mit dem Hund sind weiterhin möglich. Damit verbunden sind allerdings weitere Einschränkungen der Gewerbefreiheit: Danach müssen nun alle Gastronomiebetriebe (also auch Restaurants und Schnellrestaurants) geschlossen bleiben. Liefer- und Abholdienste sind nach den Ankündigungen von Bund und Land weiter möglich. Darüber hinaus dürfen auch Dienstleistungsbetriebe, in denen ein enger Kontakt zwischen Menschen unvermeidbar ist, nicht mehr öffnen. Darunter fallen zum Beispiel Frisöre, Tattoostudios, Massagepraxen oder Nagelstudios. Ausgenommen davon sind alle medizinisch notwendigen Behandlungen.

Update 22.03.2020 - 17.30 Uhr

Aktuell 133 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 133 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert sind drei Erkrankte an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit zwei Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. 402 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 112 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 21.03.2020 - 17 Uhr

Zwei weitere Todesfälle im Rhein-Kreis Neuss
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 112 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eine 84-jährige Frau aus Dormagen und ein 92-jähriger Mann aus Rommerskirchen sind heute an den Folgen des Virus gestorben. Beide litten unter Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer aus dem Kreisgebiet auf drei. Kreisweit zwei Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 25 in Meerbusch, 23 in Dormagen, 19 in Grevenbroich, 18 in Neuss, 14 in Kaarst, 7 in Korschenbroich 4 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen. 338 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Kreisweit wurden aktuell noch 1 056 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.
 

Update 20.03.2020 - 18 Uhr

Erster Todesfall im Kreisgebiet
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 95 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eine 88-jährige Frau mit Vorerkrankungen aus Neuss ist heute an den Folgen des Virus gestorben. Sie ist das erste Todesopfer aus dem Kreisgebiet. Kreisweit zwei Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 22 in Meerbusch, je 16 in Grevenbroich und Dormagen, 15 in Neuss, 13 in Kaarst, 7 in Korschenbroich sowie je 3 in Jüchen und Rommerskirchen.

Update 20.03.2020 - 17 Uhr

Bürgermeister Venten wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger: „Seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst!“

„Die Lage ist ernst. Nehmen Sie sie ernst“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bevölkerung diese Woche in ihrer Rede aufgefordert. Bürgermeister Marc Venten greift diesen Appell auf und wendet sich ganz persönlich an jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin: „Wenn wir die Corona-Pandemie eindämmen wollen, müssen wir alle Verantwortung übernehmen. Dies geschieht vielfach schon sehr vorbildlich. Bitte lassen Sie in Ihrem konsequenten Verhalten nicht nach. Und lenken Sie ein, wenn Sie sich bisher noch nicht ganz so exakt an die Regeln gehalten haben.Es geht um den Schutz jedes einzelnen Menschen und den Schutz der gesamten Bevölkerung“, so Venten.

„Wir müssen die Infektionsketten unterbrechen. Dazu bitte ich Sie eindringlich, Ihr Zuhause nur dann zu verlassen, wenn es dringend notwendig ist. Dazu zählen der Arztbesuch, der Lebensmitteleinkauf oder die Fahrt zur Arbeitsstelle. Bitte halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Menschen unbedingt ein. Befolgen Sie die Hygienevorschriften und achten Sie auf Ihre Angehörigen. So schwer es uns Rheinländern fällt: Wir müssen wirklich jegliche Feiern absagen, private Treffen möglichst vermeiden und uns solidarisch verhalten. Wenn dies nicht auf Basis der Einsicht und Freiwilligkeit geschieht, wird es weitere einschränkende Maßnahmen geben. Danke für Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund.“

Update 20.03.2020 - 14 Uhr

Sozialhilfe-Anträge sollen wegen Corona großzügig bearbeitet werden
Anträge auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie andere Arten der Sozialhilfe sollen in der Corona-Krise „niederschwellig“ ermöglicht werden. Das geht aus einer sogenannten Rundverfügung des Rhein-Kreises Neuss hervor, die Dirk Brügge unterzeichnet hat. „Wir helfen damit den Menschen in unserer Heimat, damit sie neben den Ängsten um die Gesundheit nicht noch Ängste ums wirtschaftliche Überleben ausstehen müssen“, so der Kreisdirektor und Sozialdezernent. Das neue Verfahren zur Bearbeitung von Leistungsvoraussetzungen nach dem Vierten Kapitel SGB XII gilt bis zum 19. April.
 

