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Wo kommen eigentlich unsere Straßennamen her?

Hier finden Sie eine Übersicht von Straßennamen in der Stadt Korschenbroich. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Herkuft der Straßennamen dokumentiert – von A wie Antoniusstraße bis W wie Wankelstraße. Wir wünschen viel Spaß bei der kleinen Bildungsreise durch unsere Straßen.

Stephanusstraße - Korschenbroich

Stephanus war der erste von sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem; diese Diakone waren von den Aposteln durch Handauflegung geweiht worden. Sie waren zugleich für die Glaubensverkündigung zuständig wie auch für die solzialen Belange der Gemeinde und hateen den Rang von Gemeindeleitern, die in ihrer Bedeutsamkeit nahe an die Apostel heranreichten. Stephanus galt als herausragender Prediger. katholischer und evangelischer Gedenktag: 26. Dezember

Therese-von-Wüllenweber-Platz - Kleinenbroich

Geb. 19.02.1833 in Korschenbroich (Schloß Myllendonk), gest. 25.12.1907 Rom; Ordensschwester; Begründerin des Ordens der Salvatorianerinnen ("Schwestern des göttlichen Heilands"), erster weiblicher Missionsorden; Mit 24 Jahren wurde sie Novize in der Nähe von Aachen; 1876 gründete sie das Barbara-Stift in der ehemaligen Bendediktinerinnenabtei Neuwerk; sie hat 1882 ihr Gelübde für die Lehrgesellschaft abgelegt; als Novizenmeisterin und Oberin des zweiten Ordens der Katholischen Lehrgesellschaft hieß sie Maria von den Aposteln; sie wurde am 13.10.1968 als zweite deutsche Frau selig gesprochen.

von-Stauffenberg-Straße - Kleinenbroich

Claus Graf Schenk von Stauffenberg, geb. 15.11.1907 Schloss Jettingen (heute zu Jettingen-Scheppach bei Günzburg), erschossen 20.07.1944 in Berlin; Offizier und Widerstandskämpfer; von ihm als unabdingbar für den Umsturz betrachtete Attentat auf hitler führte er am 20.07.1944 selbst durch. Bis 1975 (kommunale Neugliederung) hieß die Straße Gladbacher Straße.

Wankelstraße - Glehn Lüttenglehn Epsendorf

Felix Wankel, geb. 13.08.1902 in Lahr (Schwarzwald), gest. 09.10.1988 in Heidelberg; Maschinenbauer, beschäftigte sich seit 1926 mit der Konstruktion eines Kreiskolbenmotors; 1957 lief bei den NSU Motorenwerken AG in Neckarsulm, mit denen Wankel zusammenarbeitete, der erste Kreiskolbenmotor (Wankel-Motor); 1964 Serienproduktion des ersten Kraftwagens mit Kreiskolbenmotor (NSU-Spider).