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Alle 20 Minuten kommt die Bahn

Zug fährt aus dem Bahnhof Kleinenbroich hinaus

Die historische D-Zug Strecke zwischen Mönchengladbach und Neuss (Inbetriebnahme des Personenverkehrs im Jahre 1853) wurde Mitte der 1980er-Jahre in eine moderne S-Bahn-Strecke umgebaut. Seitdem profitiert die Stadt Korschenbroich mit den beiden S-Bahn-Stationen in Korschenbroich und Kleinenbroich von einem Bahn-Angebot in den Hauptverkehrszeiten im 20-Minuten-Takt. Dies ist insbesondere für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Berufspendler in Richtung Mönchengladbach oder Düsseldorf über Wuppertal bis Hagen attraktiv. Die Modernisierung der beiden Korschenbroicher Stationen wurde 2015 abgeschlossen. Ein digitales Fahrgastinformationssystem wurden installiert und die Zahl der Fahrradabstellmöglichkeiten erhöht. Fahrradboxen und überdachte Anlehnbügel bieten gute Bedingungen für die Vernetzung von Rad und Bahn.  

Die Fahrzeit von Korschenbroich nach Düsseldorf Hauptbahnhof beträgt 28 Minuten. Über das Bahndrehkreuz Hauptbahnhof Düsseldorf stehen von der S-Bahn bis hin zum ICE oder Thalys Nah- und Fernverbindungen in alle Richtungen zur Verfügung.

Die S-Bahn-Verbindung eignet sich auch zum Freizeitverkehr. Beispielsweise dauert eine Fahrt von Korschenbroich bis zur Haltestelle Zoologischer Garten Wuppertal nur knapp eine Stunde. Nach einem kurzen Fußweg erreicht man den Haupteingang des beliebten Zoos. Auch das Neanderthal Museum liegt an der Strecke der S 8. Nach 42 Minuten Bahnfahrt zur Station Hochdahl und 1,5 km Fußweg erreicht man von Korschenbroich aus bequem - ohne Autobahnfahrt und Parkplatzsuche - das überregional bekannte Museum.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die S 8 in die Routenplanung für Wander- oder Fahrradtouren einzubeziehen. Die Züge der S-Bahn bieten Fahrradmitnahmemöglichkeiten.

Informationen gibt es hier: www.bahn.de, www.vrr.de und www.mobil.nrw.de

Seit dem 01.12.2021 steht eezy.nrw zur Verfügung, ein NRWweiter, verbundübergreifender elektronischer Tarif für das Bus- und Bahnfahren, bei dem Fahrten nur per App gebucht und per Luftlinienkilometer abgerechnet werden. Der neue eTarif ergänzt das bekannte und bewährte Ticket- und Tarifangebot der Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften. Unter  www.vrr.de/de/fahrplan-mobilitaet/eezy-vrr/wird das neue Angebot erklärt.

Mit dem FlexTicket trägt der VRR dem Wunsch vieler Fahrgäste nach Ticketmodellen für eine flexiblere Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs Rechnung. Das neue Angebot gibt es seit Anfang 2022 in den Varianten Flex25 und Flex35. In Kombination mit einem festen Grundbetrag von 3,90 Euro (Flex25) bzw. 8.90 Euro (Flex35) haben Ticketinhaber*innen an 30 aufeinander folgenden Tagen Zugriff auf rabattierte EinzelTickets. In der Variante Flex25 erhalten Fahrgäste 25 Prozent Rabatt auf EinzelTickets und das FahrradTicket. Die Variante Flex35 bietet 35 Prozent Rabatt auf EinzelTickets und eine kostenlose Fahrradmitnahme. Kund*innen können die Preisstufe der EinzelTickets jederzeit frei wählen: Das FlexTicket gilt in den Preisstufen A1, A2, A3, B, C und D – nur die Kurzstrecke ist ausgeschlossen. Beide Tarifmodelle sind ausschließlich digital verfügbar. Wird das FlexTicket nicht mehr benötigt, kann es bequem zum Ende eines jeden 30-Tage-Zeitraums ohne Frist kostenlos gekündigt werden.

Am 23. Mai startete in NRW der Verkauf der 9-Euro-Tickets. Ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder für spontane Strecken: Mit dem 9-​Euro-Ticket fahren Sie mit dem ÖPNV günstig durch NRW und ganz Deutschland. Das Nahverkehrsticket ist als einmalige Sondermaßnahme Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung, um die Bürgerinnen und Bürger bei den gestiegenen Kraftstoff-​ und Energiepreisen finanziell zu entlasten. Gemeinsam mit der Politik setzen die Verkehrsunternehmen und -​verbünde das 9-​Euro-Ticket um – als Schnupper-​Ticket für Interessierte und als Treuebonus für bestehende Abonnentinnen und Abonnenten.

Vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 dürfen alle Fahrgäste den gesamten Nahverkehr in ganz Deutschland in der 2. Klasse nutzen – und zahlen dafür nur neun Euro pro Monat. Die Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und -unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Wochen mit Hochdruck an der Umsetzung der Aktion gearbeitet, von der Ticketabonnenten und Gelegenheitskunden gleichermaßen profitieren. Der Verkauf des Tickets hat landesweit am 23. Mai 2022 begonnen. Das Aktionsticket gilt deutschlandweit für alle kommunalen Nahverkehrsmittel wie Linienbusse, Straßen- und U-Bahnen sowie für den Schienenpersonennahverkehr mit S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresszügen in der 2. Klasse. Die Nutzung der 1. Klasse und des Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG sind ausgeschlossen. Interessierte können das 9-Euro-Ticket beispielsweise über die mobil.nrw-App oder weitere Apps der Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und -unternehmen erwerben. Auch der Kauf vor Ort in Kundenzentren oder an Fahrkartenautomaten ist möglich.

Alle detaillierten Informationen hierzu sind erhältlich über die Internetseite des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr https://www.vrr.de/de/tickets-tarife/9-euro-ticket/ und auch bei mobil.nrw https://www.mobil.nrw/9-euro-ticket.html

Der VRR hat seinen Stationsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. Die beiden S-Bahn-Stationen in Kleinenbroich und Korschenbroich erhalten hierin eine gute Beurteilung. Während beide Stationen in der Kategorie “Aufenthaltsqualität“ mit der Auszeichnung „zufriedenstellend“ die zweithöchste Bewertung bekommen, werden die Kategorien “Fahrgastinformation“ und “Barrierefreiheit“ mit den Bestnoten „hervorragend“ und „kein Handlungsbedarf“ versehen. In der Gesamtbewertung erhält die Station in Kleinenbroich die Bestnote „ausgezeichnet“ sowie die Station in Korschenbroich die zweitbeste Note „ordentlich“. Die Stadt Korschenbroich arbeitet zusammen mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und dem VRR daran, die S-Bahn-Stationen mit dem Ziel der Stärkung der Nahmobilität weiter aufzuwerten. Es wird geplant, die an den S-Bahn-Stationen anliegenden Bushaltestellen mit Digitalen Fahrgastinformationen zu versorgen und das Angebot an Fahrradboxen auszuweiten.