Update 19.03.2020 - 16.15 Uhr

Aktuell 57 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 57 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Zwei Personen aus dem Kreisgebiet sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 17 in Meerbusch, je 11 in Grevenbroich und Kaarst, 8 in Neuss, je 4 in Korschenbroich und Dormagen sowie 2 in Jüchen. 299 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Kreisweit wurden aktuell noch 902 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 19.03.2020 - 11.30 Uhr

Online-Portal für freiwillige Helfer
Auch der Rhein-Kreis Neuss bietet jetzt allen, die für andere im Kreisgebiet aktiv werden möchten, ein Online-Portal an. Darüber kann man sich melden und einbringen. Unter rkn.nrw/ehrenamt ist ein  Meldeformular abrufbar. Hier können Interessierte Angaben zu einer möglichen Tätigkeit und zu besonderen Kenntnissen oder Fähigkeiten machen. Die Informationen werden an die Wohlfahrtsverbände weitergegeben, sobald ein passender Bedarf vorliegt. Beispiele sind Einkaufhilfen oder Unterstützung in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen.

Update 18.03.2020 - 17.30 Uhr

Kreis organisiert Einkaufshilfe für Menschen unter Quarantäne. Keiner möchte sie erleben, viele betrifft sie: die häusliche Quarantäne im Zuge der Corona-Maßnahmen. Besonders belastend ist die Situation für Menschen, die niemand haben, der sie in dieser Ausnahmesituation unterstützt, wie Angehörige, Freunde oder Nachbarn. In diesen Fällen steht der Rhein-Kreis Neuss seinen Bürgerinnen und Bürgern zur Seite. Zum einen hält das Kreisgesundheitsamt zu allen Betroffenen täglich telefonischen Kontakt und erfragt den gesundheitlichen Zustand und möglichen Unterstützungsbedarf; zum anderen organisiert der Kreis konkrete Einkaufshilfe. Dies geschieht über das Hilfstelefon mit der Nummer 02181/601-5738 im Kreissozialamt, an das sich unter Quarantäne gestellte direkt wenden können. Barbara Nieskens nimmt dort die Einkaufswünsche entgegen und veranlasst alles Weitere über die Aktionspartner des Kreises von der Caritas und der Diakonie.

Update 18.03.2020 - 16.30 Uhr

Aktuell 49 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis. Zwei Personen aus dem Rhein-Kreis Neuss sind bereits wieder von der Coronavirus-Infektion genesen. Aktuell ist kreisweit noch bei 49 Personen eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen. Hiervon wohnen 16 in Meerbusch, 11 in Grevenbroich, 8 in Kaarst, 6 in Neuss, 4 in Korschenbroich sowie je 2 in Jüchen und Dormagen. 283 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Kreisweit wurden aktuell noch 822 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 18.03.2020 - 12.30 Uhr

City-Lauf am 26. April ist abgesagt
Aufgrund der aktuellen Situation ist der 32. Internationale Korschenbroicher City-Lauf abgesagt. Das beliebte Großereignis sollte ursprünglich am 26. April 2020 stattfinden. Nun wird ein Ersatztermin gesucht.
 

Update 18.03. 12.30 Uhr

Mehr Personal und Sonderabteilung „Covid 19“
Der Rhein-Kreis Neuss hat sein Gesundheitsamt personell und organisatorisch verstärkt. „Ich habe dem Gesundheitsamt 15 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugewiesen und dort eine Sonderabteilung zum Thema ‚Covid 19’ eingerichtet“, berichtet Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der seine Behörde damit gut aufgestellt sieht, um die durch das Corona-Virus anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

Der „Ermittlungsdienst Covid-19“ ist Teil eines dreigeteilten Systems, zu dem auch die Corona-Hotline des Kreises und ein Team zur Terminvergabe für die Test-Stellen im Kreis gehören. Die neue Einheit arbeitet im Zweischichtbetrieb zu je 25 Mitarbeitern von 7 bis 22 Uhr. In einer Dispositionsstufe wird der Sachverhalt aller Eingänge für die angegliederten Fallbehandlungsteams aufbereitet. Diese übernehmen dann den direkten Kontakt zu den Verdachtsfällen, überprüfen und dokumentieren die Symptome, bewerten zum Beispiel, ob ein Test angebracht ist, und sprechen gegebenenfalls auch die Anordnung einer häuslichen Quarantäne aus.

