Pressemitteilung vom 09.11.2017

Volkstrauertag: Zentrale Gedenkfeier des Landtages, der Landesregierung und des Volksbundes NRW

Die diesjährige gemeinsame Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages findet am Samstag, 18. November 2017, 16.00 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich, Don-Bosco-Straße 2-4, 41352 Korschenbroich, statt.

Die offizielle Begrüßung nimmt Landtagspräsident André Kuper vor. Als Vertreter der Landesregierung hält Finanzminister Lutz Lienenkämper die Gedenkrede. Das Totengedenken verliest der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Staatsminister a.D. Thomas Kutschaty MdL. Die Wortbeiträge werden musikalisch umrahmt von der Orchestergemeinschaft Korschenbroich (Leitung: Thomas Lindt) und vom Männergesangverein Arion 1923 Pesch (Leitung: Thomas Kamphausen). Wort- und szenische Beiträge leistet die Geschichtswerkstatt der Realschule Korschenbroich (Leitung: Eva Hermanns). Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Volkstrauertag findet alljährlich zwei Wochen vor dem 1. Advent statt. Der Volkstrauertag 2017 fällt auf den 19. November. Am Vortag führen Landtag NRW, Landesregierung NRW und Volksbund NRW traditionell eine gemeinsame Gedenkveranstaltung durch. Tradition ist es auch, dass die Feierstunde von Jahr zu Jahr in einer anderen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen stattfindet. Der Volkstrauertag wurde als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges auf Vorschlag des kurz zuvor gegründeten Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingeführt. Der Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein. 1922 fand die erste offizielle Gedenkstunde im Reichstag statt. Die Nationalsozialisten vereinnahmten den Volkstrauertag für ihre Propaganda und benannten ihn 1934 in „Heldengedenktag“ um. Seit 1945 wird am Volkstrauertag auch der zivilen Opfer des Krieges gedacht. So treten neben die toten Soldaten auch die Frauen, Kinder und Männer, die in den besetzten Ländern und in Deutschland zu Opfern von Krieg und Gewalt geworden waren. Hierzu zählen ausdrücklich auch die Opfer der Diktatur, also die Menschen, die aus politischen, religiösen oder sogenannten rassischen Gründen verfolgt worden waren. Heute ist der Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet, zugleich der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.

 

 



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Dienstag, der 12.12.2017

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