Pressemitteilung vom 15.05.2018

Die Stadtverwaltung informiert: Harmlose Gespinstmotten


Die Gespinstmotte tritt zurzeit verbreitet im Stadtgebiet auf. Zu erkennen
ist sie an den eingesponnenen und kahl gefressenen Bäumen und Sträuchern.

Zurzeit tritt an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet wieder vermehrt die Gespinstmotte auf. „Zu erkennen ist dies an völlig eingesponnenen und kahl gefressenen Bäumen und Sträuchern“, erklärt Dr. Theo Verjans, bei der Stadtverwaltung zuständig für Naturschutz und Landschaftspflege. Er weist darauf hin, dass die Gespinstmotte für Menschen ungefährlich ist. Es besteht kein Handlungsbedarf, die Raupen zu entfernen, es wird bewusst auf den Einsatz von Spritzmitteln (Insektiziden) verzichtet. Nach der Verpuppung werden aus den Raupen grau-weiße Schmetterlinge mit schwarz gepunkteten Flügeln. „Die Gespinstmotte befällt alljährlich vorwiegend Weiden, Pfaffenhütchen und auch Kirschen sowie Obstbäume“, weiß Verjans. „Doch die Bäume und Sträucher erholen sich wieder von dem Befall: Wenn die Falter weggeflogen sind, verwittern die Gespinste rasch. In der Regel treiben die Pflanzen dann mit dem Johannistrieb erneut aus. Dieser zweite Blattaustrieb dient dem Ersatz von Fraßschäden.“

Hinweise beunruhigter Bürger auf die Gespinstmotte hat es auch in den Vorjahren immer wieder gegeben. Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an Dr. Theo Verjans, Telefon: 02161/613-146, E-Mail: theo.verjans@korschenbroich.de, wenden.



http://www.korschenbroich.de
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