Die personelle Verstärkung des Kreisgesundheitsamtes besteht sowohl aus medizinischem als auch aus Verwaltungspersonal anderer Bereiche der Kreisverwaltung. Wie Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr betont, können die dortigen Anliegen jedoch weiterhin zeitnah und ohne rechtliche Vorgaben zu gefährden erledigt werden.

Update 18.03.2002 - 11 Uhr

Teststelle Neuss: Kapazitäten ausgeweitet
Im Kampf gegen das Corona-Virus weitet die Teststelle Neuss ihre Kapazität deutlich aus: So steigt die Zahl der wöchentlich möglichen Tests von anfänglich geplanten 32 auf 624. Bisher wurden bislang 217 Tests durchgeführt.

Die Teststelle wurde am 11. März in Kooperation des Rhein-Kreises Neuss mit der Stadt Neuss, der kassenärztlichen Vereinigung, den Hilfsorganisationen und den Neusser Krankenhäusern eröffnet. Die niedergelassenen Ärzte stellen das Personal und werden unterstützt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfall-Hilfe. Der Rhein-Kreis Neuss stellt die Schutzkleidung und organisiert die Terminvergaben.

Jetzt werden die Öffnungszeiten mit 26 Stunden mehr als verdreifacht. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Laborkapazitäten, des ressourcenschonenden Umgangs mit persönlicher Schutzausrüstung, der Verfügbarkeit der beteiligten ehrenamtlichen Kräfte sowie der Schonung der Katastrophenschutz-Einheiten. Durch die Optimierung der Abläufe bei der Abstrich-Entnahme kann die sogenannte Taktzeit erhöht werden. Dank eines neuen Personalansatzes können alle fünf Minuten zwei Patienten eingeladen werden. Das wären bei 26 Stunden in der Woche624 Termine.

Das Test-Verfahren kann nur nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss in Anspruch genommen werden. Menschen, die Symptome bei sich feststellen oder begründet annehmen, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, werden gebeten, nicht unaufgefordert zum Arzt oder in ein Krankenhaus zu fahren. Sie sollten zunächst telefonisch den Rat ihres Haus- beziehungsweise Kinderarztes einholen, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) oder die Hotline des Gesundheitsamts unter der Rufnummer 0 21 81/601 77 77 kontaktieren.

Die Hotline des Gesundheitsamts ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr zu erreichen. Nur das Kreis-Gesundheitsamt kann Termine für einen Corona-Test in der Teststelle Neuss vergeben. Ein direktes Aufsuchen ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich.

Update 18.03.2020 - 9 Uhr

Aktuell 50 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 50 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 15 in Meerbusch, 10 in Grevenbroich, 10 in Kaarst, 8 in Neuss, 4 in Korschenbroich, 2 in Jüchen sowie eine in Dormagen. 151 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Kreisweit wurden aktuell noch 740 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 Update 16.03.2020 - 20 Uhr

Ab Dienstag dem 17. März 2020 bleiben die Rathäuser für den Publikumsverkehr geschlossen. Für dringend notwendige Serviceleistungen können Bürgerinnen und Bürger über die Nummer 02161-6130 einen Termin vereinbaren. Zudem werden die geplanten Sitzungen der Ausschüsse Bau und Verkehr (17.03.), Stadtentwicklung und Planung (31.03.) und Hauptausschuss (02.04.) abgesagt. Weitere Einschränkungen wurden am Abend von der Bundesregierung angekündigt. Die Stadt Korschenbroich wird am morgigen Dienstag zur Verhütung und Bekämpfung der Corona SARS-CoV-2 Virusinfektion eine Allgemeinverfügung erlassen.

