Inhalt

Bekannte Gesichter stellen „Klimaschutz konkret“ vor

Ein einladendes Lächeln statt einem mahnenden Zeigefinger: Mit einer sympathisch-humorvollen Kampagne stellt die Stadt Korschenbroich jetzt anhand von acht Beispielen „Klimaschutz konkret“ vor. Auf Plakaten und in kurzen Filmen von Kinderreporter-Teams werden Projekte gezeigt, die bereits erfolgreich laufen - und gerne nachgeahmt werden können.

Die ersten vier Motive sind bereits im Stadtgebiet zu sehen: Bürgermeister Marc Venten ist mit einem Laptop in der Hand und einem Papierflieger abgebildet. „Mehr digital arbeiten, weniger Papier verbrauchen“ lautet die Aussage des Plakatmotivs. „In unserer Stadtverwaltung, im Rat, in Ausschüssen und zunehmend auch in Korschenbroicher Schulen wird digital gearbeitet“, so der erläuternde Text. Frank Baum, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, ist mit einer gemalten Sonnen-Steckdose zu sehen. Dieses Motiv weist auf die bereits vorhandenen Photovoltaik-Anlagen auf Korschenbroicher Feuerwehrgebäuden hin, die sich selbst mit Solarstrom versorgen können. Michael Deprez als stellvertretender Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Klimaschutz erklärt mit einer Schwimmnudel um den Hals: „Unser energieeffizientes Blockheizkraftwerk wärmt nicht nur das Hallenbad, sondern versorgt auch das GyKo ganzjährig mit Strom.“ Die städtische Klimaschutzmanagerin Julia Federer schließlich wirbt mit einem selbstgebastelten Windrad für Beratungsangebote rund um das Thema Klimaschutz.

Die Kampagne unterstützt das Ziel der Stadt Korschenbroich, bis 2045 Klimaneutralität zu erlangen. Nachfolgende Generationen sollen hier gut leben können. Folgerichtig wirken sieben Grundschulkinder aus dem Stadtgebiet im Rahmen der Aktion mit: Als Zweierteams interviewen sie die Personen auf den Plakaten am Arbeitsplatz. Die pfiffigen Video-Interviews sind mit wöchentlich neuen Folgen auf der Homepage der Stadt Korschenbroich zu sehen.

Das Design der Plakate wurde von der Korschenbroicher Agentur Eudenbach entwickelt. „Es ging uns darum, nicht immer nur Klimaschutz zu fordern, sondern einmal aufzuzeigen, wo wir bereits mit gutem Beispiel vorangehen und damit Impulse zu geben“, so Bürgermeister Marc Venten. „Die Plakate sind fröhlich und detailreich gestaltet und wir hoffen, dass sie in der Bevölkerung gut ankommen und die Bürgerinnen und Bürger offen sind für das Thema - trotz oder gerade wegen der aktuellen weltpolitischen Lage. Der Klimaschutz darf nicht hintenanstehen, sondern gehört in vielen Fällen zum Schlüssel der Problemlösungen.“