Update 16.03.2020 - 16.30 Uhr

Aktuell 44 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 44 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 15 in Meerbusch, 9 in Grevenbroich, 8 in Kaarst, 5 in Neuss, je 3 in Korschenbroich und Jüchen sowie eine in Dormagen. Zudem wurden kreisweit 428 Personen als begründete Verdachtsfälle ebenfalls in Quarantäne gesetzt. Alle wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. 102 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Update 16.03.2020 - 15.15 Uhr

Kompostanlage Korschenbroich:Anlieferungen von Kleinmengen nicht mehr möglich
Die Anlieferung von Kleinmengen für pauschal 10 Euro zur Kompostanlage Korschenbroich ist im Zuge der aktuellen Corona-Maßnahmen bis auf weiteres nicht mehr möglich. Das Kreisumweltamt bittet, stattdessen die Kleinanlieferstellen Neuss-Grefrath oder Grevenbroich-Neuenhausen zu nutzen, wo wegen der räumlichen Gegebenheiten der Mitarbeiterschutz besser gewährleistet ist.

Update 16.03.2020 - 14 Uhr

Landrat ruft zur Solidarität auf: „Jetzt ist jeder einzelne gefragt“
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss, ihren Teil dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. „Wir befinden uns in einer besonderen Situation und jeder einzelne ist gefragt, mit seinem Verhalten dazu beizutragen, dass die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird“, sagt Petrauschke. Auch wenn das Coronavirus für die meisten Menschen ungefährlich sei, müssen wir alle auf die älteren Menschen und auf Patienten mit Vorerkrankungen Rücksicht nehmen. Daher fordert der Landrat dazu auf, alle nicht unbedingt notwendigen sozialen Kontakte zu vermeiden: „Nur wenn jeder diesem Aufruf folgt und Solidarität zeigt, können wir auch die Älteren, Kranken und Schwachen schützen“, lautet sein Appell. Petrauschke betont: „Wir haben in Deutschland ein herausragendes Gesundheitswesen. Auch im Rhein-Kreis Neuss verfügen wir über eine ausgezeichnete Infrastruktur, mit der wir diese außergewöhnliche Situation meistern werden.“ Der Krisenstab des Kreises tage seit fast drei Wochen täglich und habe die aktuelle Problemlage im Griff. Darüber hinaus seien in der Verwaltung und im Gesundheitswesen zahlreiche Menschen unermüdlich im Einsatz – von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreis-Gesundheitsamt sowie in den Kommunen über das medizinische Personal in den Arztpraxen und Krankenhäusern bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rettungswesen. „Sie alle zeigen vorbildlichen Einsatz und dafür gilt ihnen allen schon jetzt unser Dank“, so Petrauschke. Das Kreis-Gesundheitsamt kümmere sich auch um die Menschen, die in Quarantäne sind und nicht durch Freunde oder Verwandte versorgt werden können. Die Mitarbeiter halten zu allen Betroffenen täglich telefonischen Kontakt und erfragen dabei den gesundheitlichen Zustand und den erforderlichen Unterstützungsbedarf.

Der Landrat appelliert an die Menschen im Kreis: „Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen können wir die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Damit gewährleisten wir, dass unser Gesundheitssystem ausreichende Kapazitäten vorhalten kann, um im Notfall die Schwerstkranken zu versorgen. Bewahren Sie Ruhe und Gelassenheit und haben Sie Vertrauen in unsere Verwaltung und in unser Gesundheitssystem! Gemeinsam werden wir diese außergewöhnliche Situation meistern.“

Update 15.03.2020 - 22 Uhr

Ausschließlich für Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst übernehmen können, weil beide oder der alleinerziehende Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastrukturen beruflich tätig sind, wird eine Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen sichergestellt. Details zu den Bereichen hat das Ministerium am 15.03.2020 herausgegeben. Sie finden Sie hier. Die Stadt Korschenbroich wird im Laufe des morgigen Tages (16.03.2020) auf Basis dieses Erlasses ein Formular zur Verfügung stellen. Mit diesem kann eine Tätigkeit in einem infrastrukturkritischen Bereich nachgewiesen werden.

Update 15.03.2020 - 13 Uhr

Liebe Bürgerinnen und Bürger. Wir versuchen Ihnen im Folgenden alle Informationen rund um das Coronavirus und seine Folgen darzustellen. Aufgrund der Dynamik verändert sich die Situation fortlaufend. Daher passen wir die Informationen permanent an. Sollte Ihnen etwas fehlen oder finden Sie auf eine Frage keine passende Antwort können Sie uns über das Kontaktformular Ihre Frage zukommen lassen. Sie erhalten zeitnah eine Rückmeldung und wir ergänzen die Frage im Bereich Häufige Fragen und Antworten.

Update 15.03.2020 - 11 Uhr

Aufgrund des Coronavirus kommt es ab sofort zu Einschränkungen im Publikumsverkehr der Kreisverwaltung sowie der Besuchsmöglichkeiten in den Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet. So ist in allen Ämtern Publikumsverkehr vorerst nur noch mit einem persönlichen Termin möglich. Eine Terminvereinbarung kann dabei über die Homepage des Kreises unter www.rhein-kreis-neuss.de oder telefonisch in den Ämtern erfolgen. Über die Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes sind keine Terminvereinbarungen möglich. „Hiermit möchten wir die Bürger und unsere Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen und die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung sicherstellen“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Darüber hinaus hat der Kreis als WTG-Behörde verfügt, dass in allen Pflegeeinrichtungen bis auf weiteres nur noch je Bewohner maximal eine Person je Tag für eine Stunde als Besuch zugelassen ist. Zudem ist ein Besuch nur in den Zimmern der Bewohner und nicht in den Gemeinschaftsräumen möglich. Personen mit grippeähnlichen Symptomen ist ein Besuch nicht erlaubt. „Die pflegebedürftigen Menschen in den Einrichtungen sind bei einer Erkrankung mit dem Coronavirus besonders gefährdet. Mit der Einschränkung der Besuchsmöglichkeiten schützen wir diese und auch das Pflegepersonal vor einer Ansteckung“, so Petrauschke. „Gemeinsam mit den Einrichtungen werden wir kurzfristig besprechen, wie ergänzend auch digital Kontakt zu Angehörigen ermöglicht werden kann“, ergänzt der Landrat. Die Kreismuseen in Dormagen-Zons und Rommerskirchen-Sinsteden, die Musikschule des Rhein-Kreis Neuss, das Kreisarchiv sowie das Mundartarchiv werden bis zum 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen.

Update 14.03.2020 - 17.30 Uhr

Am heutigen Samstag haben sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit dem Landrat auf eine abgestimmte Vorgehensweise im Kreisgebiet zum Umgang mit dem Corona-Virus geeinigt. Aus gegebenem Anlass wurde die Besprechung im Rahmen einer Videokonferenz abgehalten. Bereits gestern gab die Landesregierung die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Montag, den 16. März 2020 bis zum Ende der Osterferien am 19.04.2020 bekannt. Analag zu dieser Regelung verfahren nun auch die kreisangehörigen Städte beim Umgang mit öffentlichen Einrichtungen und städtischen Veranstaltungen.

In Korschenbroich wurde bereits am Donnerstag eine Absage aller städtischen Veranstaltungen bis zum 30. März 2020 festgelegt. Die Absage gilt von nun an bis auf weiteres, mindestens aber bis zum 19. April 2020. Bürgermeister Marc Venten teilt nach der Konferenz mit seinen Amtskollegen mit: „Es ist gut, dass wir nun eine einheitliche Vorgehensweise im Rhein-Kreis Neuss gefunden haben. Die besondere Situation erfordert eine enge Absprache. Die Schließung der Einrichtungen und Absage von Veranstaltungen soll dabei helfen, das Virus einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen. Ich hoffe, dass sich die Menschen in unserer Stadt weiterhin gegenseitig unterstützen. Es ist die Stärke unserer Stadt, dass sich Nachbarn noch kennen und füreinander einstehen. Menschen die Hilfe anbieten möchten oder Hilfe benötigen können sich per Mail an die Ehrenamtsbörse der Stadt wenden.“

Von der Schließung öffentlicher Einrichtungen ab dem 16.03.2020 sind alle Bürgerhäuser, Begegnungs- und Kulturstätten, Sporthallen, Sportplätze und auch das Hallenbad betroffen. Abgesagte Veranstaltungen werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht. Veranstaltungen mit über 1000 Personen sind durch den Erlass des Landes NRW vom 10.03.2020 bereits untersagt.  

Der Beigeordnete Thomas Dückers, der auch Leiter des eingerichteten Krisenstabes ist, empfiehlt zudem: „Auch andere Veranstalter sollten ihre Veranstaltungen nach Möglichkeit absagen oder verschieben. Bei Veranstaltungen unter 1000 Personen, die nicht bereits vom Veranstalter abgesagt werden, wird die Verwaltung im Rahmen einer Einzelfallprüfung entscheiden, ob eine Durchführung möglich ist und welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind.“

Update 13.03.2020 - 16.30 Uhr

In der Stadt Korschenbroich wurde eine zweite Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Die Person wurde bereits unter Quarantäne gesetzt. Sie befindet sich derzeit nicht in Korschenbroich. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 19 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 6 in Meerbusch, je 3 in Neuss, Grevenbroich Kaarst sowie je 2 in Korschenbroich und Jüchen. Zudem wurden kreisweit 323 Personen als begründete Verdachtsfälle ebenfalls in Quarantäne gesetzt. Alle wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Update 13.03.2020 - 15:45 Uhr

Die Landesregierung hat am Freitag dem 13. März 2020 beschlossen, alle Kindertageseinrichtungen und Schulen ab dem 16.03.2020 bis zum Ende der Osterferien zu schließen. Ministerpräsident Armin Laschet appellierte an alle Eltern die Kinder im häuslichen Umfeld zu betreuen. Aufgrund der besonderen Gefährdung sollten die Kinder nicht durch die Großeltern betreut werden. Sollte die Betreuung nicht durch einen Elternteil sichergestellt werden wird eine Absprache mit anderen Eltern empfohlen. Die derzeitige Ausnahmesituation erfordert eine große Bereitschaft gegenseitig füreinander einzustehen.

Für Einrichtungen der Stadt Korschenbroich gilt: Ausschließlich für Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst übernehmen können, weil beide oder der alleinerziehende Elternteil in folgenden Bereichen tätig sind/ ist:

  • Medizinisches Personal
  • Apotheken
  • Häusliche Pflegedienste
  • Polizei/ Feuerwehr
  • Energieversorgung
  • Justiz
  • Verwaltung (Bereiche Daseinsversorgung)

wird eine Notbetreuung der Kinder durch die Stadt sichergestellt. Die Einrichtungen nehmen direkt Kontakt zu allen betroffenen Eltern auf. Auch für Kinder, die Schulen besuchen gilt ein frühzeitiger Beginn der Osterferien. Auch hier sind alle Eltern aufgefordert eine private Betreuung sicherzustellen. Die Schulen werden eine etwaig notwendige Notbetreuung für Eltern, die in kritischen Bereichen arbeiten in Absprache mit den Eltern organisieren. Wenn eine Betreuung im privaten Umfeld nicht möglich, ist sollen Eltern am Montag dem 16.03.2020 Kontakt zu Ihrer Schule suchen. Hiervon ausgenommen ist der Schulstandort Pesch. Diese Einrichtung bleibt auf Anweisung des Gesundheitsamtes geschlossen.

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen gibt es auf den Internetseiten des NRW-Schulministeriums unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Update 13.03.2020 - 12 Uhr

Ehrungsbesuche des Bürgermeisters
Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus werden Bürgermeister Marc Venten sowie seine Stellvertreter ihre Ehrungsbesuche (Geburtstage und Ehejubiläen) bei Korschenbroicher Seniorinnen und Senioren bis auf weiteres nicht wahrnehmen. Ältere Menschen zählen zur Riskiogruppe und müssen besonderes geschützt werden. Alle Senioren, die in den kommenden Wochen einen Ehrentag begehen, erhalten aber ihre Glückwünsche schriftlich. Marc Venten betont „die Ehrungsbesuche sind für mich besondere Anlässe, die ich gerne wahrnehme. Aber in der jetzigen Situation steht der Schutz und die Gesundheit von gefährdeten Gruppen im Mittelpunkt.“

Pflanztermin an der Hochzeitswiese „An der Trietaue“
Aufgrund des Corona-Virus wird der Pflanztermin am 27.03.2020 auf der Hochzeitswiese abgesagt. Alle Beteiligten werden informiert und über das weitere Vorgehen und einen Ausweichtermin in Kenntnis gesetzt.

Update 12.03.2020 - 17 Uhr

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 11 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 3 in Meerbusch, je 2 in Neuss, Grevenbroich und Jüchen sowie je eine in Korschenbroich und Kaarst. Zudem wurden kreisweit 259 Personen als begründete Verdachtsfälle ebenfalls in Quarantäne gesetzt. Alle wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die Grundschule Korschenbroich-Pesch wurde bis zum 13. März geschlossen, da ein Kind einer mit dem Coronavirus infizierten Person die Schule besucht. Das Kind hat in dieser Woche bereits vorsorglich schon nicht mehr am Unterricht teilgenommen.

Update 12.03.2020 - 15 Uhr

Durch den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Durchführung von Großveranstaltungen müssen alle Veranstaltungen seit dem 10. März mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt werden. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Besuchern ist eine individuelle Einschätzung anhand der Kriterien des Robert-Koch-Institutes notwendig, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Nachdem am Abend des 11. März 2020 die erste Infektion mit dem Corona-Virus in Korschenbroich bestätigt wurde, hat der Krisenstab der Verwaltung heute festgelegt, dass alle städtischen Veranstaltungen zunächt bis zum 30. März 2020 abgesagt werden. Über darüber hinausgehende Absagen wird im Laufe der kommenden Woche entschieden. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, teilt der Beigeordnete und Leiter des Krisenstabes Thomas Dückers mit. „Unter den aktuellen Umständen ist die Absage der Veranstaltung die wirksamste Methode, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Wir empfehlen anderen Veranstaltern wie Vereinen, unserem Vorbild zu folgen und zunächst von nicht zwingend gebotenen Veranstaltungen abzusehen“. Von der Absage sind unter anderem die für das kommende Wochenende vorgesehene Comedy-Veranstaltung (NightWash Live) in der Realschule, der stadtweite Aktionstag "Saubere Stadt" sowie die am Sonntag beginnende Internationale Orgelwoche betroffen. Bürgermeister Marc Venten sieht die Stadt in der Pflicht: „Unser Ziel ist es, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, um jederzeit eine medizinische Versorgung der Erkrankten sicherzustellen. Wir haben dabei vor allem die gefährdeten Gruppen im Blick. Für diese Menschen tragen wir alle auch mit unserem persönlichen Verhalten Verantwortung.“ Aufgrund der gehäuften Anzahl von Bürgeranfragen wird die Verwaltung eine aktualisierte Liste von Fragen und Antworten zum Thema Corona-Virus auf der Homepage zur Verfügung stellen. Erster Ansprechpartner sollte jedoch weiter das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss unter der Rufnummer 02181 601-7777 bleiben.

Update 11.03.2020 - 20.30 Uhr

Am heutigen Abend wurde die erste Infektion mit dem Coronavirus in der Stadt Korschenbroich bestätigt. Die Verwaltung erhielt eine entsprechende Meldung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss. Der Betroffene wurde daraufhin umgehend durch das städtische Ordnungsamt unter Quarantäne gesetzt. Da ein Kind des Betroffenen die Grundschule Pesch (Teilstandort der St. Andreas Schule Korschenbroich) besucht, entschied der Krisenstab der Verwaltung noch am Abend in Absprache mit dem Gesundheitsamt die Grundschule Pesch sowie die OGTS am selben Standort zunächst bis zum 13. März zu schließen. Das Kind nahm in dieser Woche bereits vorsorglich nicht mehr am Unterricht teil. Sobald alle notwendigen Erkenntnisse vorliegen, wird über das endgültige Vorgehen entschieden. Die betroffenen Eltern wurden über die Schulleitung über die getroffenen Maßnahmen informiert. Die Verwaltung wird am morgigen Donnerstag über den Umgang mit den übrigen anstehenden Veranstaltungen im Stadtgebiet informieren. Informationen des Schulministeriums zum Thema Corona-Virus und Auswirkungen auf Schulunterricht finden Sie hier.

Update 11.03.2020 - 18 Uhr

Im Kreisgebiet sind heute zudem sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt sieben. Alle Infizierten haben keine minderjährigen Kinder. Drei der heute positiv getesteten Personen wohnen in Meerbusch, je eine in Grevenbroich, Neuss und Jüchen. Ein positiv getesteter Mann aus Meerbusch hatte Kontakt zu einer mit dem Virus infizierten Person in Konstanz. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt. Ein Mann aus Meerbusch ist vor wenigen Tagen aus einem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt und wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt. Eine Frau aus Meerbusch hat sich im beruflichen Umfeld angesteckt. Sie zeigt nur leichte Symptome und wurde ebenfalls auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt.

Ein Mann aus Jüchen ist ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Jüchen in Quarantäne gesetzt. Ein Grevenbroicher mit bereits abklingenden Symptomen wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet. Auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes wurde er durch die Stadt Grevenbroich unter Quarantäne gesetzt. Eine Neusserin wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet. Sie hat leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Neuss unter Quarantäne gesetzt. Insgesamt wurden aktuell 139 Personen im Kreisgebiet aufgrund eines Kontaktes mit einem mit dem Virus infizierten Patienten durch die Städte auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes in Quarantäne gesetzt.

Erwartungsgemäß hat sich die Zahl der vom Coronavirus Infizierten erhöht und wird sich auch weiter erhöhen – auch im Rhein-Kreis Neuss. Davon geht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke aus, der die Menschen im Kreis dazu aufruft, besonnen zu bleiben: „Es ist jetzt wichtig, dass wir die Übertragungsketten identifizieren, unterbrechen und die Prozesse verlangsamen, um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen“, erläutert er. Petrauschke fügt hinzu: „Wir wollen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen, um zum einen genügend Betten für schwere Fälle vorzuhalten. Zum anderen wollen wir Zeit gewinnen, damit hoffentlich bald ein wirksames Medikament gegen den Virus entwickelt werden kann.“

Der Landrat wirbt um Verständnis für Einschnitte im täglichen Leben, die bei der zu erwartenden weiteren Entwicklung in den nächsten Wochen noch zunehmen werden. Leider müssen Veranstaltungen abgesagt werden und Klassen und Kindergartengruppen geschlossen werden, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Er betont, dass alle Verantwortlichen im Kreis alles für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger unternehmen.

Der Rhein-Kreis Neuss arbeite eng mit den Kommunen, Ärzten, Kliniken und Rettungsdiensten zusammen und passe die Maßnahmen entsprechend der jeweils aktuellen Entwicklung an. „Alle Beteiligten haben bisher hervorragende Arbeit geleistet und werden dies auch weiterhin tun“, versichert Petrauschke. „Ich danke schon jetzt allen für ihren außerordentlichen Einsatz.“ Zum Beispiel mit dem Aufbau der Testeinrichtung der Corona-Verdachtsfälle zusammen mit der Stadt Neuss, der kassenärztlichen Vereinigung, und den niedergelassenen Ärzten, den Hilfsorganisationen und den Neusser Krankenhäusern habe der Rhein-Kreis Neuss die Voraussetzungen geschaffen, um Testungen durchzuführen, die die Arztpraxen entlasten. „Wir behalten die aktuelle Entwicklung im Blick und wollen weitere Hilfsangebote dort schaffen, wo sie erforderlich sind“, macht der Landrat deutlich.

Petrauschke weist eindringlich darauf hin, weiterhin die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen weiter zu beachten. „Jeder kann durch achtsames Verhalten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht schnell weiter ausbreitet.“ Dazu gehöre regelmäßiges gründliches Händewaschen und das Achten auf die Husten- und Nies-Etikette ebenso wie das Meiden großer Menschenansammlungen.

Einrichtung für Corona-Verdachtsfälle geht am Mittwoch in Betrieb gehen
Die Stadt Neuss, der Rhein-Kreis Neuss und die Ärzteschaft richten derzeit in einer Trägergemeinschaft eine zentrale Testeinrichtung für Corona-Verdachtsfälle ein. Diese dient dazu die Haus- und Kinderärzte sowie die Notfallambulanzen der Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss zu entlasten und soll am Mittwoch (11. März) ihre Arbeit aufnehmen. Das Test-Verfahren kann nur nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss in Anspruch genommen werden.

Menschen, die Symptome bei sich feststellen oder begründet annehmen mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, werden gebeten nicht unaufgefordert zum Arzt oder in das Krankenhaus zu fahren. Sie sollten zunächst telefonisch den Rat ihres Haus- bzw. Kinderarztes einholen, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) oder die Hotline des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 02181 601-7777 kontaktieren. Die Hotline des Gesundheitsamtes ist Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr zu erreichen. Nur das Kreis-Gesundheitsamt kann Termine für einen Corona-Test in der Teststelle vergeben. Ein direktes Aufsuchen ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich.  Zunächst ist geplant die Einrichtung montags bis donnerstags von 18 bis 20 Uhr zu besetzen. Die niedergelassenen Ärzte stellen das Personal und werden unterstützt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter. Der Rhein-Kreis Neuss stellt die Schutzkleidung und organisiert die Terminvergaben.